Michael Kiwanuka & Tom Misch - Money

Michael Kiwanuka & Tom Misch – Plötzlich groovy

Michael Kiwanuka ist bisher eher durch seine soulige Stimme bekannt, die sich mal falsettartig hoch, mal dunkel und tief zeigt. Dabei nutzt Kiwanuka die Schreibweise des Indie und Folks und hat auf seinen beiden bisher veröffentlichten Alben stets abgeliefert. Nun hat sich Kiwanuka mit Tom Misch allerdings einen zweiten Singer/Songwriter geschnappt und zusammen den Song Money eingespielt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Denn rausgekommen ist ein Sound, der – geprägt von den 70er und 80er Jahren, in dem Disco eines der populärsten Genres war – Kiwanuka erfrischend selbstironisch zeigt und einen flotten Gute-Laune-Beat besitzt. Misch ist dabei für die Gitarre und den – ebenfalls – falsettartigen Gesang des Refrains zuständig. Beide ergänzen sich hierbei so wunderbar, dass man sich fast schon an dieses Duo gewöhnen könnte. Kam Kiwanukas letztes Album vor fast genau drei Jahren raus, wird mit Money die Gerüchteküche über ein baldiges, neues Album einmal mehr ordentlich angeheizt.

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Heather Nova - Just Kids

Heather Nova – Wenn Weite in der Stimme liegt

Heather Nova war – gefühlt – schon immer da. Nie ganz oben, nie wirklich weg. Mit ihren bisherigen neun Alben hat sie es immer wieder geschafft, Songs zu platzieren, die von einer Weite geprägt sind und Sehnsucht ausdrücken. In Deutschland dürfte Heather Nova vor allem durch ihren 2001er Song I’m No Angel bekannt geworden sein. Dabei kommt dieses Gefühl der Weite nicht von ungefähr. Ist sie auf der Insel Bermuda geboren, verbrachte sie den Großteil ihrer Kindheit mit ihren Eltern und Geschwistern auf einem Segelboot. Davon beeinflusst klingt Novas Alternative Folk sehnsuchts- und liebevoll. Nun ist die Überseebritin mit ihrem zehnten Album Pearl zurück und zeigt darauf einen zeitgemäßen Sound, der allerdings von ihrem Debütalbum Oyster inspiriert ist. Hier geht es um Liebe, Trennung und dem Weg, zu sich selbst zurückzufinden. Die aktuelle Single Just Kids zeigt dies eindrucksvoll und ist getragen von der Sehnsucht, einfach loslassen zu können. Sich wieder ohne Ballast dem Leben hinzugeben und Dinge zu tun, die einem Spaß machen – ohne daran zu denken, wie es wirken könnte. Diese Haltung hat Nova schließlich minimalistisch im dazugehörigen Musikvideo umgesetzt und lässt uns immer wieder Schmunzeln. Heather Nova schafft es sommerliche Wärme mit Sehnsucht und Weite zu verbinden und trifft damit immer wieder direkt ins Herz.

Boulevard Des Airs & Vianney - Allez Reste

Boulevard Des Airs & Vianney – Legen eine Pause ein

Was für eine Manpower – die achtköpfige französische Band Boulevard Des Airs hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an ihrem Ruhm gearbeitet. In Südfrankreich 2004 gegründet, hatten sie mit ihrem 2015er Album Bruxelles erstmals die Top 10 erreicht. Mit ihrem Album Je me dis que toi aussi, das im Sommer letzten Jahres erschien, schafften sie das 2015er-Album sogar noch zu toppen und landeten auf Platz 4 der französischen und erstmals auch in den in den Top-10 der belgisch-wallonischen Albumcharts. Ein Song daraus verdreht gerade ganz Frankreich den Kopf und dürfte gute Chancen haben, auch in Deutschland ganz groß rauszukommen. Mit Allez Reste vermischen Boulevard Des Aires Folk, Pop und EDM-Beats zu einem sommerlichen Sound, der so charmant und treibend ist, dass wir uns glatt an einem heissen Sommertag im Cabrio durch die Provence fahren sehen. Dabei holen sich Boulevard Des Airs mit Vianney einen der aktuell angesagtesten Singer/Songwriter des Landes mit ins Boot und bespielen den Song mit einem fröhlich, lockeren Musikvideo. Mit dem Songtitel haben die Franzosen dann auch gleich einmal für ein Paradoxon gesorgt, bedeutet Allez Reste doch übersetzt so viel wie, geh dich ausruhen. Doch davon kann im Moment bei Boulevard Des Airs überhaupt keine Rede sein. Allez Reste lehnt sich an Songs von Ofenbach an und bleibt dennoch originell und neu und hat schon jetzt einen enormen Suchtfaktor.

Dope Lemon - Hey You

Dope Lemon – Angus Stone auf Abwegen

Es schwingt immer mit – die Angst, Angus & Julia Stone würden keine Musik mehr zusammen machen. Hatten sie von 2010 bis 2014 davon gesprochen, nicht mehr zusammen musizieren zu wollen, folgte bei beiden mit Broken Brights (2012, Angus Stone) und By The Horns (2012, Julia Stone) ein Soloalbum. War 2014 die Welt, nach der Veröffentlichung von dem selbstbetitelten Album Angus & Julia Stone wieder in Ordnung, kam 2017 mit Snow das vierte Studioalbum raus. Nun hat Angus Stone jedoch sein Nebenprojekt Dope Lemon reaktiviert und streut damit abermals Angst bei den Angus & Julia Stone Fans. Dass dies völlig unbegründet ist, zeigt der Musikstil der neuen Dope Lemon Single Hey You. Diese ist nämlich, wie auch schon bei Angus & Julia Stone zu 100 Prozent im Folk beheimatet und besticht durch eine verträumte Folkrock-Nummer aus Bass, Gitarre und der Weite des Australischen Outbacks. Solche Musik könnte man keinem anderen besser abnehmen, als Angus Stone. Dabei singt er lässig zu den fließenden Beats und zeigt mit dem dazugehörigen Musikvideo, wer die Smooth Big Cat seines neuen Dope Lemon Albums sein soll. So ist die neue Veröffentlichung außerhalb des Angus & Julia Stone Universums nur ein Ableger des entspannten Sounds der Geschwister und veröffentlicht Dope Lemon mit Smooth Big Cats am 12. Juli sein zweites Album.

Bear's Den - So That You Might Hear Me

Bear’s Den – Berührend hoch 3

Nun ist es endlich soweit, nach drei Jahren ist heute das dritte Studioalbum So That You Might Hear Me von Bear’s Den erschienen. Damit präsentieren sich die Briten nach dem monumentalen Red Earth & Pouring Rain abwechslungsreicher denn je. Mit dem elektronischen Fuel On The Fire, den ruhigen Folksongs Laurel Wreath und Blankets Of Sorrow oder dem epischen Fossils haben sich Bear’s Den deutlich breiter aufgestellt, als noch auf Islands und Red Earth & Pouring Rain. Bei der aktuellen Single Crow haben Andrew Davie und Kevin Jones dann auch eine stripped-down Ballade auf dem Album, die so zurückhaltend ist, dass man sich voll und ganz darin verlieren kann. Für das Musikvideo haben die Jungs dann auch ihre Fans in den Städten São Paulo, Nashville, London und Brüssel zu einem First-Listening eingeladen und wurde mit den Fans ein Video erstellt, bei dem es darum ging familiäre Beziehungen zu präsentieren. Zusammengekommen, sind die verschiedensten Menschen mit ihren Liebsten oder auch Menschen, die nur ein Foto bei sich trugen, auf dem eine verstorbene Liebe gezeigt wird. Musikalisch geht Crow dabei in die einfühlsame Richtung und lässt viel Raum für Gefühle. Dabei zeichnet sich Crow durch das Zusammenspiel all dieser Einflüsse episch und monumental aus. Mit großem Pathos und einer gleichzeitigen Sensibilität lädt Crow unverkennbar ein, das neue Album zu hören und sich im Bear’s-Den-Sound zu verlieren – denn das schaffen die Briten wieder einmal hervorragend mit ihren neuen Songs.

Echosmith - Favorite Sound

Echosmith – Die Weite ruft

Mit Cool Kids hatten Echosmith 2013 ihren ganz großen Wurf gelandet. Was folgte, war mit Bright eine zweite Single, ein Debütalbum und schließend immer wieder Ankündigungen, die sich nicht bewahrheiteten. So folgten zwar vier EP’s seit ihrem Durchbruch, ein zweites Album, welches 2017 veröffentlicht werden sollte, wurde immer wieder verschoben. Mittlerweile, zu einem Trio zusammengeschrumpft, haben Echosmith mit Favorite Sound einen ersten, neuen Song veröffentlicht, der zeigt, dass das Trio in eine gänzlich andere Richtung geht. Denn mit der Zusammenarbeit des Produzenten und DJ’s Audien, zeigen Echosmith, dass sie einen größeren Sound anstreben. Hier präsentieren die Geschwister sich modern, elektronisch und haben ihre folkige Musik abgestreift. Mit Favorite Sound läuten Echosmith eine neue Ära ein, die der Band hoffentlich den Erfolg zurückbringt, für den die US-Amerikaner so lange und hart gearbeitet haben. Mit der neuen Single, wird dies auf alle Fälle deutlich einfacher sein.

The Slow Show @Silent Green Berlin. www.soundtrack-of-my-life.com

The Slow Show – Konzertkritik

Der Rahmen versprach Großartiges. Hatte sich die britische Band The Slow Show drei Jahre lang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, kündigten die Manchester um Frontsänger Rob Goodwin mit Sharp Scratch den ersten Vorboten des kommenden Albums an. Dabei war es in der Vergangenheit beunruhigend ruhig um die Band gewesen. Hatten sie mit ihren 2015er und 2016er Alben White Water und Dream Darling doch in kürzester Zeit zwei Alben vorgelegt, die vor allem durch die Baritonstimme des Frontsängers Goodwin, zu absoluten Glückstreffern der britischen Musikszene avancierten. Dabei galt das Glück nicht etwa der Band, dadurch bekannt zu werden, sondern vielmehr uns Hörern, diese Atmosphäre erleben zu dürfen.

Lou Stone @Silent Green Berlin.    www.soundtrack-of-my-life.com

Als Ort für die Vorstellung der neuen Songs wurde die einzigartige Eventlocation Silent Green in Berlin ausgewählt. Hierbei handelt es sich um ein ehemaliges Krematorium, welches vor 110 Jahren im Stadtteil Wedding erbaut wurde und noch bis 2001 als solches genutzt wurde. In der ehemaligen Feierhalle – in der einst die Urnen der Verstorbenen aufgestellt wurden – befindet sich heute das Herzstück des gesamten Areals und finden in der 17 Mieter hohen, achteckigen Halle heute Veranstaltungen, wie Lesungen und Konzerte statt. Dabei steht die, mit einem deckenhohen Bühnenvorhang dekorierte, Erhöhung als Bühne zur Verfügung.

In diesem besonderen Umfeld eröffnete der Londoner Singer/Songwriter Lou Stone den Abend mit einer passenden Mischung aus Folk, Pop und Soul und überzeugte sogleich mit seiner warmen, einfühlsamen Stimme, welche die Aufmerksamkeit des Publikums schnell auf sich zog. Legt die Feierhalle jedes noch so kleine Geräusch an den Tag, war es das Berliner Publikum welches seinen Ruf alle Ehre machte und so still war, dass man die Saiten der Gitarre schwingen hören konnte. Mit seiner EP Fictions und so wunderbar romantischen Stücken wie Don’t UnderstandCarry Me HomeSally oder dem Titelstück Fictions war er der perfekte Opener für The Slow Show und stimmte das Publikum auf einen herzerwärmenden Abend ein.

Schließlich kamen um Punkt 20 Uhr Sänger Rob Goodwin, Keyboarder Frederik ‚t Kindt, Bassist Joel Byrne-McCullough und Schlagzeuger Chris Hough auf die Bühne und starteten in einen Abend, der versprach einmalig zu werden. Mit Songs aus den ersten beiden Alben und einigen Stücken aus dem kommenden – für später in 2019 angekündigtem – dritten Album führte Goodwin das Publikum mit warmen Worten durch den Abend und ließ dabei nur äußerst selten seine Augen von der Menge. Immer wieder streifte der Blick des britischen Sängers durch die Menge, suchte ganz bewusst den Blickkontakt mit Einzelnen und verschaffte seiner Musik damit eine weitaus eindringlichere Wirkung.

Mit Songs wie Dresden, Ordinary LivesFlowers To Burn oder dem alles überragenden Bloodline beflügelte die Band das Publikum immer wieder mit dem Gefühl des kollektiven Schwelgens. Bei Bloodline welches die Band auf eine 7-minütige Version ausdehnte, in der das Publikum einen Teil des Refrains selbst sang und damit in der Halle eine Atmosphäre entstand, die ein überborderndes Wir-Gefühl ausstrahlte, wuchs die Dankbarkeit in Goodwin sichtlich ins unermessliche. Dass die Band glücklich ist, dieses Leben, leben zu dürfen und mit so vielen Menschen Emotionen teilen zu können, zeigt sich in der fast schon schmerzhaft dankbaren Haltung des Sängers. Dabei wirkte er zu keinem Zeitpunkt unauthentisch und zeigte eher bei jedem Song eine fast schon gebrochen, mitfühlende Haltung – als fühle er die Emotionen, die ihm beim Schreiben der Songtexte antrieben, nochmals nach.

Gleichwohl kamen mit – unter anderem – Sharp ScratchSt. Louis und Places You Go auch einige neue Songs vor, die sich wunderbar in die heimelige Stimmung einfügten. Mit ihrem Hang zu ruhig beginnenden Songs, die in einer opulent instrumentierten Version aufgehen, haben The Slow Show den perfekten Soundtrack für die Untermalung von Emotionen geschaffen. Immer wieder kam man sich an diesem Abend vor, als wäre man in einem Spielfilm, bei dem tiefe, emotionale Momente musikalisch untermalt würden, nur, um anschließend in einer ergreifenden Auflösung zu enden.

Zum Ende hin überraschte Goodwin schließlich noch mit einer Rede auf Deutsch, in der er sich für die Geduld des Publikums bedankte und dafür, dass man die Band nicht vergessen habe. Gleichwohl kündigte er für später im Jahr weitere neue Musik an und war dankbar über einen Abend in so einer Location, mit solch einem Publikum und der Tatsache, dass das Publikum der Band die Nervosität, neue Songs zu spielen, mit solche einer Wärme genommen hatte und ihnen so zeigte, die richtige Richtung gegangen zu sein.

The Slow Show @Silent Green Berlin. www.soundtrack-of-my-life.com

The Slow Show kann man nicht vergessen. Nicht die Stimme, nicht den Sound, nicht die Emotionen, die diese Band verkörpert. Und so zeigte sich am Ende auch das Publikum dankbar und war glücklich, diesen Abend miterlebt zu haben.

The Lumineers – neue Single, neues Album, neue Welttournee

Dass The Lumineers einen Hang dazu haben, ihren Songs Frauennamen zu geben, hat man in den letzten Jahren schon erfahren dürfen, wie man bei OpheliaCleopatra und Angela sieht. Nun haben sie mit Gloria einen weiteren Song veröffentlicht, der in dieses Raster fällt und verstecken gleichzeitig hinter diesem Song die Geschichte einer Abhängigen Person zu ihrer Familie. Von was diese Person abhängig ist, wird nicht thematisiert, allerdings zeigen The Lumineers, dass solche Themen auch in einem positiv klingenden Kontext präsentiert werden können. Denn klingt Gloria nicht nur nach einem gewohnt folkigen Lumineers-Song, kommentiert Jeremiah Caleb Fraites die Produktion der Songs auch als einen ordentlichen Schritt nach vorne gemacht und ein Bündel an wirklich guten Songs geschrieben zu haben. Diese Information präsentieren The Lumineers gleichzeitig, mit der Ankündigung des dritten Albums III – für den 13. September 2019 – sowie die Tourdaten mit 30 Terminen in den USA und Europa. Somit ist The Lumineers ein glatter Rundumschlag gelungen und ist ihrer Rückkehr mehr als gelungen.

Dean Lewis – Wird sich der Erfolg wiederholen?

Mit Be Alright hatte der Australier Dean Lewis 2018 einen satten Welthit hingelegt. Konntet Ihr bereits im Herbst 2017 und im Winter 2018 hier bei SOML über Lewis und seine Songs etwas lesen, ist er mit Be Alright mittlerweile in 26 Ländern in die Charts eingestiegen und in 14 davon bis in die Top-10 gelangt. Nach diesem Erfolg wird es für jede Single danach schwer, den Erfolg zu wiederholen. Mit Stay Awake sieht dies allerdings völlig anders aus. Noch nicht ganz den Erfolg der vorherigen Single verdaut, steigt Stay Awake kontinuierlich die Charts hinauf. Dabei ist der folkige Song des Singer/Songwriters treibend, euphorisch und klingt anders, als es der Songtext aussagt. Denn während sich der Song selbst recht fröhlich und nach Guter-Laune anhört, besingt Lewis darin, wie er versucht an einer Person die er liebt festzuhalten, die im Begriff ist ihn zu verlassen. Dabei mischt er abermals ein Erfolgsrezept zusammen und lässt einen weiteren Hit auf die Welt los. Gelungen ist Lewis dies mit Stay Awake auf alle Fälle.

Benjamin Francis Leftwich – Wie das Leben spielt

Benjamin Francis Leftwich hat in den letzten Jahren so einiges an Material veröffentlicht. Stehen ganz vorne seine beiden Alben Last Smoke Before The Snowstorm (2011) und Before The Rain (2016). Gesellen sich fünf EP’s mit zu seiner Diskografie. Dabei fällt vor allem die letzte EP I Am With You (2018) auf, hat der britische Singer/Songwriter doch hier sein gewohntes Genre des Folks verlassen und sich zu mehr Ambient und einem elektronisch untermalten Sound weiterentwickelt. Die Beweggründe beschreibt der 29-jährige Leftwich als eine Art Katharsis bei der er mehr zu sich selbst gefunden hatte und seitdem nicht müde wird, sich weiterzuentwickeln. Dabei kommt ihm die neue Single Look Ma! zur Hilfe, die nicht nur einen weiteren Schritt in Richtung elektronische Musik geht, sondern auch Leftwichs drittes Album Graditute ankündigt, welches am 15. März veröffentlicht wird. Look Ma! ist dabei eine Mischung aus fernöstlichen Eindrücken, Leftwichs warmer Stimme, einem relaxten Beat mit Synthies und einem weiten Sound. Mit Look Ma! hat Leftwich neues Terrain betreten, welches zu ihm genauso gut passt, wie sein vormaliger Folksound.