SG Lewis feat. Robyn & Channel Tre - Impact

SG Lewis feat. Robyn & Channel Tres – Pulsierendster Sound des Sommers

Es sei der Soundtrack unseres Sommers, der dieses Jahr nur in unseren Köpfen stattfand – so beschreibt das Online-Magazin Resident Advisor den neuen Song des Londoners SG Lewis. Dass SG Lewis damit nicht überrascht, zeigten bereits seine letzten beiden Veröffentlichungen. Nicht nur Chemicals, sondern auch Warrior – welches Lewis zusammen mit Aluna für ihr Debütalbum produzierte – haben in den vergangenen Monaten für eine beatreiche Untermalung des Sommers gesorgt. Dabei hat Samuel George Lewis gerade erst sein Debütalbum fertiggestellt und muss lernen mit der Situation umzugehen, die ihm plötzlich so viel Zeit und auch Leere verschafft. Denn wenn man 18 Monate lang an einem Projekt gearbeitet hat und dieses fertigstellt, kommt die Leere oftmals von ganz allein. Doch da das Album nun fertig ist, bleibt dem Londoner mehr Zeit darüber nachzudenken, was er als nächstes machen wird. Da sich etwaige Promo-Touren oder eine Tournee aktuell nicht ermöglichen lassen veröffentlicht der Brite mit Impact nun den nächsten Track aus seinem noch umbetitelten Debütalbum und begeistert gleich in mehrerer Hinsicht.

SG Lewis, Channel Tre & Robyn

SG Lewis, Channel Tre & Robyn

Zum einen wäre da die Kollaboration mit US-Songwriter und Producer Channel Tre und Schwedens Dancekönigin Robyn zu nennen. Zum anderen hat ihm kein Geringerer, als Totally Enormous Extinct Dinosaurs bei dem Song unterstützt und diesen mitproduziert. Haben die beiden bereit 2018 auf Again zusammengearbeitet, wurde diese Freundschaft auf Impact nun ausgebaut. Mit pulsierenden Bässen, dunklen Beats und einem hypnotisierenden Sound bläst uns Impact förmlich weg und sorgt im wahrsten Sinne des Wortes für einen Impakt. Denn neben Robyns betörendem Gesang – der sich in unserem Kopf festsetzt – kommt Channel Tres tiefe Stimme als starker Gegenpol zur Geltung. Impact ist für die Nacht der Nächte gemacht – voller Lust, Freude und Spaß am Feiern. Während sich SG Lewis gerade nicht sicher ist, was er mit sich anstellen soll, wird die Vorfreude auf sein kommendes Debüt ins unermessliche gesteigert. Solange kein Veröffentlichungstermin feststeht und das Album noch ohne Namen auskommen muss, spielen wir Impact in Dauerschleife und stellen uns den Sommer vor, den wir im Frühjahr im Kopf hatten.

SG Lewis - Chemicals

SG Lewis – Disco, bei der die Tanzfläche zu beben beginnt

Fünf EPs gibt es mittlerweile vom – in Los Angeles lebenden – Briten SG Lewis. Dabei hat er mit Songs, wie Holding BackTimes We Had oder Again gezeigt, wie sehr sich der Sound des Produzenten im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat. Immer wieder hat der Musiker mit Gastsängern, wie Gallant, Toulouse, Totally Enormous Extinct Dinsoraus, AlunaGeorge, Clairo oder zuletzt Aluna für Ohrwürmer gesorgt. Doch auch als Solist begeistert der 26-Jährige mit seinen Songs. Erst kürzlich wurde der Song Hallucinate von Dua Lipa als Single ausgekoppelt, bei der SG Lewis zusammen mit Stuart Price als Produzent und Co-Autor mitgewirkt hat. Mit seiner Trilogie der EPs DuskDark (beide 2018) und Dawn (2019) vereinte der Musiker ein paar seiner bisher größten Songs. Nun hat der – bei PMR Records unter Vertrag stehende – Brite mit Chemicals eine erste Single seines kommenden Debütalbums veröffentlicht und dabei die Jungs von N*E*R*D an seiner Seite. Hier hat Chad Hugo von N*E*R*D die starken Synths beigesteuert und SG Lewis in einen Funk- und Disco-Kontext gesetzt.

SG Lewis

SG Lewis

Auf Chemicals singt SG Lewis schließlich auch wieder selbst und lässt sich von einem Erlebnis in London inspirieren. Hier erlebte er eine Nacht, in der er eine Person kennenlernte, sich in diese verliebte und bereit war, Dinge zu machen, die von der anderen Person forciert wurden, die man selbst aber sonst nie gemacht hätte. Es ist eine Gratwanderung zwischen der eigenen Aufgabe und dem Nervenkitzel, etwas Neues auszuprobieren. Musikalisch setzt SG Lewis dies in einem großartigen Discosound um, wird von Pharrell Williams selbst mit der weisse Junge hat Soul beschrieben und erinnert an Musik von Totally Enormous Extinct Dinosaurs, Roosevelt oder sogar Daft Punk. Chemicals ist für den Moment, bei dem man von einem Hügel auf die pulsierende Stadt hinunterblickt und sich am Abend von der aufsteigenden Partylaune und der untergehenden Sonne berauschen lässt. Gleichzeitig lässt Chemicals auf eine baldige Veröffentlichung des langerwarteten Debütalbums schließen und wird uns mit einem Sound umhauen, den wir dieses Jahr definitiv noch gebrauchen können.

Aluna feat. SG Lewis - Warrior

Aluna feat. SG Lewis – Setzen uns mit Beats in Bewegung

My Weapon is Joy – mit dieser Aussage präsentiert uns Aluna – die vor knapp zwei Wochen bereits mit ihrem Song Body Pump auf SOML zu finden war – ihren neuen Song Warrior. Dabei hat die Britin erfolgreich in der langen Liste der Kollaborationspartner – aus der Zeit als sie ein Teil des Duos AlunaGeorge war – gekramt. Aus namenhaften Acts, wie Disclosure, ZHU, Jack Ü, Baauer, Peking Duk, Far East Movement, Gorgon City, DJ Snake und SG Lewis folgte schließlich die Entscheidung letzteren – SG Lewis – zu wählen, der die frischen und lockeren Elektrosounds beherrscht, wie kaum ein anderer. Auf ihrem Solodebüt ist Aluna dabei besonders wichtig, die Selbstachtung aufzubauen. In Warrior geht es um ein Porträt einer Frau, die ständig im Schatten anderer steht. Sie muss wieder lernen, sich selbst zu sehen, nicht immer nur anderen den Vortritt zu lassen und ruft sich dabei den Geist einer Kriegerin auf um ihre Angst zu besiegt sie selbst zu sein so Aluna Francis. Mit einem flirrenden Beat, Tropical House Elementen und der äußerst präsenten Stimme Alunas ist Warrior der perfekte Song, der im Sommer und auf Balkonparty funktioniert und die dicke, schwere Sommerluft mit Energie füllt.

Aluna - Renaissance

Aluna – Renaissance

SG Lewis hat dabei ebenso gute Erfahrungen gesammelt, was es bedeutet, mit anderen Künstlern zusammenzuarbeiten – hat er doch bereits mit Totally Enormous Extinct Dinosaurs, Gallant, Clairo, G-Eazy und Ruel zusammen Songs aufgenommen. Gleichwohl sind sich der Brite SG Lewis und Aluna Francis nicht fremd, arbeiteten sie doch bereits 2018 auf dem gemeinsamen Song Hurting zusammen. Mit verspielten Synthies macht sich Aluna auf, eine ganz eigene Nische zu besetzen und vervollständigt schließlich, die eingangs genannte Ansage mit den Worten – Mit der Musik wähle ich eine meiner Möglichkeiten zu kämpfen aus, um gleichzeitig sicherzustellen, dass diejenigen, die nie zu Partys eingeladen werden, wissen, dass sie selbst die eigentliche Party sind. Wir müssen noch viele Schlachten gewinnen, doch gleichzeitig sollten wir auch auf den Straßen tanzen und für Gleichberechtigung einstehen. Mit Warrior gelingt es Aluna fast spielend, diesem Anspruch gerecht zu werden und schenkt uns einen sommerlichen Elektrosong, der für mehr steht, als nur für die Party. Body Pump und Warrior werden auf Alunas Debütalbum Renaissance enthalten sein, welches am 28. August veröffentlicht wird.

SG Lewis feat. Totally Enormous Extinct Dinosaurs – Tanzen für die Trilogie

SG Lewis ist ein immer wieder gern gesehener Gast bei SOML. Gab es im Sommer 2016 in Zusammenarbeit mit Gallant Holding Back zu hören, folgte im Herbst 2017 mit Toulouse die Single Times We Had. Nun hat sich der Liverpooler Produzent für seine neueste Single Again den, mittlerweile in den USA lebenden, Briten Totally Enormous Extinct Dinosaurs ins Boot geholt und eine dunkle House-Nummer produziert, die von tiefen Bässen und aufblitzenden Synthies geprägt ist. Damit verfolgt Lewis sein Projekt Dusk/Dark/Dawn mit dem er drei EP’s veröffentlicht, die alle thematisch zusammengehören. War die erste EP Dusk Anfang des Jahres noch von Disco, Funk und Popsounds geprägt, ist nun mit Dark ein düsterer und schwererer Sound an der Reihe. Again bleibt jedoch trotz der Schwere tanzbar und taucht durch Totally Enormous Extinct Dinosaurs‘ weiche Stimme immer ein wenig in die Popwelt ein. Durch diese Zusammenspiele mit anderen Künstlern bleiben SG Lewis‘ Songs immer radiotauglich und versperren sich nicht des Mainstreams.

SG Lewis feat. Toulouse - Times We Had

SG Lewis feat. Toulouse – Soul im Dancegewand

Wie liegen die Grenzen der Musik?! Diese Frage hat sich erneut der britische Produzent Sam Lewis gestellt. Ist er erst 23 Jahre alt und sieht in echt nochmal viel jünger aus, tritt er schon seit einiger Zeit unter dem Namen SG Lewis in Erscheinung und verzaubert mit seiner Mischung aus House und Soul die Szene. Dabei klingen seine Songs unglaublich authentisch und halten die Stimmung der 70er Jahre hoch, als Soul und Disco zusammen fanden und für die besten Partys, von New York bis London verantwortlich waren. Letztes Jahr im Sommer hatte SG Lewis bereits mit Gallant und Holding Back ordentlich vorgelegt. Nun hat er sich, für seine neue Single Times We Had, den New Yorker Sänger Toulouse mit an Bord geholt und einen ebenso, wie vor einem Jahr mit Gallant, perfekten Retro-Discosong mit souliger Stimme produziert. Hier und da greift Lewis, bei Liveperformances, sogar selbst zur Gitarre und fügt seinen Liedern noch etwas Funk hinzu. Dass für SG Lewis musikalische Grenzen nur dazu da sind eingerissen zu werden, hören wir mit jedem Song immer wieder aufs Neue. Denn, dass wir das wollen, versteht sich – nachdem wir Times We Had gehört haben – von selbst!

SG Lewis feat. Gallant - Holding Back

SG Lewis feat. Gallant – Entspannter Dance

Der 22 jährige Liverpooler Sam Lewis alias SG Lewis überrascht mit viel kindlicher Freude. So hatte der junge Produzent doch einmal all seine Coolness verloren, als plötzlich Pharell Williams vor ihm stand. Lewis hatte bereits früh Instrumente gespielt, anstatt sich auf dem Spielplatz wiederzufinden. Was für die einen ein absoluter Nerd war, war für ihn die reinste Erfüllung. Als er dann in ein Alter kam, in dem Dancemusik ins Spiel kam, legte Lewis die Instrumente zur Seite und entschied sich zu DJ’n. Dies hat ihn bis heute massenhaft Auftritte eingebracht. So konnte sich Lewis in Liverpool einen Namen erarbeiten und wurde schließlich vom Plattenlabel PMR unter Vertrag genommen. PMR ist die Heimat von Disclosure, Julian Bashmore und Jessie Ware – alle sind Helden der aktuellen Danceszene in Großbritannien. Mit seiner Single Holding Back zeigt Lewis eine Nuance der Dancemusik, die mittlerweile als eigenständiges Genre gesehen werden kann – die des Chill-Out-Dances. Diese Musik, die zum Aufstehen oder lange im Bett bleiben passt oder auf einer After-Hour-Party zum Abschluss gespielt wird. Sie überträgt einfach das Gefühl von Glück und Zufriedenheit. Und genau so klingt Holding Back von SG Lewis – nach Zufriedenheit. Unterstützung erhält SG Lewis vom amerikanischen Singer/Songwriter Gallant, der mit seiner Stimme so retro klingt, dass der Song einerseits ein 70er-Jahre Sample sein könnte und andererseits nach einem jungen Usher klingt. So ist Holding Back der perfekte After-Work song für die warmen Tage im August.