Fickle Friends – Musikalische Weiterentwicklung

Er überrascht – der neue Song von Fickle Friends. Waren sie mit all ihren vorherigen Songs, wie The Moment (2018) oder Amateurs (2019) stark an den 80er Jahre orientiert, klingt die nun veröffentlichte Single Eats Me Up deutlich moderner und gleichzeitig erwachsener. So ist der verspielte Synthiesound einem schwelgerischen Popsound gewichen, der sich nachdenklich und traurig anhört. Natürlich ist ein Song ohne Synthies kein Fickle Friends Song – und werden die Synthies eingesetzt – allerdings nicht mehr so überbordernd und präsent, wie man es von der Band gewohnt ist. Vielmehr ist es eine Soundwolke und Natassjas Gesang, welche sich präsenter zeigen. Eats Me Up ist dabei eine Verarbeitung des ganzen Drucks, den die Sängerin und die Band in den letzten Jahren erlebten. Und so sind die Songzeilen I need peace of mind. Cos im up all night. Up in the clouds Figuring out. Wondering how I even got here. No I don’t need reminding. Of the thoughts I’ve been hiding. In the back of my head. Rather be dead. Rather than told that I’m lying auch unmissverständlich klar in ihrer Bedeutung. Die schwere des Themas hört man dem Song dieses Mal auch an, so ist Eats Me Up zwar durchgehend ein lupenreiner Popsong, doch schwebt dieses Mal auch immer eine Wolke der Vernunft mit.

Fickle Friends - Amateurs

Fickle Friends – Frischer Wind im Sound der Brightoner Band

Mit ihrem Debütalbum You Are Someone Else hatte die britische Band Fickle Friends ein Pflichtwerk abgeliefert. Denn bereits mit den Singles SwimCry BabyBrooklynSay No More und The Moment hatten sie ordentlich Material veröffentlicht. So wunderte es schließlich auch nicht, als auf dem Debütalbum eine Tracklist von satten 16 Songs bekanntgegeben wurde. Was alle gemein hatten, waren die großen Popmomente, die beeinflusst von den 80er Jahren mit Synthies und einer catchy Stimme, von Frontsängerin Natassja Shiner, begeisterten. Doch der Erfolg des Albums – mit einem Einstieg in die britischen Top-10 der Albumcharts – bedeutete auch Erwartungen. Erwartungen, die der Band schließlich zusetzten und dazu führte, dass die weitere Arbeit an neuer Musik den Ausstieg des Lead-Gitarristen Christopher Hall zu Folge hatte. Nun haben die Fickle Friends mit Amateurs die erste neue Single seit knapp zwei Jahren veröffentlicht und überraschen mit einem ungewöhnlich verkopften Song. Denn Amateurs klingt nun weniger verspielt, sondern deutlich erwachsener und drängender. Dabei bleibt er vom Sound nach wie vor eine großartige Popnummer, die frisch und auf Zack ist. Mit Amateurs sind die Brigthoner wieder unterwegs und holen uns im Dezember mit ein paar Terminen zu Konzerten direkt auf die Tanzfläche zurück, wo sie uns vor knapp einem Jahr alleine stehen lassen haben.

Fickle Friends – Leben den Moment

Es ist erst ein halbes Jahr her, das die südenglische Band Fickle Friends ihr Debütalbum You Are Someone Else veröffentlichte. SOML begleitet die Fickle Friends bereits seit nunmehr über vier Jahren und hat mit einem Interview im Frühjahr 2015 deren Entstehungsphase festgehalten. Nun haben die Brightoner mit Palmeira Music ihr eigenes Plattenlabel gestartet, auf dem sie ihre neue EP Broken Sleep am 9. November veröffentlichen werden. Darauf enthalten ist die nun veröffentlichte Single The Moment. Diese hält genau das Gefühl fest, welches die Band bei ihrer aufregenden US-Tour erlebt hatte. Mit Konzerten in 9 US-Städten und einem Tag frei in Las Vegas, haben die fünf Briten ein Musikvideo aufgenommen, welches exakt das widerspiegelt, was die Band seit Monaten erlebt – den Moment genießen, und darüber hinaus auch noch darüber schreiben. Damit ist The Moment wieder in typischer Fickle Friends Manier geschrieben und klingt nach klebrig, süßen 80er-Jahre Pop. Fickle Friends zeigen so, einmal mehr, dass sie wissen, wie ein perfekter Pop-Song klingen muss und verbinden dabei ganz nebenbei noch ihre Erlebnisse der letzten Monate.

Zukunftsmusik 2017

Es sind nur noch wenige Tage des Jahres 2016 übrig. Viele veröffentlichen jetzt ihre Jahresrückblicke. Doch was ist mit einer Vorschau?

Sie sind in den letzten Monaten immer wieder mit Veröffentlichungen aufgefallen, haben allerdings den ganz großen Sprung noch nicht geschafft. Hier findet Ihr die heißesten Anwärter, denen 2017 der ganz große Durchbruch gelingen könnte.

Stimme am Ende des Artikels mit ab! Wer ist Dein Favorit 2017?


Liam X

Liam X
Liam X

Mit seiner Mischung aus Dubstep, deutschen Texten und fragilen Sounds ist Liam X einer der großen Favoriten im deutschsprachigen Raum. Sein für das Frühjahr 2017 erwartetes Debütalbum wird dann wohl auch die beiden grandiosen Songs Teil Von Mir und Herbst enthalten. So oder so ein Künstler, dem man unbedingt folgen sollte. http://www.liam-musik.de/

Liam X feat. Egon Holz - Herbst
Liam X feat. Egon Holz – Herbst
Liam X - Teil Von Mir
Liam X – Teil Von Mir

Møme

Møme
Møme

Bereits drei Singles konnte der französische DJ und Produzent in den Single Charts seines Heimatlandes platzieren. Dabei klingen vor allem Aloha und Alive nach modernen Sommersound. Mit Tropical Beats und einem verspielten Arrangement könnte Møme zum nächsten, großen Sommerhit avancieren. 2017 sieht es nicht schlecht aus und so steht sein Debütalbum Panorama garantiert auch bald bei uns in den Regalen. https://soundcloud.com/mome-music

Møme - Aloha
Møme – Aloha
Møme vs. Midnight To Monaco - Alive
Møme vs. Midnight To Monaco – Alive

Kaind

Kaind
Kaind

Ebenso wie eingangs bei Liam X gibt es mit Kaind einen spannenden neuen Künstler, der Dubstep auf eine Art interpretiert, die für Deutschland so bisher kaum vorkommt. Mit seinen fragilen Songs, die zwar am Computer entstehen aber auch immer echte Instrumente beinhalten, klingen die deutschen Texte fast schon wie Geschichten. Dabei ist Kaind dem Pop gar nicht mal abgeneigt, zeigt doch seine Single Leuchtturm, wie modern die deutsche Sprache klingen kann. Für 2017 können wir also ein vielversprechendes Debütalbum erwarten. http://www.kaind.de/

Kaind feat. Younotus - Leuchtturm
Kaind feat. Younotus – Leuchtturm
Kaind - Schatten Im Wald
Kaind – Schatten Im Wald

Fickle Friends

Fickle Friends
Fickle Friends

Vor knapp drei Jahren begann für die, aus Brighton, Großbritannien kommende Band Fickle Friends das, wovon viele Künstler nur träumen können. Einer ihrer Songs ging durch die Decke. Mit über einer Million klicks auf Soundcloud gehört Swim zu den Indiesongs 2014. Mittlerweile konnte die Band ihren 80er-Jahre Indie-Sound auf dem Berlin Festival, MELT! Festival und anderen Konzertbühnen europaweit präsentieren. So haben sie seit knapp einem Jahr eine Major-Deal bei Polydor bekommen und arbeiten hart an ihrem Debütalbum. Mit Brooklyn haben sie gerade erste eine brandneue Single veröffentlicht. http://www.ficklefriends.co.uk/

Fickle Friends - Swim
Fickle Friends – Swim
Fickle Friends - Brooklyn
Fickle Friends – Brooklyn

Lea Porcelain

Lea Porcelain
Lea Porcelain

Mit ihrem düsteren Post-Punk und Singles wie Out Is In und Warsaw Street hat das Frankfurter Duo dieses Jahr eindrucksvoll gezeigt, dass dieses Musikgenre nicht gänzlich den Briten überlassen werden muss. So klingen Lea Porcelains Songs gewaltig, erdrückend und hier und da auch verschwommen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob der Song positive oder negative Intentionen verfolgt. 2017 könnte damit sowohl in Deutschland, als auch europaweit das Jahr für Lea Porcelain werden. Eine weitere Single haben sie erst heute veröffentlicht. Dabei klingt Similar Familiar schneller, fast schon jagend. Immer dabei die tiefen, verstörenden Sounds. Lea Porcelain wissen, wo sie stehen und steigern damit die Erwartung auf ein baldiges Debütalbum. http://www.leaporcelain.com

Lea Porcelain - Out Is In
Lea Porcelain – Out Is In
Lea Porcelain - Similar Familiar
Lea Porcelain – Similar Familiar

Rationale

Rationale
Rationale

Wenn man sich nicht sicher ist, welches Genre der Brite Rationale bedient, dürfte man nicht alleine sein. Ist doch sein Mix aus 80er Jahre, Soul, Synthie und Pop mit einem Hauch Melancholie nicht gerade das, was man von erwartet. Mit Fast Lane 2015 erstmals bekannt geworden, hat es Rationale zuletzt sogar bis zum Support der Europatour von Bastille geschafft. Für Anfang März 2017 hat Rationale sein gleichnamiges Debütalbum angekündigt, gerade veröffentlicht ist der Song Vessels. Sollte es auch nur annähernd in die Richtung der bisher veröffentlichten Songs, Re.Up, Fast Lane, Something For Nothing gehen, wird Rationale wohl 2017 ein stetiger Begleiter sein. http://iamrationale.com/

Rationale - Fast Lane
Rationale – Fast Lane
Rationale - Vessels
Rationale – Vessels

Two People

Two People
Two People

Zwei Songs, nur zwei Songs stehen auf der Soundcloud-Seite des Australischen Duos Two People. Entstanden aus der Indie/Pop-Band Snakadaktal haben sich Phoebe Lou und Joey Clough vor knapp zwei Jahren zum Duo reduziert. Mit den Songs Fading und If We Have Time überraschen die beiden allerdings so sehr, dass man ihnen baldige Nachfolgesongs wünscht. Dies könnte nicht zuletzt am eigenen hohen Anspruch scheitern. Klingen doch beide Songs so gut produziert, dass man hier schon von Perfektion sprechen kann. Bestechen sie durch einen verträumt, müden Gesang, werden beide Songs durch treibende Beats aufgebrochen. Sollte das Duo seinem Intervall, alle fünf Monate einen Song zu veröffentlichen beibehalten, dürften wir erst in fünf Jahren mit einem 10-Track Album rechnen. Aber vielleicht spielt da auch das Jahr 2017 mit und gibt Ende des Jahres schon mehr Material preis. https://soundcloud.com/two-people-655358346

Two People - Fading
Two People – Fading
Two People - If We Have Time
Two People – If We Have Time

Fickle Friends – Der Beat wird zur Marke

Fickle Frinds

Fickle Frinds

Zweieinhalb Jahre ist es jetzt her, dass Fickle Friends die Single ‚Swim‚ veröffentlichten. Damals noch als kleine Band aus Brighton kommend, kaum jemanden bekannt, entwickelte sich ‚Swim‘ auf Soundcloud schnell zu einem Hit. Ein Jahr später folgte die Single ‚Could Be Wrong‚. Nun sind sie wieder ein Jahr später mit ‚Cry Baby‘ zurück und präsentieren sich größer als je zuvor. So haben sie mittlerweile bei Polydor einen Vertrag unterschrieben und arbeiten aktuell an ihrem Debütalbum. Hier könnt Ihr in einem Interview mit Soundtrack-of-my-life.com lesen, wie sie im Frühjahr 2015 über ihre Zukunft dachten. Zurück zur aktuellen Single. Mit ‚Cry Baby‘ zeigen uns die Fickle Friends einmal mehr, dass die 80er keineswegs ausgelutscht sind. Schmeißt die Band doch geradezu mit Collegejacken und Synthiesounds um sich. Dabei ist ‚Cry Baby‘ ein so großer Ohrwurm, dass man sich auch nach den knapp 3 Minuten noch beim singen und tanzen erwischt. So wird das Album hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen. Denn 2016 könnte das Jahr der Fickle Friends werden.

Fickle Frinds - Cry Baby

Fickle Frinds – Cry Baby

Fickle Friends im 80’s-Rausch

Eine Band, die sich wie ein roter Faden durch diesen Blog zieht, das ist die britische Indie Band Fickle Friends. Schon früh wurde hier einer ihrer ersten Tracks ‚SWIM‘ gepostet. Darauf folgte ein Interview, indem die Band über ihre Pläne für die Zukunft sprachen. Nun haben die Fünf eine weitere Single veröffentlicht, die ihren wunderbaren Sound noch einen Schritt weiter, in die Richtung der 80er Jahre lenkt. ‚Say No More‘ ist eine geradezu lupenreine 80er-Jahre-Hymne, bei der man fast meinen könnte, einen Sampler aus dieser Zeit eingelegt zu haben. Hier erklingt Synthie-Pop mit E-Gitarren, Synthesizern und Schlagzeug. Dazu passend Natassja’s hohe Stimme und ein catchy Text. Unbeschwerte Musik kann so einfach klingen und ist oftmals doch so schwierig zu komponieren. Hierbei dürften die Fickle Friends jedoch die wenigsten Probleme haben, ist doch jeder Song von ihnen ein Hit. Und so steigern sie stetig ihren Bekanntheitsgrad. Der momentane Peak besteht darin, dass sie es sowohl auf die BBC Radio 1 Playlist geschafft haben, als auch aktuell bei Apple im UK iTunes Store als Spotlight Künstler angezeigt werden. So wird die Antwort auf die oft gestellte Frage nach einem ersten Album wohl nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen.

Fickle Friends - Could Be Wrong

Fickle Friends – Die Neue

Ende März hatte ich die Gelegenheit Natassja von Fickle Friends zu einem Interview zu bekommen, indem ich auch mehr über ihre Pläne eines ersten Albums erfahren wollte. Hatte sie damals noch sehr ausweichend geantwortet, kommen Fickle Friends nun bereits mit einer weiteren Single zurück. Could Be Wrong ist eine von Pop- und Retrosound nur so strotzende Nummer, die Natassjas Stimme hierbei sehr weich wirken lässt. War sie doch in der Vergangenheit eher direkterer Natur.
So werden wir Stück für Stück mit neuen Songs von Fickle Friends gefüttert, in der Hoffnung bald auch mal eine LP in der Hand halten zu können. Aber bis das soweit ist, genießen wir jede einzelne Veröffentlichung der fünf aus Brighton kommenden Briten.

INTRO Introducing Plakat

INTRO Introducing – Konzertkritik

Am vergangenen Donnerstag war es wieder soweit. Die Introducing-Konzertreihe des Musikmagazins INTRO fand wieder im Bi Nuu statt.
Dieses mal mit dabei waren der britische Rapper DELS, die, ebenfalls aus Großbritannien kommenden Fickle Friends und der Kölner Roosevelt.

Die Geschichten vom jungen Jay-Z

Dels

Dels

Der Brite DELS alias Kieran Gallear hat alles, was ein moderner Rapper braucht. Den Drang sich mitzuteilen, eine präsente Stimme und, bei Liveauftritten,
einem DJ an den Reglern. Und dann kommt da noch ein, nicht unwesentlicher Part hinzu – der des an den jungen Jay-Z erinnernden. Denn es fällt nicht nur auf, dass er optisch dem US-Rapper ähnelt. Auch seine Stimme klingt der des New Yorkers sehr ähnlich. Als letzte Zutat kommt eine gehörige Portion Energie hinzu, die er in den Gesang packt.
Am Ende sind es Songs wie Shapeshift die, durch die Mischung von elektronischen Elementen und der Art des Rappens, zu überzeugen wissen. So gibt es allerdings auch immer wieder vermeintliche Unstimmigkeiten zwischen Gallear und seinem DJ über Sound-, Licht- und Mixprobleme. Dies kann man wohl als typisches Verhalten eines MC’s betrachten.

DELS – Shapeshift:

Wo der Indie-Pop sein Zuhause hat.

Fickle Friends

Fickle Friends

Der zweite Act des Abends waren alte Bekannte. Ihr Song Swim wurde bereits vor einem Jahr auf meinem Blog vorgestellt. Ebenso, gab es vom letztjährigen Showcase-Festival First We Take Berlin einen kurzen Bericht über sie. Hat man den Vergleich zum September 2014, haben sich die Fünf in ihrer Performance stark verändert. Sind sie auf der Bühne doch viel lebendiger, lassen das Publikum an ihrem Spaß teilhaben und spielen sich durch ihre acht Songs als würde ihnen jede Textzeile, jedes Saitenzupfen durch den Körper gehen. Mit dabei natürlich Swim aber auch neue Songs wie For You und Play. Und so dankt es ihnen das Publikum in dem sie vor der Bühne tanzen und springen. Natürlich dürfte auch ein Smalltalk mit dem Publikum nicht fehlen und so fragten sie sich munter durchs eben Dieses.
Am Ende blieb eine befriedigte Menge übrig, die am Merchandise-Stand noch einmal die Gelegenheit bekam mit der Band ins Gespräch zu kommen.

Fickle Friends – Play:

Roosevelt und die falsche Erwartung

Roosevelt

Roosevelt

Als Hauptact führte schließlich Roosevelt den Abend zu Ende. Sechs Jahre ist es her, dass sich im beschaulichen Viersen, in der Nähe von Mönchengladbach und Köln, die Band Beat! Beat! Beat! gründete und dennoch wirkt Marius Lauber alias Roosevelt noch wie ein Zwanzigjähriger. Doch wird diese Ansicht vollends weggepustet , sobald er an die Regler greift. Erzeugen die Songs doch einen so sphärischen Moment, dass man die Augen schließen mag und wegzufliegen scheint. So überzeugen Songs wie Sea, Soleil und Elliot live genauso wie als Studioaufnahme. Was allerdings bei diesem Auftritt auffiel, war die Darbietung der Songs. Wurde im Charlet Berlin letztes Jahr noch ein DJ-Set mit seinen Songs präsentiert, war es im Bi Nuu ein fast schon typisches Konzert mit zwei weiteren Bandmitgliedern am Schlagzeug und der Gitarre. Selbst Lauber griff immer wieder zur Gitarre um seine Songs damit zu unterstützen. So erlebte man dieses Konzert und den Künstler selbst noch einmal von einer ganz neuen Seite. Dies zeigt, wie wichtig es Lauber ist, nicht in eine Schublade als DJ oder Sänger gesteckt zu werden. Mag er doch von jeher das Arbeiten mit verschiedenen Musikstilen. So tanzten am Ende selbst Bandmitglieder der Fickle Friends zu den Songs Laubers.

Roosevelt – Sea:

So werden auch nach diesen Auftritten die Rufe nach einem Debütalbum der Fickle Friends und auch von Roosevelt wieder lauter.

Fickle Friends – Aus Brighton

Diese junge Band aus Brighton/UK steht gerade ganz am Anfang und doch haben sie schon Songs die besser produziert und geschrieben sie nicht sein könnten. Die hohe Stimme von Frontfrau Natassja Shiner scheint auf Swim auch im wahrsten Sinne des Wortes und gibt dem Song eine gewisse Leichtigkeit. Im Netzt gibt es zwar noch nicht viel von ihnen zu lesen, doch bin ich mir sicher, dass sie sehr bald auf den großen Tanzflächen gefeiert werden.