Fickle Friends – Leben den Moment

Es ist erst ein halbes Jahr her, das die südenglische Band Fickle Friends ihr Debütalbum You Are Someone Else veröffentlichte. SOML begleitet die Fickle Friends bereits seit nunmehr über vier Jahren und hat mit einem Interview im Frühjahr 2015 deren Entstehungsphase festgehalten. Nun haben die Brightoner mit Palmeira Music ihr eigenes Plattenlabel gestartet, auf dem sie ihre neue EP Broken Sleep am 9. November veröffentlichen werden. Darauf enthalten ist die nun veröffentlichte Single The Moment. Diese hält genau das Gefühl fest, welches die Band bei ihrer aufregenden US-Tour erlebt hatte. Mit Konzerten in 9 US-Städten und einem Tag frei in Las Vegas, haben die fünf Briten ein Musikvideo aufgenommen, welches exakt das widerspiegelt, was die Band seit Monaten erlebt – den Moment genießen, und darüber hinaus auch noch darüber schreiben. Damit ist The Moment wieder in typischer Fickle Friends Manier geschrieben und klingt nach klebrig, süßen 80er-Jahre Pop. Fickle Friends zeigen so, einmal mehr, dass sie wissen, wie ein perfekter Pop-Song klingen muss und verbinden dabei ganz nebenbei noch ihre Erlebnisse der letzten Monate.

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Zukunftsmusik 2017

Es sind nur noch wenige Tage des Jahres 2016 übrig. Viele veröffentlichen jetzt ihre Jahresrückblicke. Doch was ist mit einer Vorschau?

Sie sind in den letzten Monaten immer wieder mit Veröffentlichungen aufgefallen, haben allerdings den ganz großen Sprung noch nicht geschafft. Hier findet Ihr die heißesten Anwärter, denen 2017 der ganz große Durchbruch gelingen könnte.

Stimme am Ende des Artikels mit ab! Wer ist Dein Favorit 2017?

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Fickle Friends – Der Beat wird zur Marke

Fickle Frinds

Fickle Frinds

Zweieinhalb Jahre ist es jetzt her, dass Fickle Friends die Single ‚Swim‚ veröffentlichten. Damals noch als kleine Band aus Brighton kommend, kaum jemanden bekannt, entwickelte sich ‚Swim‘ auf Soundcloud schnell zu einem Hit. Ein Jahr später folgte die Single ‚Could Be Wrong‚. Nun sind sie wieder ein Jahr später mit ‚Cry Baby‘ zurück und präsentieren sich größer als je zuvor. So haben sie mittlerweile bei Polydor einen Vertrag unterschrieben und arbeiten aktuell an ihrem Debütalbum. Hier könnt Ihr in einem Interview mit Soundtrack-of-my-life.com lesen, wie sie im Frühjahr 2015 über ihre Zukunft dachten. Zurück zur aktuellen Single. Mit ‚Cry Baby‘ zeigen uns die Fickle Friends einmal mehr, dass die 80er keineswegs ausgelutscht sind. Schmeißt die Band doch geradezu mit Collegejacken und Synthiesounds um sich. Dabei ist ‚Cry Baby‘ ein so großer Ohrwurm, dass man sich auch nach den knapp 3 Minuten noch beim singen und tanzen erwischt. So wird das Album hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen. Denn 2016 könnte das Jahr der Fickle Friends werden.

Fickle Frinds - Cry Baby

Fickle Frinds – Cry Baby

Fickle Friends im 80’s-Rausch

Eine Band, die sich wie ein roter Faden durch diesen Blog zieht, das ist die britische Indie Band Fickle Friends. Schon früh wurde hier einer ihrer ersten Tracks ‚SWIM‘ gepostet. Darauf folgte ein Interview, indem die Band über ihre Pläne für die Zukunft sprachen. Nun haben die Fünf eine weitere Single veröffentlicht, die ihren wunderbaren Sound noch einen Schritt weiter, in die Richtung der 80er Jahre lenkt. ‚Say No More‘ ist eine geradezu lupenreine 80er-Jahre-Hymne, bei der man fast meinen könnte, einen Sampler aus dieser Zeit eingelegt zu haben. Hier erklingt Synthie-Pop mit E-Gitarren, Synthesizern und Schlagzeug. Dazu passend Natassja’s hohe Stimme und ein catchy Text. Unbeschwerte Musik kann so einfach klingen und ist oftmals doch so schwierig zu komponieren. Hierbei dürften die Fickle Friends jedoch die wenigsten Probleme haben, ist doch jeder Song von ihnen ein Hit. Und so steigern sie stetig ihren Bekanntheitsgrad. Der momentane Peak besteht darin, dass sie es sowohl auf die BBC Radio 1 Playlist geschafft haben, als auch aktuell bei Apple im UK iTunes Store als Spotlight Künstler angezeigt werden. So wird die Antwort auf die oft gestellte Frage nach einem ersten Album wohl nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen.

Fickle Friends & Roosevelt – Konzertkritik

Am vergangenen Donnerstag war es wieder soweit. Die Introducing-Konzertreihe des Musikmagazins INTRO fand wieder im Bi Nuu statt.
Dieses mal mit dabei waren der britische Rapper DELS, die, ebenfalls aus Großbritannien kommenden Fickle Friends und der Kölner Roosevelt.

Die Geschichten vom jungen Jay-Z

Dels

Dels

Der Brite DELS alias Kieran Gallear hat alles, was ein moderner Rapper braucht. Den Drang sich mitzuteilen, eine präsente Stimme und, bei Liveauftritten,
einem DJ an den Reglern. Und dann kommt da noch ein, nicht unwesentlicher Part hinzu – der des an den jungen Jay-Z erinnernden. Denn es fällt nicht nur auf, dass er optisch dem US-Rapper ähnelt. Auch seine Stimme klingt der des New Yorkers sehr ähnlich. Als letzte Zutat kommt eine gehörige Portion Energie hinzu, die er in den Gesang packt.
Am Ende sind es Songs wie Shapeshift die, durch die Mischung von elektronischen Elementen und der Art des Rappens, zu überzeugen wissen. So gibt es allerdings auch immer wieder vermeintliche Unstimmigkeiten zwischen Gallear und seinem DJ über Sound-, Licht- und Mixprobleme. Dies kann man wohl als typisches Verhalten eines MC’s betrachten.

DELS – Shapeshift:

Wo der Indie-Pop sein Zuhause hat.

Fickle Friends

Fickle Friends

Der zweite Act des Abends waren alte Bekannte. Ihr Song Swim wurde bereits vor einem Jahr auf meinem Blog vorgestellt. Ebenso, gab es vom letztjährigen Showcase-Festival First We Take Berlin einen kurzen Bericht über sie. Hat man den Vergleich zum September 2014, haben sich die Fünf in ihrer Performance stark verändert. Sind sie auf der Bühne doch viel lebendiger, lassen das Publikum an ihrem Spaß teilhaben und spielen sich durch ihre acht Songs als würde ihnen jede Textzeile, jedes Saitenzupfen durch den Körper gehen. Mit dabei natürlich Swim aber auch neue Songs wie For You und Play. Und so dankt es ihnen das Publikum in dem sie vor der Bühne tanzen und springen. Natürlich dürfte auch ein Smalltalk mit dem Publikum nicht fehlen und so fragten sie sich munter durchs eben Dieses.
Am Ende blieb eine befriedigte Menge übrig, die am Merchandise-Stand noch einmal die Gelegenheit bekam mit der Band ins Gespräch zu kommen.

Fickle Friends – Play:

Roosevelt und die falsche Erwartung

Roosevelt

Roosevelt

Als Hauptact führte schließlich Roosevelt den Abend zu Ende. Sechs Jahre ist es her, dass sich im beschaulichen Viersen, in der Nähe von Mönchengladbach und Köln, die Band Beat! Beat! Beat! gründete und dennoch wirkt Marius Lauber alias Roosevelt noch wie ein Zwanzigjähriger. Doch wird diese Ansicht vollends weggepustet , sobald er an die Regler greift. Erzeugen die Songs doch einen so sphärischen Moment, dass man die Augen schließen mag und wegzufliegen scheint. So überzeugen Songs wie Sea, Soleil und Elliot live genauso wie als Studioaufnahme. Was allerdings bei diesem Auftritt auffiel, war die Darbietung der Songs. Wurde im Charlet Berlin letztes Jahr noch ein DJ-Set mit seinen Songs präsentiert, war es im Bi Nuu ein fast schon typisches Konzert mit zwei weiteren Bandmitgliedern am Schlagzeug und der Gitarre. Selbst Lauber griff immer wieder zur Gitarre um seine Songs damit zu unterstützen. So erlebte man dieses Konzert und den Künstler selbst noch einmal von einer ganz neuen Seite. Dies zeigt, wie wichtig es Lauber ist, nicht in eine Schublade als DJ oder Sänger gesteckt zu werden. Mag er doch von jeher das Arbeiten mit verschiedenen Musikstilen. So tanzten am Ende selbst Bandmitglieder der Fickle Friends zu den Songs Laubers.

Roosevelt – Sea:

So werden auch nach diesen Auftritten die Rufe nach einem Debütalbum der Fickle Friends und auch von Roosevelt wieder lauter.

Die Fickle Friends aus Brighton

Diese junge Band aus Brighton/UK steht gerade ganz am Anfang und doch haben sie schon Songs die besser produziert und geschrieben sie nicht sein könnten. Die hohe Stimme von Frontfrau Natassja Shine scheint auch im wahrsten Sinne des Nachnamens und gibt dem Song eine gewisse Leichtigkeit. Im Netzt gibt es zwar noch nicht viel von ihnen zu lesen, doch bin ich mir sicher, dass sie sehr bald auf den großen Tanzflächen gefeiert werden.