Ed Sheeran feat. Yebba - Best Part Of Me

Ed Sheeran – Er kann es noch – intim und verletzlich

Was seinen Erfolg angeht, kann dem Briten Ed Sheeran aktuell keiner das Wasser reichen. Als momentan erfolgreichster Künstler weltweit wird jede seiner Veröffentlichungen zum Hit. Doch hat sich der Stil des Sängers in den letzten Jahren drastisch verändert. Vom Debütalbum + das aus Folksongs bestand, zum heutigen Elektropop und R&B hat Sheeran fast alle populären Genres einmal durch. Nun  – mit seinem vierten Album No.6 Collaborations Project setzt Sheeran noch einen drauf und arbeitet sich durch die Hip-Hop Szene der USA. Darauf enthalten sind Songs mit Künstlern wie Cardi B, Camila Cabello, Chance The Rapper, Eminem, 50 Cent, Skrillex oder Justin Bieber. Doch ein Song sticht besonders hervor und ist mit der Grammy-Award-Gewinnerin Yebba produziert – die in den letzten 12 Monaten durch ihre Zusammenarbeit mit Rudimental und Mark Ronson bereits ins Rampenlicht trat und bis dahin vorrangig als Songschreiberin tätig war. Nun hat sie zusammen mit Sheeran den Song Best Part Of Me veröffentlicht, der sich an der Musik des Debütalbums + orientiert und mit Folk und Akustik begeistert, wie wir sie seit der Single The A Team nicht mehr von dem Briten hörten. Bei dem unglaublichen Erfolg des Sängers ist es schön zu sehen, dass er nach wie vor mit allen Genres spielt und mit solche wunderbaren Songs wie Best Part Of Me überrascht.

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The Best Of 2017 Vol.: 02

The Best Of 2017 Vol.: 02

The Best Of 2017 Vol.: 02

01. Blondie – Fun

02. Alma – Dye My Hair

03. Rihanna – Love On The Brain

04. Philipp Poisel – Zum Ersten Mal Nintendo

05. Giant Rooks – New Estate

06. Claire – End Up Here

07. EMMA6 – Kapitulieren

08. Fenech-Soler – Conversation

09. Missy Elliott feat. Lamb – I’m Better

10. Arcade Fire – I Give You Power

11. Seafret – Blank You Out

12. Ed Sheeran – Castle On The Hill

13. Kiesza – Dearly Beloved

14. Maxïmo Park – Risk To Exist

15. London Grammar – Big Picture

16. Satellite Stories – Confetti

17. Tokio Hotel – What If

18. Goldfrapp – Anymore

19. Gorillaz feat. Benjamin Clementine – Hallelujah Money

20. Snakehips feat. MØ – Don’t Leave

21. Bonaparte – White Noize

Ed Sheeran – je größer, desto besser

Ed Sheeran - Castle On The Hill

Ed Sheeran – Castle On The Hill

Manchmal vergeht die Zeit doch viel zu schnell. Schaut man sich an, dass Ed Sheerans zweites Album X bereits vor drei Jahren erschienen ist, wundert es nicht, dass viele Fans des britischen Sängers mit den Worten ..endlich.., auf seine nun veröffentlichten Songs reagieren. War das Debütalbum + (2011), ein Überraschungserfolg und mauserte sich zu einem internationalen Hitalbum, kam mit dem Album X (2014) der weltweite Aufstieg zu einem der erfolgreichsten Künstler. Nun hat Sheeran die ersten beiden Songs, seines dritten Studioalbums ÷ veröffentlicht und bedient damit gleich zwei Arten von Fans. Shape Of You wird den Fans des ersten Albums mehr gefallen, lebt der Song doch von einem Dancehall und Tropical House beeinflussten Sound und hat damit wieder mehr Vielfalt als noch zuletzt zu hören war. Der zweite Song, den Sheeran veröffentlicht hat, heißt Castle On The Hill und ist in Manier Coldplays und Indie-Rock Bands produziert. So folgt auf einen schnellen Beat, der euphorische Gesang Sheerans, der sich bis zum Ende zu einem Ausbruch aufbaut. Mit einsetzen des Refrains hebt Scheeran dann gänzlich ab und liefert eine astreine Stadionhymne ab. Diese Konstellation aus zwei so grundverschiedenen Songs zeigt, worauf sich die Fans freuen dürfen – nicht weniger als auf ein abwechslungsreiches, großes Album Nummer drei.

Ed Sheeran – Mr. Ed ist zurück

Was haben wir nicht alles von Ed Sheeran in den letzten Jahren gehört. Angefangen mit seiner Debütsingle „A-Team“, das die Sehnsucht, einer obdachlosen Situationprostituierten,  nach der sogennanten oberen Schicht thematisiert, ging es weiter zu seiner Paradedisziplin des Grimes – einem Musikstil irgendwo zwischen Hip-Hop, 2Step und Dubstep. Und plötzlich war Ed Sheeran nicht nur in Europa gefragt sondern auch in Amerika, wo er sogar, nach zwei gewonnenen BRIT Awards für einen Grammy nominiert wurde. In Amerika musikalisch angekommen war er natürlich ein gefundenes Fressen für die hiesigen Boulevardmagazine, so wurde man plötzlich immer öfter besser über seine, zu Ende gehende, Beziehung mit Ellie Goulding und seiner neuen Liebschaft Taylor Swift informiert als über seine Musik. Nun kommt Ed Sheeran aber, nachdem Track „I See Fire“ zum Blockbuster ‚Der Hobbit – Smaugs Einöde‘, mit frische neuer Musik angerauscht und angerauscht kann man hier wörtlich nehmen. Denn „Sing“ ist eine catchy up-tempo Nummer die so auch von Pharell Williams selbst stammen könnte.