Maggie Rogers – Pfiffige Kehrtwende

Nanu – möchte man sagen, wenn man den Song Give A Little hört und erfährt, dass er von Maggie Rogers sein soll. Wirkt der Song doch auf den ersten Blick ungewöhnlich einfach. Hört man ihn sich allerdings ein zweites, drittes und viertes Mal an, hört man all diese kleinen Nuancen heraus, die den Song geradezu freigeistig klingen lassen. Da kommt ein tropischer Synthiesound gleich nachdem endloses Händeklatschen den Song weiterträgt und dabei mit der Gitarre und Rogers Gesang in eine verträumte Umgebung abdriften lässt. Mit dem Produzenten Greg Kerstin hat sich Rogers hier einen stark Pop affinen Produzenten gesucht, der in den letzten Jahren Songs für Chvrches, Sia, Years & Years, der Lady Gaga produziert hat. Dabei hat sich Rogers wohl ganz bewusst für diesen Sound entschieden. Gab es doch mit der im Mai veröffentlichten Single Fallingwater eine Art Zäsur in ihrer bisherigen Karriere. So war der rasante Aufstieg von Rogers in den letzten zwei Jahren nicht immer auch gesund, weshalb sich die US-Amerikanische Sängerin eine Zeit lang zurückzog. Nun, nach ihrem Seelenstrip Fallingwater ist sie mit Give A Little zurück und zeigt sich frech, frisch und pfiffig – und somit mit den Attributen, durch die wir sie und ihre Musik so sehr ins Herz geschlossen haben.

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Maggie Rogers – Selbstreflektion auf neuer Single

Für Maggie Rogers waren es zwei bewegende Jahre, seitdem die US-Amerikanerin 2016 durch das Kuratorenvideo mit Pharell Williams via YouTube zum Star wurde. Doch abseits des Klickhypes, konnte Rogers vor allem durch ihre bodenständige und unglaublich sympathische Musik überzeugen. Mit Songs, wie Alaska, Better und On + Off sang sie sich direkt in die Herzen. Ihre Natürlichkeit und verspielte Niedlichkeit auf der Bühne unterstützten das Bekanntwerden der Sängerin noch einmal zusätzlich. Nun ist sie mit Fallingwater zurück und behandelt darin gerade diesen rasanten Aufstieg, den sie in den vergangenen zwei Jahren erleben dürfte. So singt sie vom damit fertig werden und dennoch stolpern und dem Versprechen, weiterzumachen, egal wie die Reise, die vor ihr liegt, auch aussehen mag. Dabei bleibt Rogers bei ihrem folklastigen Singer/Songwriter Sound, der auch hier wieder mit Elementen des Pop und aus dem elektronischen Bereich angereichert ist. Mit Klavier und ihrer großartig, klaren Stimme bleibt Rogers so sympathisch, wie wir sie kennen und treibt die Sehnsucht voran, sich mit ihr auf ein Abenteuer zu begeben.

Maggie Rogers – Vom Fleck weg entdeckt

Maggie Rogers - On + Off

Maggie Rogers – On + Off

Es ist ihr Naturell. Und dies im wahrsten Sinne des Wortes. Denn die amerikanische Sängerin Maggie Rogers kommt so natürlich und bodenständig rüber, dass man sie einfach sympathisch finden muss. Dazu kommt, dass die aus Maryland kommende, 22 jährige, Sängerin eine Stimme hat, die so sanft und soulig klingt, doch ebenso Songwriter-Chic besitzt, dass man sich an einen Abend mit ihr auf der Couch, beim Erzählen von vergangenen Erlebnissen erinnert – ohne, dass sie je stattgefunden haben. Rogers hat diese Vertrautheit und zeigt dies in ihren Musikvideos ebenso unbeschwert. Aufgewachsen in einem Umfeld, dass von Erykah Badu, Lauryn Hill und Vivaldi geprägt war, lernte sie Gitarre, Harfe und Klavier spielen und fing an ihre eigenen Songs zu schreiben. Hatte sie bereits zwischen 2012 und 2014 drei Alben in Eigenregie veröffentlicht, sollte der große Durchbruch noch ausbleiben. Doch, dass dies bei dieser Stimme und dem Mix aus Singer/Songwriter, Soul und elektronischen Einflüssen nicht mehr lange auf sich warten ließ, konnte Rogers feststellen, als plötzlich Pharell Williams in der Musikschule The Clive Davis Institute of Recorded Music auftauchte, in der Rogers studierte, und die Musikstudenten als Kurator einen Tag lang begleitete. Gerade hat sie ihr erste EP Now That the Light Is Fading veröffentlicht, auf der auch ihre aktuelle Single On + Off zu finden ist. Hier verbindet Rogers all diese Elemente und kreiert damit einen so einzigartigen Sound, der in den Körper und in den Kopf geht und obendrein noch die Seele streichelt. Ihrem Naturell entsprechend, eine Sängerin, mit der man gerne auf der Couch ausufernd von vergangenen Erlebnissen erzählen möchte.