Swimming Paul & Bobbie Johnson - Problemsss

Swimming Paul & Bobbie Johnson – Sampelt die rappende Adele

Mit einem großen Happening tourt der Wahl-Londoner, der ursprünglich aus Paris kommt, gerade um die Welt und erobert das Publikum dabei mühelos. Denn während sich andere Acts zunächst in den Clubs beweisen und sich ihr Publikum erarbeiten, hat es Swimming Paul binnen kürzester Zeit durch einen exzessiven Veröffentlichungsrhythmus neuer Songs geschafft, nicht nur Fans zu gewinnen, sondern auch stetig eine wachsende und stabile Fanbase aufzubauen.

Begonnen hat alles vor knapp drei Jahren mit Your Song. Seitdem sind in 38 Monaten satte 32 Singles erschienen, außerdem die beiden Alben Smiling Through the Pain und Smiling Through the Pain 2. Und auch aktuell denkt Swimming Paul überhaupt nicht daran, dieses Tempo zu drosseln.

Derzeit tourt er durch Deutschland und spielte Mitte März bereits einen ausverkauften Gig im Elektroclub Ritter Butzke, bei dem der Floor förmlich zu bersten schien und der Schweiß kondensiert von der Decke tropfte. Eineinhalb Stunden lang folgte hier Hit auf Hit, die der gesamte Floor mitsingen konnte. Viele grinsende Gesichter waren zu sehen – alle verbunden durch den positiven Vibe, den Swimming Paul über seine Musik transportiert und der zu 100 Prozent beim Publikum ankommt.

Swimming Paul Pic: instagram.com/swimming___paul
Swimming Paul Pic: instagram.com/swimming___paul

Nun hat Swimming Paul mit Problemsss schon wieder einen neuen Song veröffentlicht und sich dafür die britische Rapperin und Produzentin Bobbie Johnson ins Boot geholt. Diese wurde mit ihrem Grime-Song Bang vor neun Jahren bekannt und trägt in der Szene teilweise den inoffiziellen Titel Rapping Adele.

Nun hat sich Swimming Paul den Song Problems, den Johnson bereits 2018 veröffentlichte, geschnappt und daraus eine treibende House-Hymne produziert. Dabei geht Johnsons Refrain in einer Endlosschleife auf, die sich zu einem hypnotischen Hit hochschraubt. Swimming Paul hat das Rezept für treibende, eingängige Tracks regelrecht gepachtet und zeigt auch auf Problemsss, dass auf ihn Verlass ist.

Ob auch dieses Jahr wieder ein Album erscheinen wird und die Smiling Through The Pain-Reihe erweitern wird, bleibt abzuwarten. Genug Songs hätte Swimming Paul auf jeden Fall.

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