Stereophonics - But This Town

Stereophonics – Die stillen britischen Helden

Die Stereophonics sind ein Phänomen für sich. Seit 27 Jahren als Band zusammen auf er Bühne, haben sie allein in ihrem Heimatland Großbritannien über 8,5 Millionen Alben verkauft. Hinzu kommen 3 Millionen Singles und doch spielen sich die Stereophonics nicht im Klatsch und Tratsch der britischen Yellow-Press ab. Ebenso wenig sind die Waliser jemals zu einer internationalen Band mit großem erfolg gewachsen. Waren sie bisher in Großbritannien mit sechs von ihren zehn Alben auf Platz 1 der Charts, bleibt ihnen international zumeist der Einstieg in die Top-30 verwehrt. Doch ungeachtet dessen, sind die Stereophonics seit 27 Jahren ein verlässlicher Lieferant von gut gemachten Alternative-Rock. Mit Have A Nice Day (2001), Maybe Tomorow (2003) oder Dakota (2005) gibt es sogar ein paar einflussreiche Songs, die es bis heute schaffen, das Gefühl von Weite, Einsamkeit und Freiheit zu transportieren. Nun steht für den 25. Oktober ihr elftes Studioalbum Kind zur Veröffentlichung in den Startlöchern und zeigt auch auf der zweiten Singleauskopplung Bust This Town genau dieses typische Muster der Band. Mit einem handgemachten, roh eingespielten Gitarrensound und der markant, kratzigen Stimme des Frontsängers Kelly Jones bleiben sich die Stereophonics treu und klingen dennoch nie langweilig. Mit einem Gefühl von aufkeimenden Fernweh ist die Band wohl eine der beständigsten Begleiter der letzten drei Dekaden, ohne, dass wir es uns alle Bewusst werden. Bust This Town handelt vom Ausbrechen aus einengende Orten – ausbrechen in eine neue Welt und genau dafür bieten die Stereophonics mit ihrem Sound eine der besten musikalischen Grundlagen.

Stereophonics sind der Fels in der Brandung

Sie machen seit über 23 Jahren zusammen Musik. 1997 kam ihr Debütalbum auf den Markt. Seitdem haben die Briten von Stereophonics acht Alben veröffentlicht. Am Freitag nun, kam Album Nummer 9 raus. Und obwohl es Stereophonics nun schon so lange gibt, ist ihr internationaler Erfolg eher bescheiden geblieben. Dies verwundert dann doch etwas, sind doch Songs wie ‚Dakota‘, ‚Superman‘ oder ‚It Means Nothing‘ vielen ein Begriff. Mit ‚Keep The Village Alive‘ knüpfen die vier Waliser nun nahtlos an ihre Vorgängeralben an und liefern wunderbaren Alternative-Rock ab. Mit der zweiten Single ‚I Wanna Get Lost With You‘ lassen sie schließlich einmal mehr die sehnsuchtsvollen Gitarrenriffs erklingen und Kelly Jones‘ Stimme bis ins Unendliche schweben.
Stereophonics waren schon immer eine Band die auf hohem Niveau abgeliefert hat und sie tun dies auch auf der neunten Platte wieder mit voller Überzeugung.