Kiesza & Chris Malinchak – Zwei, die wissen was sie tun

Man möchte fast sagen, dass es eine ungewöhnliche Zusammenarbeit war – wäre da nicht bereits die Single Mother, die den New Yorker DJ Chris Malinchak und die kanadische Sängerin Kiesza Anfang des Jahres veröffentlichten. Dabei entstand eine berufliche Freundschaft, bei der es nicht nur bei einem Song bleiben sollte. Nun haben die beiden gestern Abend ihr Versprechen eingelöst und mit Weird Kid die zweite Zusammenarbeit veröffentlicht. Hier zeigt sich Kiesza mit einer glasklaren Stimme und passt wunderbar zum Tropical-House Sound Malinchaks. Darüber hinaus gibt der Song durch den hallenden Gesang Kieszas eine gewisse Melancholie preis, die zu den letzten warmen Sonnenstrahlen des verabschiedenden Sommers passt. Weird Kid ist eine angenehme Popnummer, die einen nicht fordert aber dafür deutlich im Kopf festsetzen wird.

The Best Of 2017 Vol.: 02

The Best Of 2017 Vol.: 02

The Best Of 2017 Vol.: 02

01. Blondie – Fun

02. Alma – Dye My Hair

03. Rihanna – Love On The Brain

04. Philipp Poisel – Zum Ersten Mal Nintendo

05. Giant Rooks – New Estate

06. Claire – End Up Here

07. EMMA6 – Kapitulieren

08. Fenech-Soler – Conversation

09. Missy Elliott feat. Lamb – I’m Better

10. Arcade Fire – I Give You Power

11. Seafret – Blank You Out

12. Ed Sheeran – Castle On The Hill

13. Kiesza – Dearly Beloved

14. Maxïmo Park – Risk To Exist

15. London Grammar – Big Picture

16. Satellite Stories – Confetti

17. Tokio Hotel – What If

18. Goldfrapp – Anymore

19. Gorillaz feat. Benjamin Clementine – Hallelujah Money

20. Snakehips feat. MØ – Don’t Leave

21. Bonaparte – White Noize

Kiesza – kann sie das One-Hit-Wonder-Image abstreifen?

Kiesza - Dear Beloved

Kiesza – Dear Beloved

2014 war das Jahr der kanadischen Sängerin Kiesza. Mit ihrem Hit, Hideaway, schaffte sie es bis in die Top-10 in 13 Ländern und sogar auf Platz 1 der britischen Singlecharts. Ihr dazugehöriges Musikvideo fällt durch die Kameraführung und Kieszas Tanzstil auf – wurde das Video doch an einem Stück gedreht. Bis heute zählt es mit über 360 Millionen Klicks zu den erfolgreichsten Musikvideos überhaupt. Nachdem es in den letzten Jahren ruhig um Kiesa Rae Ellestad, wie Kiesza mit bürgerlichen Namen heißt, wurde, ist sie nun mit der ersten Single ihres zweiten Albums zurück. Dearly Beloved ist eine Powerballade, die mit 80er-Jahre-Vibe und einer Prise Funk so frisch klingt, dass wir uns den Frühling wünschen. Dabei ist Dearly Beloved als Hommage an eine gute Freundin Kieszas gedacht, die vor anderthalb Jahren starb. Kiesza griff sich ihre Gitarre und wollte unbedingt damit arbeiten. Herausgekommen ist Dearly Beloved und damit ein Song, der ungewohnt und zugleich typisch nach Kiesza klingt. Aber hört selbst!

Kiesza - The Love

Kiesza – Alle guten Dinge sind Drei

Hat Kiesza mit Hideaway und Giant In My Heart bereits zwei moderne Klassiker abgeliefert, kommt mit der dritten Singleauskopplung, ihres am 21. Oktober erscheinendem Albums Sound Of A Woman, die Reminiszenz der 90er Jahre schlechthin auf den Markt. Beginnt The Love noch recht ruhig mit Kiesza’s klarer, kräftiger Stimme, dauert es nicht lange bis ein satter Eurodance-Sound einsetzt und den Bogen in die Zeit der Plateauschuhe und Blümchen-BH’s spannt. Man möchte fast den Termin der kommenden Loveparade in seinen Kalender schreiben, beim hören dieses Songs. Nun wird sich in wenigen Tagen zeigen, ob Kiesza auf Albumlänger ebenso zu Überzeugen weiß. Doch was soll mit dem Rest des Albums noch schiefgehen, wenn bereits drei so starken Tracks drauf sind.

Kiesza – Die 90er werden Hip

Was hat Kiesza nicht für einen kometenhaften Aufstieg in den letzten vier Monaten hingelegt. Ist ihr Video zu Hideaway doch viral bekannt geworden und wurde mittlerweile über 75 Millionen mal auf YouTube angeklickt. Nun kommt mit Giant In My Heart die zweite Single in die Läden und gibt dem Gefühl – direkt in die 90er katapultiert worden zu sein – nochmals einen Schub. Erklingt doch Kieszas klare Stimme von Anfang an wie zu den besten Eurodance-Zeiten. Darauf folgend – typische Bassbeats und Synthesizer. Und mit dem Video wird darüber hinaus noch eine Zeit der späten 70er angerissen. Alles in allem also ein mehr als gelungener Nachfolger von Hideaway.

Kiesza – viral, viraler

Sie kommt aus Kanada, hat bei der Royal Canadian Navy als Dechiffriererin gearbeitet und ist in der kanadischen Jazz- und Theaterszene kein unbeschriebenes Blatt. Und – sie schafft es gerade alle Musikredaktionen zum kochen zu bringen. Bereits zwei Millionen YouTube-Klicks werden angezeigt, und es werden stündlich mehr. Was bei dem Sog und dazugehörigen 1-Shot-Video und Performance-Clip auch kein Wunder ist. Und bedenkt man, dass Kiesza sich kurz vor dem Dreh eine Rippe gebrochen hat ist es um so bemerkenswerter wie sie sich bewegt. Hört Euch den treibenden Song gleich an!