Eliza And The Bear – Mit einem Grinsen in die Hölle

Im Frühjahr 2016 waren die Londoner von Eliza And The Bear plötzlich da. Mit Friends beschallten sie die Radios und schafften einen grandiosen Ohrwurm. Anderthalb Jahre später kommen sie mit ihrem neuen Song Hell zurück und verbinden das Wort Hölle mit einer 80er-Jahre Soundparty. Da hören wir satte Synthies und langgezogene Heuler – hinzukommen E-Gitarren, die Hell abrunden. Eliza And The Bear machen dabei so saubere Popmusik, dass man kaum widerstehen kann. Wenn dann auch noch im Hintergrund schwach eine Trompete zu erklingen scheint, sind sie schließlich auf dem Höhepunkt ihrer Party und reißen uns einfach mit. Hell ist der erste Vorbote ihres demnächst erscheinenden Albums und macht einfach Spaß.

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Eliza And The Bear – Was bedeutet schon Indie

Eliza And The Bear - Friends

Eliza And The Bear – Friends

Hört man das Genre Indie denkt man an Großbritannien, an London. Und liegt damit genau richtig. Kommen Eliza And The Bear doch aus der britischen Hauptstadt. Auf die Fahne geschrieben haben sie sich, so zu klingen wie ein Mix aus Arcade Fire, The Flaming Lips und The Lumineers. Und genau diesen Sound bekommen die fünf Jungs erstaunlich gut hin. Dabei klingen sie so spritzig und frisch wie The Kooks auf ihrem Debütalbum.
Mit dem Song ‚Friends‘ sind sie gerade auf Promotour und stellen ihre Livequalitäten unter Beweis. Dabei ist ‚Friends‘ mit klassischen Rockinstrumenten aufgenommen worden, was man an der Dynamik sofort raushören kann. Chorale Momente sorgen für kurze Verschnaufpausen, ehe wieder ein schneller, treibender Sound einsetzt. Mit ‚Friends‘ haben Eliza And The Bear es gerade erst auf die BBC Radio One Playlist geschafft und werden in Zukunft sicherlich noch öfter im Radio zu hören sein.

Eliza And The Bear - Friends

Eliza And The Bear – Friends