The Best Of 2018 Vol.: 01

01. Anna Of The North – Someone

02. The Black Eyed Peas – Street Livin‘

03. BØRNS feat Lana Del Rey – God Save Our Young Blood

04. Jack Grace – Row Me Home

05. Editors – Magazine

06. LCAW feat. Sophie Ellis-Bextor – Hummingbird

07. Mausi – Rich Girl

08. Justin Timberlake – Filthy

09. Lane 8 – Stir Me Up

10. Little Hours – Later On (Möwe Remix)

11. Petit Biscuit feat. Panama – Waterfall

12. SCHWARZ – Cold Sunlight

13. Audio Dope – Floating

14. Bløf feat. Geike Arnaert – Zoutelande

15. Chvrches – Get Out

16. Cloves – Bringing The House Down

17. Declan J Donovan – Better

18. Kimbra – Top Of The World

19. Kate Nash – Drink About You

20. Skott – Stay Off My Mind

21. Mallrat – Better

22. David Byrne – Everybody’s Coming To My House
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Chvrches – Wenn Pop, dann aggressiv!

2013 hatten Chvrches mit ihrem Debütalbum The Bones of What You Believe einen fulminanten Start hingelegt. Mit den Songs The Mother We Share und Recover wurden sie innerhalb kürzester Zeit zu Helden der Indie-Szene. Ihr 2015 veröffentlichtes Nachfolgealbum Every Open Eye führte dies nahtlos fort. Allerdings wurden sie darauf rauer und ließen ihren Synthie-Pop etwas in den Hintergrund rutschen. Nun hat das Schottische Trio mit Get Out die erste Single ihres kommenden, dritten Albums Love Is Dead veröffentlicht und kehrt damit wieder zu ihren Anfängen zurück. So haben sie mit Greg Kurstin das erste Mal einen Produzenten verpflichtet. Hatten Chvrches ihre ersten beiden Alben selbst produziert, erklären sie nun, dass sie aus ihrer Komfortzone raus wollten. Im Produktionsprozess hatte sich schließlich herausgestellt, dass ihre Songs, wenn sie dann wieder mehr in Richtung Synthie-Pop gehen würden, deutlich aggressiver klingen sollen. Dies haben sie mit Get Out auch geschafft. Neben den typischen Synthesizern gibt es einen deutlich brachialeren Grundton. Dabei klingt Lauren Eve Mayberry immer auch zart, jung und frisch. Gibt es ein Geheimnis der Band, ist es die Mischung aus Synthesizern, klarer Gesangsstimme und hymnenhafter Produktion. Mit Get Out kommen Chvrches ganz groß zurück und holen sich die Krone zurück.

Chvrches kündigen mit ‚Leave A Trace‘ das zweite Album an

Was haben dreckige Chats, Nick Cave, die neue Weiblichkeit und grandiose Popmusik gemein? All dieses kann man aktuell mit Chvrches in Verbindung bringen. Aber der Reihe nach.
Nachdem sich Chvrches Anfang des Jahres ins Studio begeben hatten und Mitte Juli Details über das zweite Album veröffentlichten brodelte es in der Gerüchteküche über den Sound und das Auftreten von Sängerin Lauren Mayberry. Was zur Folge hatte, dass neue Fans hinzukamen, die etwas weniger mit der Musik anfangen wollten, als vielmehr mit der Sängerin selbst. Doch schlau gekontert, kommentierten Chvrches diese Nachrichten immer recht schnell ins Absurde.
Nun ist zu der ersten Single ‚Leave A Trace‘ auch ein Musikvideo erschienen und rezipiert stellenweise ‚Where The Wild Roses Grow‘ von Nick Cave. Auch musikalisch klingen Chvrches frischer denn je und legen sogar noch mehr Synthesizer oben drauf.
Ebenfalls im Video zu ‚Leave A Trace‘ ist Mayberry zu sehen, die mit einer ungewohnten Weiblichkeit und im nassen Outfit durch das Video singt.
Chvrches zeigen nicht nur, dass sie Musik machen wollen sondern wachsen auch an ihr und das in einem gesunden Maß, das sowohl alte Fans hält, als auch Neue hinzugewinnt.

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