Parov Stelar - Gringo

Parov Stelar – Mehr Beat, mehr Trompeten

Parov Stelar hat sich über die letzten 20 Jahren ein Denkmal gesetzt. Denn mit einem Mix aus elektronischen Beats, Trompeten, Balkansound und 20er Jahre Swing hat der Österreicher es geschafft ein komplett neues Genre zu kreieren. Man kann fast sagen, Stelar ist der Vater des Elektroswings. Mit unzähligen Alben und Songs wie All Night kann der 45-Jährige Produzent auf eine riesige Diskografie schauen und wird dennoch nicht müde, neues Material zu veröffentlichen. Denn gerade in den letzten Jahren ist sein Sound zunehmend populärer geworden und Stelar daher ein gefragter Act auf Festivals. Nun hat Stelar mit Gringo einen fast schon untypischen Song veröffentlicht, der seinen gewohnten Sound erst zur Mitte hin erkennen lässt. Mit derben Beats und einem Kinderchor beginnt Gringo fast schon wie ein elektronischer Hip-Hop-Track aus den USA. Doch wenn schließlich die Trompeten und das Klavier einsetzen ist klar, das ist Stelar. Die schnellen Trompeten prägen einmal mehr den Balkanbeat des Künstlers und lassen ein nahendes, neues Album erwarten, welches lose für den Sommer angekündigt ist. Gringo ist abermals ein satter Partyhit, der in Clubs genauso gut funktioniert, wie in Kneipen, Homepartys oder Open-Airs. Und dafür liebt die ganze Welt den Österreicher Stelar.

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Parov Stelar - All Night

Parov Stelar – Hoch das Tanzbein, Parov Stelar ist da

Elektroswing ist ja so ein heißes Eisen. Da können mal sehr gute Tracks rauskommen oder aber auch sehr nervige. Es gibt Künstler wie Caro Emerald oder Yolanda Be Cool & DCUP die diesem Genre eine sehr popaffine Note gegeben haben. Anders sieht es zwar auch nicht bei dem Österreicher Parov Stelar aus, doch klingen seine produzierten Tracks um einiges stimmiger. War Stelars Jimmy’s Gang bereits ein Brett, kommt er nun mit All Night vorbei und zeigt uns einmal mehr, dass Jazz, Swing und Elektro einfach zusammengehören. Eigentlich müsste man bei diesem Mix davon ausgehen, dass er in naher Zukunft mit seiner Musik durch die Decke geht, nur hatte man dies auch schon bei Jimmy’s Gang vermutet. Es bleibt also zu beobachten wie es sich mit Stelars aktueller Compilation The Art Of Sampling verhält. Bis dahin schwingen wir das Tanzbein und sorgen für Gute Laune.