Dreamcar – Wenn aus No Doubt und AFI purer 80’s-Sound wird

Dreamcar – Kill For Candy

Was passiert, wenn Künstler etablierter Bands müde ihres eigenen Sounds werden? Die einen resignieren und geben sich mit dem Erfolg ab und machen einfach weiter, die anderen erfinden etwas Neues. Als sich die Band No Doubt, nach neun Jahren der Stille 2012 wieder zusammenfand und das Album Push And Shove veröffentlichte, viel den Bandmitgliedern auf, dass sie zwar als Band noch funktionieren, allerdings die Einflüsse der vergangenen Jahre eine größere Rolle spielen sollte. Was dazu führte, dass sie bis heute kein weiteres No Doubt Album veröffentlichten, sondern mit diversen Projekten kontinuierlich Input sammeln. Ähnlich ging es dem Frontsänger der amerikanischen Rockband AFI, Davey Havok. So fingen Tony Kanal, Tom Dumont und Adrian Young von No Doubt und Davey Havok von AFI vor etwa zwei Jahren fast ganz von vorne an. Da fanden Jam-Sessions in der Garage statt und stand kein Manager bereit mit dem ganz großen Vertrag. Es waren einfach vier Jungs in den 40ern, die Musik spielen und sich einfach treiben lassen wollten. Dass hierbei eine Energie entstand, die an frühere Zeiten, für die Jungs, erinnerte, kann man sich vorstellen. Dreamcar, wie sie sich als Band mittlerweile nennen, hat allerdings kein bisschen mit dem Rocksound der eigenen Bands zu tun. Was man auf ihrer Debütsingle Kill For Candy hören kann. Denn diese erinnert an den ganz großen Sound von Duran Duran, The Cure und Tears For Fears. Satter 80er Jahre Sound, mit Synthies und der passenden Gesang mit Haarlackattitüde von Havok. Da werden Abschlussbälle hip und Brillengestelle wieder größer.

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