William Fitzsimmons – Aufrichtiger Ruf nach Geborgenheit

William Fitzsimmons‘ aktuelles Album Mission Bell stellt eine Zäsur dar. Davon konntet Ihr Euch bereits durch seine Single Angela überzeugen. Nun hat Fitzsimmons dem Gefühl allerdings mit seiner neuen Auskopplung Wait For Me nochmal eine größere Bedeutung zu teil werden lassen. So besingt der US-Amerikaner mit gewohnt hauchend, beruhigender Stimme, wie es ist, plötzlich von seiner Ehefrau getrennt zu sein und nicht zu wissen wie es weitergeht. Dabei verliert sich Fitzsimmons darin, zu hoffen, dass jemand ihn braucht und er somit gewollt ist oder aber – wie im Falle des Sängers – sich aus dieser Gefühlslage zu befreien und loszureißen. Fitzsimmons hat auf Mission Bell sein Innerstes nach außen gekrempelt und geht so roh und aufrichtig mit seinen Gefühlen um, wie es nur der Pittsburgher Sänger kann. Bei Fitzsimmons ist Melancholie das Lebenselixier, auch wenn es immer nahe am Abgrund entlang geht. Dabei klingt Wait For Me drängender und hat an Tempo zugelegt, ohne hektisch zu wirken. Fast könnte man meinen, Fitzsimmons neben sich im Arm zu haben und seinem gebrochenen Herzen zuzuhören. Damit schafft der Sänger immer wieder eine Geborgenheit zu entwickeln, die reich an Emotionen und Wärme ist und dabei melodisch und authentisch klingt.

William Fitzsimmons – Wenn das Gefühl die Zäsur setzt

Er ist dafür bekannt, große Balladen und zurückgezogene Songs zu produzieren. Sein neues Album Mission Bell hat für William Fitzsimmons allerdings nochmals an Bedeutung gewonnen. Denn es setzt eine Zäsur in Fitzsimmons Leben. Wobei der Anstoß für diese Zäsur aus einem ganz privaten Grund geschah. Denn 2017 ging Fitzsimmons langjährige Beziehung in die Brüche. Davon aufgewühlt, suchte Fitzsimmons, wie bereits auf The Sparrow and the Crow (2008) den Weg der Verarbeitung in seinen Texten und der Musik. Für das mittlerweile siebte Album Mission Bell hat sich der aus Pittsburgh kommende Musiker der Akustik hingegeben und das Album ohne einen großen, produktionstechnischen Apparat eingespielt. Herausgekommen sind Songs, wie Second Hand Smoke und Angela. Letzterer Song zeigt beeindruckend, wie es Fitzsimmons schafft, mit seiner sanften Stimme und der unaufgeregten Nutzung von Instrumenten, eine Wolke von gebrochener Geborgenheit zu erzeugen. Mit Blick auf das Gefühl, welches man unmittelbar nach einer Trennung spürt, hat es Fitzsimmons geschafft, das man sich als Hörer – und mit einem positiven Grundgefühl – in diesen Moment hineinfühlt und die Sehnsucht nach Liebe spürt, die Angela auslöst.

Wiliam Fitzsimmons – Pssst… Hörst Du den Wind?

William Fitzsimmons - Hear Your Heart

William Fitzsimmons – Hear Your Heart

Ein weiteres mal gibt es hier einen wunderbaren Singer/Songwriter zu hören, der mit seiner ruhigen Stimme und gänzlich intimen Atmosphäre eine Vakuum erschafft. Der Amerikaner William Fitzimmons ist wohl einer der umtriebigsten Menschen in diesem Genre. Hat er doch seitdem 2005 sein Debütalbum ‚Until When We Are Ghosts‘ raus gekommen ist bereits sage und schreibe sechs weitere Alben und EP’s veröffentlicht. Mit dem nun ins Netz gestellten Song ‚Hear Your Heart‘ läutet er gleichzeitig Album Nummer sechs ein. Dabei ist ‚Hear Your Heart‘ so knisternd leise und Fitzsimmons Stimme so zurückhaltend und ruhig, dass man sich nur wünscht, mit ihm auf einer kleinen Farm abends auf der Veranda zu sitzen. Klingen doch seine Geschichten authentisch und fassbar.
Fitzsimmons ist ein wahrlich außergewöhnlicher Sänger, der es versteht seine Gefühle so in Musik zu wandeln, dass sie die Herzen berührt.

William Fitzsimmons - Ghosts Of Penn Hills

William Fitzsimmons – Der Schmerz ist zurück

Es gibt nur wenige Menschen, die mit ihrer Stimme so viel ausdrücken können wie William Fitzsimmons. Seine ruhige, sanfte und vibrierende Stimme jagt einem die Gänsehaut über den Rücken. Sagt doch Fitzsimmons Gesangsstil soviel mehr aus als es ein Songtext wohl je könnte. Seine Diskografie liest sich wie ein Tagebuch. Kam vor etwa zehn Jahren sein Debütalbum auf den Markt, bringt er diesen Sommer bereits sein sechstes Studioalbum auf den Markt. Mit der ersten Single Ghosts Of Penn Hills zeigt er einmal mehr, dass eine Geschichte nichts weiter braucht, als eine Stimme. Alles drum herum verschwindet, wenn die Stimme weiß, wie sie diese Geschichte zu erzählen hat. Und genau diese Fähigkeit wurde Fitzsimmons wohl in die Wiege gelegt. So ist Ghosts Of Penn Hills eine auf das Minimum reduzierte Ballade die man sowohl auf einer Landstraße bei einem Sonnenuntergang an einem heißen Tag hören kann, als auch an kalten Winterabenden am Fenster sitzend. Das dieses Spektrum der Vorstellung möglich ist, ist der Produktion des Songs zu verdanken. So fügt sich Ghosts Of Penn Hills nahtlos an das Album Lions, aus dem letzten Jahr, an und schreibt die Geschichte Fitzsimmons fort.