John Summit feat. Guz - Thin Line

John Summit & Guz – Neuer Clubhit wird zum Hit

Mit Deep End hatte der Chicagoer DJ und Produzent John Summit dieses Jahr den erfolgreichsten Dance-Hit 2020 veröffentlicht. Noch heute spielt der Track in den Party-Playlisten eine große Rolle und ist bei Beatport der Song, der sich am längsten auf Nummer 1 in diesem Jahr halten konnte. Während der DJ den Sommer in den USA nutzen konnte und einige wenige Auftritte streamte, arbeitete der Produzent sich durch die vergangenen 40 Jahre der Chicagoer House-Musik. Großgeworden in einer Stadt wie Chicago bedeutet auch, einen regen Austausch mit der hiesigen Elektroszene zu haben. Schließlich kommen aus Chicago House-Acts, wie Felix Da Housecat, Paul Johnson und Green Velvet. Gleichzeitig gibt es Künstler aus anderen Gegenden der USA und Europa, wie Tensnake, Todd Terry, Julio Bashmore oder Inner City, die den Chicago House Sound ins Heute transportieren und so am Leben halten. Mit John Summit kommt nun ein weiterer Act hinzu, der sich alleine durch das derbe Deep End einen Namen machen konnte.

John Summit
John Summit

Nun ist mit Thin Line ein neuer Song veröffentlicht worden, der Summit in ein noch strahlenderes Licht rückt. Denn Thin Line ist deutlich frischer, als das dunkle Deep End und versprüht den positiven Vibe der großen Chicago-House Klassiker. Zusammen mit dem niederländischen DJ und Produzenten Guz, der – wie Summit – gerade noch am Anfang seiner Karriere steht, hat sich der US-Amerikaner den britischen Klassiker People Hold On von Coldcut und Lisa Stansfield vorgenommen, der vor über 31 Jahren veröffentlicht wurde. Herausgekommen sind etwas mehr als 3 Minuten voller Discofieber. Hier erklingen Stansfields Textzeilen: Give a little light, give a little love. Maybe there’s enough for everyone. Give a little hope and a little drugs. Maybe thеre’s enough for evеryone. We’re all dancing on a, dancing on a thin line, so schillernd und in bester Chicago House Manier, dass wir uns an die Hochzeit der Szene in den 80er Jahren erinnert fühlen. John Summit hat mit Thin Line einen weiteren Überhit produziert, der die kommenden Monate wohl nicht mehr von der Spitze der Beatport-Charts wegzudenken sein wird.

John Summit - Deep End

John Summit – Es wäre der Ibiza Sommerhit

Wäre dieses Jahr die Partyszene wieder nach Ibiza gereist, würde sie um diese Zeit die heissesten Clubtracks mit im Gepäck haben und dafür sorgen, dass diese Songs überall in Europa in der Folge die Charts raufklettern würden. Dies ist mittlerweile seit Ende der 90er Jahre so und hat unter anderem schon Paul Johnsons Get Get Down (1999), Shapeshifers Lola’s Theme (2004), Eric Prydz Pjanoo (2009), Bakermats One Day (Vandaag) (2014) oder El Professors Bella Ciao (Hugel Remix) hervorgebracht und an die Spitzen der Charts gespült. Doch dieses Jahr fiel auch Ibiza aus und somit mussten sich die Dance-Acts ihren Weg über das Internet suchen. Wie das geht, zeigt der US-Amerikanische Produzent und DJ John Summit. Mit seinem Hit Deep End mischt der in Chicago lebende Produzent nämlich seit einigen Wochen die Dancecharts weltweit auf.

John Summit
John Summit

Mit seinem enorm treibenden Housebeat und dem wiederkehrenden Lyrics wird Deep End schnell zu einem enormen Ohrwurm, den man weder aus dem Kopf bekommt, noch aus dem Körper, schreit der doch regelrecht, dass er sich bewegen möchte. Hat Summit bereits mit den Tracks Summertime Chi und Forgotten One für Aufsehen gesorgt, ist es schließlich Deep End zu verdanken, dass er auf den Playlisten von Pete Tongs Essential New Tune und der BBC Radio1-Playlist von Annie Mac landete. Gleichzeitig wird er durch Acts, wie Fatboy Slim, Diplo oder MK gepushed und landet in deren Playlisten. So schaffte es Deep End schließlich auch in die Radioplaylisten in Deutschland und dürfte auf der ein oder anderen Party bereits angekommen sein. Mit Deep End hat John Summit ein Brett von einem Tech-House Song produziert, der noch lange nachhallen wird und die Messlatte ziemlich weit oben ansetzt.