San Cisco - Reasons

San Cisco – Zuckersüßes Ende einer Beziehung

San Cisco tauchen immer wieder mal, mit ihren poppig, klebrigen Indiesongs, auf der Tanzfläche einer jeden Indieplaylist auf. Waren sie mit ihrem zweiten Studioalbum Gracetown (2015) und der Single Run auf ihrem Höhepunkt, folgte mit dem dritten Album Water (2017) und der Leadsingle SloMo fast schon ein Angriff auf den Thron der Discopop-Band Scissor Sisters. Nun haben sie mit Flaws endlich wieder neues Material dabei und veröffentlichen am 27. März die EP Flaws. Diese wird die Single Reasons enthalten, welche die Band gerade veröffentlicht hat. Hierbei singen sie über den Moment, als man ausgesprochen hat, dass man Schluss machen wird. Mit einem befreienden You should let it go, let it go… wird dieser Moment auf Reasons fast schon euphorisch zelebriert und gibt den Weg frei, den wunderbar produzierten Indiepop-Song zu genießen. Denn vom Inhalt einmal abgesehen, begeistern San Cisco auf Reasons, wie auch schon auf ihren vorangegangenen Veröffentlichungen mit einem lebendigen Indiepop, der sich leichtfüßig und sorglos präsentiert. Wenige Wochen nach der Veröffentlichung ihrer EP kommen Jordi Davieson, Josh Biondillo und Scarlett Stevens dann wieder nach Europa und spielen im Mai auch zwei Konzert in Deutschland.

San Cisco - SloMo

San Cisco – Hurra! Sie sind zurück!

Guckt man sich das neue Musikvideo zu SloMo an, welches die Australier von San Cisco gerade veröffentlicht haben, könnte man sagen, dass sie den Scissor Sisters ganz schön Konkurrenz machen – würde die New Yorker Band nicht gerade pausieren. Ist der Glamfaktor des Musikvideos doch enorm hoch, zeigen sich San Cisco musikalisch wieder einmal von der besten Indie-Seite. Denn bereits vor anderthalb Jahren konntet Ihr hier über San Ciscos Hit Run lesen. Auf ihrem neuen Song gibt es einen hypnotisierend, tanzbaren Beat und schnellen Gesang. Wenn man genau hinhört, könnte man sogar eine altbekannte Melodie wiedererkennen. Erinnern doch gerade die ersten 15 Skunden an Nenas Welthit 99 Luftballons. SloMo ist die zweite Singleauskopplung ihres in 2017 erscheinenden, dritten Albums. Sollte sich ihre Art von Indie durch das ganze Album ziehen, müssten sie eigentlich spätestens Ende 2017 in den Indie-Clubs weltweit hoch und runter laufen. Doch erst einmal geht 2016 zu Ende und gibt uns mit SloMo einen guten Grund zu feiern.

San Cisco

San Cisco – Sie rennen uns entgegen

Seinen eigenen Sound als haarigen Indie zu beschreiben macht die Einordnung nicht unbedingt einfacher, doch passt genau diese Beschreibung auf die Musik der Indie-Popband San Cisco aus Australien. Machen sie doch einfache, leicht einprägsame und unglaublich tanzbare Indiesongs mit dem nötigen Biss. Ursprünglich mit dem Bandnamen King George im Jahr 2009 formiert, hat sich die Band um Sänger Jordi Davieson 2011 in San Cisco umbenannt um damit ihrem Stil mehr Freiheit zu geben. Denn mit San Cisco verbindet man nichts. Er ist keine Anlehnung an San Francisco und auch keine Kleinstadt irgendwo auf der Welt. So haben sie mit San Cisco viel mehr ein weißes Blatt geschaffen, auf dem sie immer wieder Neues kreieren können.
Und so klingt dann auch ihre aktuelle Singleauskopplung Run aus dem vor acht Wochen veröffentlichten Album Gracetown. Run ist eine wunderbar, leichte Indienummer die mit Gitarren und markantem Gesang an das erste Album von The Drums erinnert. Hinzu kommt ein unglaublich buntes und schrilles Musikvideo. Das alles passt wunderbar in den aktuellen Frühling.