Lea Porcelain – Endgültige Erinnerungen

Lea Porcelain – Hymns To The Night

Endlich ist es soweit – Lea Porcelain haben einen Veröffentlichungstermin ihres Debütalbum Hymns To The Night bekanntgegeben. Dieses wird in vier Wochen und damit am 16. Juni erscheinen und fast alle bekannten Songveröffentlichungen der letzten beiden Jahren beinhalten. Ob Out Is In, Warsaw Street, Similar Familiar oder Bones – zu finden sind sie alle und darüber hinaus auch noch acht weitere Songs, die den dunklen Sound des Duos präsentiert. Zwar hat es das äußerst gelungene Cover von Bruce Springsteens Streets Of Philadelphia nicht auf die Platte geschafft, dafür koppeln sie aber heute mit Remember einen Song aus, der an Joy Division erinnert. Auch hier dominiert der schwere Industrial-Rock und klingt Markus Nikolaus‘ mit Hall auf der Stimme, noch deutlicher nach diesem ganz besonderen Sound, dem schon viele Jahre keine Band mehr Leben eingehaucht hat. Lea Porcelain sind so untypisch für die hiesige Musikszene – denn wer mit seinem Sound so nach vorne geht und gleichzeitig zurückhaltend und introvertiert klingt hat einen Spagat vollzogen, der weitaus schwieriger zu erreichen ist, als es scheint. So werden die Tage gezählt und die bisherigen Songs rauf und runter gehört, um für Hymns To The Night bereit zu sein. Lea – wir können es kaum erwarten!

Advertisements

Lea Porcelain – Rau und bedrückend

Lea Porcelain – Streets Of Philadelphia

Es ist einer der Momente, in der Musikwelt, bei dem man in eine Art Flashback verfällt. Ein Song, der so groß ist und so sehr für sich selbst steht, dass man ihn auch nach bald 25 Jahren noch eins zu eins im Ohr hat, sobald man auch nur den Titel hört. Mit einem Oscar und vier Grammys ausgezeichnet, war Bruce Springsteens Song Streets Of Philadelphia 1993 ein absoluter Welthit und stieg bis auf Platz eins der deutschen Singlecharts. Besticht Streets Of Philadelphia durch eine sanfte und melancholische Stimmung, kann man sich nicht vorstellen, dass genau dieser Song auch rau und bedrückend klingen kann. Genau so präsentiert ihn nämlich das Duo Lea Porcelain. Zuletzt noch live im Auster Club Berlin, präsentierte sich das Duo in Lagerhallenatmosphäre. Ihr Sound ist eigen, industriell und sensibel zugleich. Und so wundert es nicht, dass Streets Of Philadelphia hier geradezu auf die Band zugeschnitten wirkt. Ist der Song doch durch das neue Klangkostüm sowohl rau und bedrückend, als auch sensibel und isoliert zugleich. Lea Porcelain haben ein Gespür für den ganz besonderen Klang und wissen ganz genau, wie sie ihn erzeugen und zu einem Alleinstellungsmerkmal machen können, so, dass selbst ein großer Hit wie Springsteens Streets Of Philadelphia neu, frisch und nach Lea Porcelain klingt.

The Best Of 2017 Vol.: 01

The Best Of 2017 Vol.: 01

The Best Of 2017 Vol.: 01

 
01. Honne – Good Together

02. The Irrepressibles – In This Shirt

03. Nelly Furtado – Pipe Dreams

04. Wilkinson feat. Karen Harding – Sweet Lies

05. Vessels feat. Anna Of The North – Had A Love

06. London Grammar – Rooting For You

07. She & Him – Winter Wonderland

08. Amy MacDonald – Dream On

09. Jon Bellion – All Time Low

10. Alice Merton – No Roots

11. Lea Porcelain – Similar Familiar

12. Kakkmaddafakka – Lilac

13. Møme vs. Midnight To Monaco – Alive

14. Fenech-Soler – Show Me Love

15. Palace – Break The Silence

16. Jonah – Deep Deep Blue

17. Tokio Hotel – Something New

18. Vianney – Je m’en vais

19. Vaults – One Day I’ll Fly Away

Zukunftsmusik 2017

Es sind nur noch wenige Tage des Jahres 2016 übrig. Viele veröffentlichen jetzt ihre Jahresrückblicke. Doch was ist mit einer Vorschau?

Sie sind in den letzten Monaten immer wieder mit Veröffentlichungen aufgefallen, haben allerdings den ganz großen Sprung noch nicht geschafft. Hier findet Ihr die heißesten Anwärter, denen 2017 der ganz große Durchbruch gelingen könnte.

Stimme am Ende des Artikels mit ab! Wer ist Dein Favorit 2017?

weiterlesen

Lea Porcelain – wenn die Vernunft am Abgrund steht

Lea Porcelain – Warsaw Street

Mit Out Is In hatten Lea Porcelain im Frühjahr für eine Überraschung gesorgt. War der Sound doch so untypisch für eine deutsche Band, dass man selbst mit dem Wissen um ihre Frankfurter Herkunft daran zweifeln mochte. Mit ihrem Auftritt auf dem MELT! Festival 2016 zeigten Sie auch live, wie ihre Vision von Post-Punk und Indie klingt. Dunkel, melancholisch und schwer aber niemals aufgebend. Mit ihrer neuen Single Warsaw Street beeindrucken sie einmal mehr mit diesem schweren Sound. Bedrohlich und allgegenwärtig klingt Warsaw Street und lässt Markus Nikolaus Stimme einmal mehr nach der Vernunft, am Abgrund stehend, klingen. Doch spannend wird es, wenn man sich das dazugehörige Video ansieht. Funktioniert der bedrohliche Klang im Zusammenspiel mit zwei Personen, die sich für eine Nacht finden, so unerbittlich direkt und wird dadurch warm und einfühlsam. Lea Porcelain haben ihr Debütalbum für 2017 angekündigt und es dürfte nicht weniger, als eine Sensation werden.

Lea Porcelain – Irgendwo zwischen Prodigy und The XX

Lea Porcelain - Out Is In

Lea Porcelain – Out Is In

Sie sind spannend, sie klingen düster und sie sind so gar nicht deutsch. Richtig und auch wieder nicht. Denn Lea Porcelain ist ein Frankfurter Duo das aus Julien Bracht und Markus Nikolaus besteht und momentan einer der am heißesten gehandelten Newcomer Deutschlands sind. So haben sie in den letzten Monaten vor allem in Großbritannien für bemerkenswerte Lobeshymnen gesorgt. Und das, obwohl es sie erst seit knapp zwei Jahren gibt. Ihr nun veröffentlichter Song ‚Out Is In‘ hat einen düsteren, elektronischen Sound, der sich durch den gesamten Song zieht und von Nikolaus‘ drängendem Gesang komplettiert wird. Das lässt Erinnerungen an The Prodigy’s und The XX aufkommen, sind doch viele Stilelemente dieser beiden britischen Bands auf ‚Out Is In‘ erkennbar. Lea Porcelain treiben dieses düstere Spiel allerdings so weit, dass ‚Out Is In‘ nur zur Nachtzeit gehört werden kann, um keinen Widerspruch des Songs mit Sonnenstrahlen aufkommen zu lassen.