Editors – Mit elektronischer Brutalität zurück

Mit einem Faustschlag sind sie zurück! Die britische Band Editors hat vor wenigen Tagen ihre Leadsingle des sechsten Studioalbums Violence veröffentlicht und damit ein fettes Ausrufezeichen gesetzt. Denn die Entwicklung, der aus Birmingham kommenden Band, hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. So spricht Tom Smith selbst, im Vorfeld der Veröffentlichung davon, dass die Band eine Entwicklung in Richtung elektronischer Musik genommen hat und der Status Quo eines Bandorientierten-Sounds immer deutlicher nachlässt. Davon können wir uns nun auch auf der neuen Single Magazine überzeugen. Mit einem psychedelischen Soundwirrwarr lädt uns Tom Smith zu einer Art Beschwörung ein. Klingen die ersten 45 Sekunden nach einer zurückspulenden Kassette, explodieren die Editors anschließend regelrecht. Mit fast schon brachialer Rockgewalt brechen Gitarren, Schlagzeug und schnelle Beats über Tom Smith‘ Stimme herein. Fast schon wie ein Gewitter wirkt Magazine und zeigt imposant, wie sehr die Editors ihren Sound beherrschen und gleichzeitig neues wagen. Auf Magazine hat sich die Band stark vom britischen Musiker Blanck Mass – hin zu mehr Elektrosound – beeinflussen lassen. Dies kann man auf der Leadsingle klar hören. Mit Magazine feiern die Editors eine fulminante Rückkehr und lassen keinen Zweifel daran, dass das am 9. März erscheinende Album Violence spannend und groß sein wird.

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Die 5. Platte kommt mit großen Schritten – Editors

Nach der Teaser-Single ‚No Harm‘ die den Fans als kostenloser Download zur Verfügung gestellt wurde kommt nun mit ‚Marching Orders‘ die erste offizielle Single des fünften Studioalbums heraus. Bereits im Oktober letzten Jahres hatten die Editors verkündet, dass alle Songs geschrieben seien und es ins Studio gehe. Nun, acht Monate späte, steht zwar noch kein Veröffentlichungstermin fest, doch ist mit der Single ‚Marching Order‘ die Richtung des Werkes vorgegeben.
Es geht wieder in eine ruhige und akustischere Richtung, denn mit sattem Schlagzeug, griffigen Gittarrenriffs und Synthesizerbegleitung wirkt ‚Marching Order‘ zwar epischer aber bei Weitem nicht mehr so dunkel wie noch Songs vom letzten Album ‚The Weight Of Your Love‘ es taten und entfernt sich damit noch einmal stark vom Sound des dunkelsten Albums ihrer bisherigen Karriere – ‚In This Light And On This Evening‘. Das, obwohl ‚Marching Order‘ natürlich keinesfalls als leichte Kost serviert wird. Denn erinnert der Song doch, nicht zuletzt durch den Chor und das Spiel mit den Synthesizern, an große Bands der 80er Jahre. So klingt der Song anflehend und gleichzeitig erhaben und steigert die Vorfreude auf das nahende fünfte Album.

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