AJR – Wenn alles zusammenkommt

AJR – Weak

Wenn eine Band Simon & Garfunkel, Vampire Weekend, Kanye West und Fun als Einfluss für ihren Sound nennt und als Vorband von Demi Lovato, Fifth Harmony, Lindsey Stirling, Train und American Authors auftritt, sollte man von einem Durchbruch sprechen oder gar die Band kennen. Und wenn man dann noch hinzufügt, dass es die Band bereits seit 12 Jahren gibt, wundert es einen umso mehr, dass man von AJR noch nie etwas gehört hat. Dabei ist die Konstellation der Band gerade das Must-have. Besteht sie doch aus den drei Brüdern Adam, Jack und Ryan Met, welche – wenig überraschend – die Anfangsbuchstaben ihrer Vornamen zum Bandnamen kürten. Jack 19, Ryan 23 und Adam 25 spielen so bereits seit 2005 zusammen Musik und traten zu Beginn noch als Straßenmusiker auf. Nun endlich scheint der Durchbruch zu kommen. Denn mit ihrer Single Weak, die stark an Bands wie Fun oder Foster The People erinnert, schlagen sie genau in die Kerbe von Musik, mit der sich sowohl junge Teenager identifizieren, als auch Erwachsene zum Takt bewegen. Weak hat diesen Sound, den man nebenher hören kann und dabei gar nicht mitbekommt, wie er sich im Kopf festsetzt. Mit Kopfstimme, Ohrwurm-Refrain und stampfenden Pop-Beats bauscht sich Weak zu einem sauberen Hit auf und lässt uns wohl die kommenden Monate nicht mehr los.

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