Digitalism - jpeg

Digitalism – Steigen in neue Sphären auf

Seit gut 20 Jahren begleitet uns das Hamburger Duo Digitalism bereits mit seinem Crossover aus Elektro-, Rock- und Indiesound und ist mit Songs wie Idealistic (2007), 2 Hearts und Zdarlight (2011) oder auch der Zusammenarbeit mit Youngblood Hawke auf Wolves (2014) immer wieder äussert erfolgreich gewesen. Mit ihrem – am kommenden Freitag – erscheinenden Album jpeg haben sich Jens Moelle und İsmail Tüfekçi wieder mehr zum sphärischen Housesound hinbewegt und die Gesänge etwas in den Hintergrund gesetzt. Mit der dazugehörigen Single Panavision zeigen sie nun auch, wie sich das ganze anhört und laden uns gleich zu Beginn in ein chaotisches Soundwirrwarr ein, ehe nach anderthalb Minuten der Beat einsetzt und der Clubmoment beginnen kann. Dabei setzt sich Panavision aus French-House Elementen und späteren – vor allem aus der australischen Clubszene kommenden – Housebeats zusammen und erinnert mit seiner Euphorie sogar an DJ Kozes letztes Album Knock Knock. Digitalism veröffentlichen damit ein Album, welches die Energie der Nacht in gebündelter Form wiedergibt und zum absoluten Clubsoundtrack wird.

Digitalism feat. Youngblood Hawke - Wolves

Digitalism – Bewegen sich in Richtung Pop

Waren die beiden DJ’s vor ein paar Jahren noch keinem Radiohörer ein Begriff, könnte sich dies nun schnell ändern. Hat doch Vodafone sich dafür entschieden ihre Werbung mit zu meist relativ unbekannten Künstlern musikalisch zu unterlegen. Nun sind Digitalism keine Unbekannten mehr, würde man jetzt sagen, doch sind sie auch hierzulande eher nur einer Minderheit ein Begriff. Der neue Titel Wolves ist eine beatlastige Popnummer die mit der Stimme von Youngblood Hawke erst so richtig Fahrt aufnimmt. The Dandy Warhols, Gipsy & The Cat, Empire Of The Sun, Santigold, Bag Raiders oder Capital Cities hat bis jetzt wohl noch keiner dieser Künstler die Nutzung des Songs in einer kommerziellen Fernsehwerbung bereut.