Kytes – Sie lassen deutschen Indie groß klingen

Mit ihrem 2016er Debütalbum Heads and Tales, sowie der 2019er EP Frisbee, haben sich die Münchener Jungs von Kytes in den letzten Jahren eine enorme Fangemeinde erspielt. Ihr direkter, nach vorne gehender Sound begeistert ab der ersten Sekunde und lässt die Kytes zum verlässlichen Anspielhit in jedem Indieclub werden. Nun sind die Kytes mit neuem Material und neuen Tourdaten zurück und stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres zweiten Albums Good Luck, das am 28. Februar erscheinen wird. Darauf enthalten ist die erste Singleauskopplung Go Out, die sich so wunderbar leichtfüßig auf der Tanzfläche bewegt, dass man sich bei den ersten 5 Sekunden bereits wieder bestens vorstellen kann, dazu zu tanzen. Dabei rufen die Kytes gerade dieses Gefühl auf, welches die Leichtigkeit der Kindheit beschreibt. Hier wünschen sich die Jungs genau diese Zeit zurück, in der sie einfach nur bis Sonnenuntergang unterwegs waren und von Social-Media noch keine Rede war. Mit der Veröffentlichung von Go Out und dem bevorstehenden Album geht die Band auch wieder auf Tour und versorgt uns in hier mit 13 Liveterminen.

Kytes – Indiehit erster Klasse

Wenn schon die Briten aktuell keinen Indie mehr hervorbringen, tut sich in den letzten Jahren so einiges in Deutschland. Mit Razz, den Giant Rooks und Kytes auf der Überholspur, werden auch ihre Songs immer öfter von den Radiostationen gespielt. Dabei kommt letztere Band aus München und stellt nun mit Remedy die neueste Single der im Januar erscheinenden EP Frisbee vor. Hierauf klingen Kytes so unfassbar locker und haben mit dem zugehörigen Musikvideo eine amüsante Indoor-Sommeratmosphäre geschaffen. Mit digitalem Pool, Bildeinstellungen irgendwo zwischen – von amerikanischen Hip-Hop Videos inspirierten – Nahaufnahmen Eis essender Badenixen und weiteren weirden Aktionen begeistern Kytes nicht nur durch das Video, sondern natürlich auch mit einem satten Indieohrwurm. Mit groovigen Gitarrenriffs und einer eingängigen Beatfolge ist Remedy ein absoluter Hit und lässt Michael Spieler, Timothy Lush, Kerim Öke und Thomas Sedlacek – alias Kytes – ins Rampenlicht der deutschen Indieszene treten. Die nächste Indiedisco-Nacht kann also kommen!

Kytes - I Got Something

Kytes – Deutscher Indie auf höchstem Niveau

Die Kytes haben in den letzten Monaten für so einige Aufmerksamkeit gesorgt. Hatten sie doch mit On The Run einen so großartigen Song veröffentlicht, der es sogar als Hintergrundsong in eine Mobilfunkwerbung schaffte. Nun sind die Münchnern – um Sänger Michael Spieler-  mit der neuen Single I Got Something zurück und beweisen, dass sie nicht nur von dem einen Hit aus der Werbung profitieren möchten. I Got Something ist wieder kratziger als On The Run und klingt nach größerem Rock als zuletzt – denn hier singt Spieler exzentrischer auf eingängigen Beats. Und so kommen Kytes dem Ziel, eine der besten Indie-Bands der Stunde aus Deutschland zu sein, ziemlich nah. Mit einem Auftritt auf dem SXSW-Festival im Gepäck kamen sie vor kurzem zurück nach Deutschland und arbeiten fleissig an der Vervollständigung ihres Debütalbums.
I Got Something ist der perfekte Opener hierfür und hält die Lust ganz weit oben, sich auf das Album zu freuen.

Kytes - On The Run

Kytes – Die Indie-Sensation

 

Noch vor einigen Jahren belächelte man Bands, die einem als Indie-Sensation aus Deutschland vorgestellt wurden nur, war es doch fast schon unmöglich, dass guter Indiesound aus Deutschland kommen kann. Mittlerweile hat sich hier das Blatt stark gewendet. Sind doch Bands wie Kraftklub, RAZZ oder die Österreicher von Wanda ein Paradebeispiel für den neuen Indiesound fernab der britischen Insel – war es doch gerade Großbritannien, das diesen Sound in den 2000ern geprägt hatte. Nun also München, denn da kommen Kytes her und machen Indie, der nur so vor Spielwut strotzt. On The Run heißt ihre aktuelle Single und ist mit einem eingängigen Refrain, satten Gitarren und der Stimme von Michael Spieler unüberhörbar auf das Ausrasten ausgelegt. Die Band selbst beschreibt ihre Musik in Farben und zeigt dies gerade wunderbar in ihrem – in Brighton gedrehten – Musikvideo zu On The Run. Sollte dies alles so durchdacht und geplant sein, wie es im Netz zu lesen ist, dann sollte diese Band noch sehr viel mehr planen, denn scheinbar können sie dies unglaublich gut – nimmt man On The Run als Beispiel.