Bear's Den - Only Son Of The Falling Snow

Bear’s Den – Der wunderbare Klang des Winters

Es ist wie ein nach Hause kommen. Bereits mit Berlin hatten Bear’s Den im Winter 2016 einen Song veröffentlicht, der fernab der regulären Alben für ein so vertrautes und warmes Gefühl sorgte und obendrein eine ganz besondere Nacht der Band im kalten Berliner Winter beschrieb. Dabei ist es mit dem neuen Song Only Son Of The Falling Snow genau diese Stimmung, die Andrew Davie und Kevin Jones einzufangen versuchten. So stellten sie sich vor, dass Jemand, nach sehr langer Zeit, das erste Mal wieder in seine Vergangenheit schaut. Hinein, in das Haus mit der ersten Wohnung, auf den Schulhof oder der vertrauten Familienumgebung. Doch zeigt die Zeit auch, wie es weiterging und genau dieses Wandeln entspricht so oft dem Gefühl des Winters. Bear’s Den veröffentlichen damit am 6. Dezember die gleichnamige EP Only Son Of The Falling Snow und bringen uns so, über die Ohren wärmend, durch den Winter.

Bear's Den - So That You Might Hear Me

Bear’s Den – Berührend hoch 3

Nun ist es endlich soweit, nach drei Jahren ist heute das dritte Studioalbum So That You Might Hear Me von Bear’s Den erschienen. Damit präsentieren sich die Briten nach dem monumentalen Red Earth & Pouring Rain abwechslungsreicher denn je. Mit dem elektronischen Fuel On The Fire, den ruhigen Folksongs Laurel Wreath und Blankets Of Sorrow oder dem epischen Fossils haben sich Bear’s Den deutlich breiter aufgestellt, als noch auf Islands und Red Earth & Pouring Rain. Bei der aktuellen Single Crow haben Andrew Davie und Kevin Jones dann auch eine stripped-down Ballade auf dem Album, die so zurückhaltend ist, dass man sich voll und ganz darin verlieren kann. Für das Musikvideo haben die Jungs dann auch ihre Fans in den Städten São Paulo, Nashville, London und Brüssel zu einem First-Listening eingeladen und wurde mit den Fans ein Video erstellt, bei dem es darum ging familiäre Beziehungen zu präsentieren. Zusammengekommen, sind die verschiedensten Menschen mit ihren Liebsten oder auch Menschen, die nur ein Foto bei sich trugen, auf dem eine verstorbene Liebe gezeigt wird. Musikalisch geht Crow dabei in die einfühlsame Richtung und lässt viel Raum für Gefühle. Dabei zeichnet sich Crow durch das Zusammenspiel all dieser Einflüsse episch und monumental aus. Mit großem Pathos und einer gleichzeitigen Sensibilität lädt Crow unverkennbar ein, das neue Album zu hören und sich im Bear’s-Den-Sound zu verlieren – denn das schaffen die Briten wieder einmal hervorragend mit ihren neuen Songs.

Bear’s Den – Eine Band für die Ewigkeit

Es gibt Bands, die begleiten uns ein Leben lang nur nebenbei und nehmen wir deren Musik als angenehm berieselnd war. Und es gibt Bands, die eine große Auswirkung auf uns haben. Deren Musik wir mit Erinnerungen, Gefühlen, einem Geruch oder einer bestimmten Entscheidung verbinden. Bear’s Den gehört zu der letzteren Kategorie von Bands. Durch ihre großen Songs bieten sie Raum dafür, selber Gefühle und Emotionen mit ihren Songs zu verknüpfen oder gar mit der Band selbst Erlebnisse zu generieren. Schaut man sich das Veröffentlichungsdatum ihres letzten Albums Red Earth & Pouring Rain an, welches im Sommer 2016 erschien, ist man fast sprachlos, wie schnell drei Jahre vorbeiziehen können. Mit Auftritten im Berliner Huxley’s 2016, auf dem Lollapalooza 2017 und zum Reeperbahn Festival in der Elbphilharmonie 2018 blieb allerdings auch gar keine Zeit zu denken, die Band habe eine Pause eingelegt. Nun steht für Ende April mit So That You Might Hear Me ihr drittes Album an und zeigt mit der ersten Singleauskopplung Fuel On The Fire, dass die Reise kontinuierlich weitergeht. Was sich bereits auf Red Earth & Pouring Rain ankündigte, wird nun konsequent weitergeführt und so klingen Bear’s Den nicht mehr nur nach Folk. Fuel On The Fire besitzt – ähnlich wie der gleichnamige Titelsong des zweiten Albums – ein elektronisches Soundbett und besticht durch Andrew Davie intensive Stimme. Ab der Mitte des Songs kommen dann noch epische Synthies hinzu, die nach der ganz großen Bühne rufen. Dabei hat es das britische Duo in den knapp vier Minuten geschafft einen emotionalen und intensiven Song, sowie eine Stadionhymne zu produzieren, bleiben dabei immer auf dem höchsten Niveau und enttäuschen bisher nicht ein Mal.

Lollapalooza Berlin 2017 Tag 1

Lollapalooza Berlin Festival 2017

Ein Festival, das auch im dritten Jahr keine Konstante entwickelt hat – wo fängt man da an? Es war bereits am Sonntagmorgen viel über den ersten Tag des Lollapalooza Festivals zu lesen – eigentlich nicht über den Tag selbst, sondern eher über die Nacht zum Sonntag. Denn an diesem, versuchten Tausende Besucher des Festivals durch einen eingleisigen S-Bahnhof wieder in die Innenstadt und somit nach Hause zu kommen.

Anfangs geht es an dieser Stelle allerdings um das Festivalgelände, die Acts und das Lebensgefühl – denn davon gab es reichlich.

Betrat man am Samstag das Festivalgelände, stand man in Mitten eines riesigen weiterlesen

Bear’s Den – Ein Geschenk an Berlin

Bear's Den - Berlin

Bear’s Den – Berlin

Mit ihrem zweiten Album Red Earth & Pouring Rain haben es Bear’s Den geschafft, zur gefeierten Band zu werden. So sind ihre Konzerte weltweit ausverkauft und findet man ausnahmslos lobende Konzertkritiken im Netz. Der sanfte Folk des Debütalbums Island wurde auf dem zweiten Album durch einen episch arrangierten Sound verstärkt. Nun haben Bear’s Den einen Song veröffentlicht, der als Dank an Berlin gemeint ist. Denn so heißt er dann auch – Berlin. Dabei klingt Berlin ergreifend, verletzlich und voll von Liebe. Hier singt Andrew Davie von Erinnerungen an eine Begegnung in einer kalten Winternacht in Berlin. Da wird vom kalten Wind, sich berührenden Händen gesprochen und ein warmes Gefühl in der Brust beschrieben. Bear’s Den selbst haben den Song auf ihrer Facebook-Seite mit den Worten angekündigt, dass Berlin seit jeher ein ganz besonderer Ort für die Band ist. So entstand dieser Songs als Art Liebesbrief an die Stadt und als Dankeschön an alle Fans. Wer auf einem der Berliner Konzerte war, wird wissen, dass die Magie, die Bear’s Den live auslösen, dem Gefühl dieses Songs sehr nahe kommt. Berlin ist Verlangen, Sehnsucht, Trauer und Liebe zugleich und transportiert eine unglaubliche Wärme und ist somit perfekt für die besinnlichste Zeit des Jahres.

Bear’s Den – das zweite Album naht

Bear's Den - Auld Wives

Bear’s Den – Auld Wives

Mit ihrem Debütalbum ‚Islands‘ haben sich die Londoner von Bear’s Den in die Herzen der Folk- und Alternativefans gespielt. Waren doch Songs wie ‚Agape‘, ‚Above The Clouds Of Pompeii‘ und ‚Elysium‘ so wunderbar verletzlich. Nun kommt am 22. Juli ihr zweite Album ‚Red Earth & Pouring Rain‘ auf den Markt. Als erste Single haben Bear’s Den ‚Auld Wives‘ veröffentlicht, der sich nach Wehmut, Stärke, Zerbrechlichkeit, Aufbruch und aufrichtige Liebe anhört. Sie sind ruhiger geworden, haben aber dennoch einen satteren Sound als es die ersten Singles ihres Debüts hatten. Es klingt stimmiger und voller und lässt ‚Auld Wives‘ so noch mächtiger klingen. Lässt man sich auf ‚Auld Wives‘ ein, nimmt es einen mit in die Welt der reinen Gefühle. Stärke muss nicht etwa brachial daherkommen. Bear’s Den zeigen, dass dies auch auf ruhige Art funktioniert.

Bear's Den - Auld Wives

Bear’s Den – Auld Wives

 

Bear's Den - Elysium

Bear’s Den – Stehen vor ihrem ersten Albumrelease

Wenn es eine Band schafft, innerhalb der ersten zwei Jahre ihrer Bandgeschichte die Londoner O2-World auszuverkaufen, muss wohl alles richtig gemacht haben. Doch erschreckt das derart rasante Tempo von Bear’s Den dann doch so ziemlich alle. Nun haben sie mit dem Song Elysium den letzten Anstoß gegeben, sich auf das Album zu freuen. Ist die Nummer doch eine epische Folkballade mit einer Dramaturgiekurve wie sie nicht hätte besser sein können. Und so lässt sich Folk auch ganz einfach groß machen.