Jain – Das Wunderkind des französischen Pops

Jain – Dynabeat

Die französische Sängerin Jain in ein bestimmtes Genre einzuordnen dürfte nach den Singles Come und Makeba schwer sein. War die Erste ein waschechter Radiohit und zuckersüßer Pop, hatte Makeba einen deutlichen Anteil Weltmusik und afrikanischen Einfluss. Nun hat die aus Toulouse kommende Sängerin ihr Debütalbum Zanaka noch einmal in einer Deluxeversion veröffentlicht, auf der auch die neue Single Dynabeat zu finden ist. Dynabeat ist damit Jains vierte Singleauskopplung aus dem 2015 veröffentlichten Debüt und weist ein weiteres Mal musikalisch in eine Richtung, die neu für die 25-Jährige ist. Mit leichtem Pop und einem Indie-Beat der locker von The Ting Tings Debütalbum hätte kommen können, startet Dynabeat, und schreckt sogar vor einen Rap-Part nicht zurück. Dabei kommt der Song so sommerlich und frisch rüber, dass man sich mit Jain glatt aufmachen möchte, den Sommer zu genießen. Hier müssen die Beine unweigerlich mitgehen – alles andere wäre vergeudete Zeit.

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Jain – Mama Afrika bringt Euch zum Tanzen

Jain - Makeba

Jain – Makeba

Mit ihrem Sommerhit Come hatte sich die französische Newcomerin Jain dieses Jahr in unsere Gehörgänge gesunden. Mit diesem eingängigen Beat, ihrer interessanten Stimme und dem leicht einprägsamen Refrain erreichte sie Platz eins der Single-Charts in Frankreich und Spanien. Nach einem ausgedehnten Tour-Herbst veröffentlicht Jain nun mit Makeba einen Song, der erstaunlich anders klingt. Der tiefe Bass, das psychedelische Gitarrenspiel und der hypnotisierende Refrain des Songs Makeba machen einen fast schon verrückt. Mit einem Hauch von afrikanischen Klängen und Perkussions singt Jain hier eine Ode auf Miriam Makeba – der Musikerin und Menschenrechtlerin. Die Idee war es, den Menschen von der Existenz Miram Makebas zu erzählen und sie im Zusammenhang mit diesem zum Tanzen zu bringen. Dies ist Jain zweifelsohne gelungen. Da verdreht uns Makeba einfach zu sehr den Kopf, als das man ruhig sitzen könnte.

Jain – Der leichte Pop einer Französin

Jain - Come

Jain – Come

Ein Musiker lebt von Erfahrungen, Eindrücken und Erlebten. Würde allerdings die französische Sängerin Jain ihre Erfahrungen besingen müssen, dürfte sie damit wohl schon alleine vier Alben füllen. Lebte die 24 jährige Sängerin doch bereits in Indien, Jordanien, Australien, Madagaskar, Südafrika, Namibia, dem Kongo, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Aufgewachsen ist sie jedoch, bis zu ihrem neunten Lebensjahr, in Toulous – Frankreich, ehe sie mit ihren Eltern um die Welt zog. In den verschiedenen Ländern lernte sie dann auch so exotische Instrumente wie die Percussion oder Darbuka und Tabla spielen. So macht Jain dann auch nicht nur einfach Pop, sondern vielmehr einen weltumgreifenden, französischen Chanson-Pop.
Ihr Lied ‚Come‘ ist geprägt von diesen Einflüssen. Treffen hier doch die musikalischen Welten aus Afrika, Südamerika und Europa – im speziellen Südosteuropa – aufeinander. Herausgekommen ist eine unglaublich sympathische und niedliche Popnummer, die zu verzücken weiß. So wird ‚Come‘ wohl auch bald bei Euch im Ohr rumgeistern und die Füße mitwippen lassen.