Ben Howard - What A Day

Ben Howard – Die Stille bricht auf

Er ist bekannt für seine zurückhaltenden Songs. Die irgendwo zwischen unnahbar und zutiefst berührenden Songs, spielen sich bisher auf den drei Alben Every Kingdom (2011), I Forget Where We Were (2014) und Noonday Dream (2018) ab. Dabei sind es vor allem die letzten beiden Longplayer, die den Sänger mitunter nicht greifbar werden lassen. Denn hier sorgt ein Mix aus Folk, Ambient und Psychedelic dafür, dass sich das weite Publikum die Songs nur schwer erschließen kann. Nun hat der Brite mit What A Day einen ersten neuen Song aus seinem kommenden, vierten Studioalbum veröffentlicht, das am 26. März erscheinen und Collections From The Whiteout heissen wird. Darin handeln die zehn Songs von unterschiedlichen Geschichten und stellen somit eine Art Geschichtsband dar – wie Howard zur Ankündigung hinzufügt. Gleichzeitig überrascht er auf What A Day mit einem fröhlichen, bis humorvollen Tenor und grenzt sich damit stark von seinen früheren Veröffentlichungen ab. Hier kommen auch erstmalig andere Musiker zum Zuge – hat sich Howard doch auf Collections From The Whiteout nicht nur musikalisch geöffnet, sondern auch bezüglich der Personalien seines neuen Albums.

Ben Howard - Collections From The Whiteout
Ben Howard – Collections From The Whiteout

Mit dabei ist Bassist und Gitarrist Aaron Dessner von The National, der nicht zuletzt als Produzent durch die beiden Folkalbem Folklore und Evermore von Taylor Swirft im vergangenen Jahr zwei der meistverkauften Alben des Jahres produziert hat. Mit What A Day legt sich Howards neuer Song durch einen folkig, luftigen Sound wie eine leichte Decke über uns und lässt das schelmische Katz und Mausspiel beginnen. Mit wenigen verspielten Loops kommt der Track schnell in Fahrt und gibt ein Tempo vor, das zusammen mit Howards markanter Stimme verspielt und neckisch klingt. Hier treffen leichte Synthies und Gitarren, sowie ein Klavierspiel aufeinander und sorgen für einen Moment der Unbekümmertheit. Gleichzeitig zur Songveröffentlichung gibt es auch ein passendes Musikvideo, welches in absurder Weise zeigt, worauf wir uns bei Howards neue Musik einstellen können. Ben Howard hat einen Song veröffentlicht, der die Fassade des sonst so zurückhaltenden Musikers einreisst und Platz für einen neuen Teil seiner Persönlichkeit macht.

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