Everything Everything – Verquerer Indie-Sound

Everything Everything – Can’t Do

Art-Pop beschreibt das Indie-Rock Quartett Everything Everything wohl am besten. Sind ihre Songs doch so speziell, dass man immer wieder zwischen Popkultur und einem eloquenten Kunstwerk pendelt – niemals ganz sicher, was man hier gerade vorgesetzt bekommen hat. Mit Songs wie Regret, Distant Past und Cough Cough beweisen sie immer wieder aufs Neue, dass sie sich nur schwer auf ein Genre festlegen können. Da hört man opernhafte Songparts genauso wie Synthies, Gitarren und Schlagzeug. Nicht zu überhören ist dabei der wunderbar, changierende Gesang von Frontsänger Jonathan Higgs und Background-Sänger Jeremy Pritchards – die sich mal mit Kopfstimme, mal rappend durch ihren neuen Song Can’t Do arbeiten. Dabei ist Can’t Do gleichzeitig noch elektronischer geworden und lässt die Band total verrückt spielen. Einmal mehr liefern Everything Everything damit eine Indie-Hymne ab, die sich durch den Sommer ziehen wird. Auch nicht verpassen solltet Ihr das dazugehörige Video, dass Everything Everythings Art-Pop noch ein deutliches Ausrufezeichen dransetzt.

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Everything Everything legen mit dem Song ‚Regret‘ nach

Bereits im April konntet Ihr hier über die erste Single ‚Distance Past‘, vom dritten Album der Briten lesen. Nun kommt mit ‚Regret‘, die zweite Auskopplung aus ‚Get To Heaven‘ heraus und lässt abermals erstaunt aufhorchen. Ist ‚Regret‘ doch eine langsame Rocknummer die sich im Laufe der 3:20 Minuten zu einem Song aufbaut, der so an Sting erinnert, dass man meint ihn als Featuring-Act dabei zu haben. Hierbei ist vor allem der Refrain stilprägend. Mit den Songzeilen „But did you imagine it, In a different way? Did you imagine it..“ und dem nachvollgenden Text schreit Sänger Jonathan Higgs mit seiner falsettartigen Stimme heraus, was hätte anders gemacht werden können. So macht Musik Spaß und erhält die Neugier eine Band immer wieder aufs Neue zu entdecken.