Deutscher Pop kann so gut sein – Kenay

Kenay – das ist der 27 jährige Yanek Stärk aus Hamburg, der noch vor einigen Jahren als Ken Kenay mit Hip-Hop von sich reden machte. Seinen Künstlernamen als Anagramm seines Vornamens gewählt, entwickelte sich Kenay jedoch mehr und mehr in Richtung Pop. Dies sollte ihm gut tun, ist seine Form der Pop-Musik doch erwachsen und modern.
Bereits als zehnjähriger besuchter er ein Musikgymnasium und trat in Folge in Big-Bands und Chören auf. Es folgte ein stetiger Fortschritt der schließlich in dem Produzenten-Team Tracksetters aufging. Hier produzierte er unter anderem Songs für die erfolgreichen Alben von Xavas.
Nun, im Pop angekommen, steht Kenay’s erste große Veröffentlichung an. Mit dem Song ‚Müde Pioniere‘ hat er ein Stück Pop gemacht, das in der heutigen Zeit für so vieles steht. Mit tiefer, rauer Stimme, einem Klavier, dumpfen Schlagzeug und hallendem Sound singt Kenay so ergreifend über Liebe, Verlust und Gefühle. Dabei kennt jeder das Gefühl, das Kenay mit Textzeilen wie „Wir stehen auf und wir resignieren, wir Schlafwandeln und wir marschieren, wir zogen raus um die Welt zu spüren, doch sind totmüde Pioniere. Wir werden scheitern und wir werden triumphieren…“ beschreibt. Hierbei setzt am Ende eine E-Gitarre ein, die als Huldigung des Casper Songs ‚Michal X‘ gesehen werden kann.
Diese Tiefe, die ‚Müde Pioniere‘ ausdrückt und das Gefühl des müden Weitergehens sind Momente, die einen berühren.

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