Jata – Zwischen Saudade und Monster

Jata – Monster

Ein wahrer Weltenbummler ist Jata, alias Jacob Vetter, schon immer gewesen. Arbeit seine Frau für die UN und muss viel reisen, hatte Jata bereits früh seine Liebe für das Reisen entdeckt und wohnte so bereits in Washington, Mexiko, Frankreich und der Schweiz. Washington war es dann aber, das als ein großer Einfluss auf Jatas spätere Musik ausschlaggebend sein sollte. Denn klingt seine Musik nach einer Mischung aus Pop und modernem R&B, den er in Washington kennenlernte, legt er einen starken Elektrobeats über seine Songs. Von seinem Aufenthalt in Mexiko hatte er sich die Beschreibung Saudade eingeprägt. Dieses Wort umfasst das Gefühl aus Wehmut, Melancholie, Sehnsucht und Nostalgie. Genau hier setzt Jatas Musik ein – dunkle, schwere Beats mit fast schon klagendem Gesang und einer ordentlichen Ladung Soul sind so zum Markenzeichen für Jata geworden. Seine, im Herbst 2016 veröffentlichte Single Ebony war dabei bereits ein großartiger Vorgeschmack auf das am 1. September erscheinende Album Mexico. Die Single Monster büßt hier kein bisschen ein und ist eher noch stärker im R&B und Soul zu Hause als im Elektropop. Hierbei erinnert der Beat irgendwie an Ginuwines Pony und unterstreicht somit, welchen Einfluss Washingtons R&B-Szene auf ihn hatte. Alles selbst geschrieben, produziert und eingesungen, ließ Jata nur zum Abmischen den Briten Ash Workman an seine Musik – der bereits Christine And The Queen, Tensnake und Metronomy produziert hatte. Herausgekommen ist eine starke Single und ein Album, das die Vorfreude durch Songs wie Ebony und Monster deutlich wachsen lässt.

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JATA – Mit der Leichtigkeit am Produzieren

JATA - Ebony

JATA – Ebony

Das Funkhaus Berlin beinhaltet eines der renommiertesten Musikstudios Europas. Hier haben schon unzählige bekannte, wie auch völlig unbekannte Bands ihre Songs aufgenommen. Hier sind Ideen entstanden und wurden Platten für Bands wie Black Eyed Peas, a-ha, Wallis Bird oder auch Tabaluga aufgenommen. Selbst das Deutsche Filmorchester Babelsberg nahm hier einige Jahre lang Kompositionen auf. So sind die Tonstudios im Funkhaus Berlin wohl nicht die schlechteste Referenz, um dort Musik aufzunehmen. Und genau dort hat der in Washington D.C. geborene und mittlerweile in Berlin lebende Künstler Jacob Vetter alias JATA seine letzten Songs aufgenommen. Dabei gibt es das Musikprojekt gerade einmal zwei Jahre und kann schon jetzt zwei EP’s vorweisen. Doch nun wird es langsam Zeit für einen Longplayer und so gibt die aktuelle Single Ebony alle Hoffnung dazu. Darauf zeigt sich JATA in einem modernen Elektro-Pop-Gewandt der sich mit dem Sprechgesang Vetters vermischt. So ist Ebony eine schwer vor sich hin wabernde Popnummer, die durch den Hintergrundbeat gleichzeitig frisch und sehr modern klingt.

JATA - Ebony

JATA – Ebony