Die Klaxons machen sich’s im Brit-Indie-Himmel bequem

Als die Klaxons 2005 das Licht der britischen Musikwelt erblickten stürzten sich die hiesigen Medien auf sie und kührten sie zu Großbritanniens neuer (H)It-Band. Songs wie ‚Golden Skans‘ und ‚It’s Not Over Yet‘ MUSSTEN mindestens zweimal am Abend auf den europäischehn Indie-Tanzflächen gespielt werden. Nachdem das erste Album einschlug wie eine Bombe wechselten die Klaxons mit Ihrem 2010er Album ‚Surfing The Void‘ von James Ford, der auch Bands und Acts wie Arctic Monkeys, Beth Dito und Haim produzierte zu Ross Robinson. Robinson ist bekannt durch einen kräftigeren und härteren Sound, den er auch schon als Produzent von Alben für Korn, Limp Bizkit oder The Cure unter Beweis stellen konnte. Doch gerade dieser härtere Sound wollte nicht recht ankommen, war die Leadsingle ‚Echoes‘ noch überall zu hören gab es darüber hinaus so gut wie keine musikalischen Lebenszeichen mehr. Trotz überwiegend positiver Kritiken der Musikpresse konnten viele Fans wohl nicht mehr viel mit dem Sound anfangen.

Nun sind vier Jahre verstrichen und die Klaxons kommen mit dem, im Sommer erscheinenden, Album ‚Love Frequency‘ zurück. Und auch hier sind die vier Jungs wieder einen Schritt weitergegangen. Dieses mal allerdings in die Richtung des britischen Indiepops. Verheißungsvoll singen sie ‚There Is No Other Time‘ und klingen dabei genauso frisch wie leicht. Wir dürfen gespannt sein ob auch der Rest des Albums so locker aus dem Studio kommt.

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