Kytes – Deutscher Indie auf höchstem Niveau

Kytes - I Got Something

Kytes – I Got Something

Die Kytes haben in den letzten Monaten für so einige Aufmerksamkeit gesorgt. Hatten sie doch mit ‚On The Run‘ einen so großartigen Song veröffentlicht, der es sogar als Hintergrundsong in eine Mobilfunkwerbung schaffte. Nun sind die Münchnern um Sänger Timothy Lush mit der neuen Single ‚I Got Something‘ zurück und beweisen, dass sie nicht nur von dem einen Hit aus der Werbung profitieren möchten. ‚I Got Something‘ ist wieder kratziger als ‚On The Run‘ und klingt nach größerem Rock als zuletzt. So singt Lush exzentrischer auf einem eingängigen Beat. Und so kommen Kytes dem Ziel, eine der besten Indie-Bands der Stunde aus Deutschland zu sein, ziemlich nah. Mit einem Auftritt auf dem SXSW-Festival im Gepäck kamen sie vor kurzem zurück nach Deutschland und arbeiten fleissig an der Vervollständigung ihres Debütalbums.
‚I Got Something‘ ist der perfekte Opener hierfür und hält die Lust ganz weit oben, was es heißt, sich auf das Album zu freuen.

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Kytes – Die Indie-Sensation

 

Kytes – On The Run

Noch vor einigen Jahren belächelte man Bands, die einem als Indie-Sensation aus Deutschland vorgestellt wurden nur, war es doch fast schon unmöglich, dass guter Indiesound aus Deutschland kommen kann. Mittlerweile hat sich hier das Blatt stark gewendet. Sind doch Bands wie Kraftklub, RAZZ oder die Österreicher von Wanda ein Paradebeispiel für den neuen Indiesound fernab der britischen Insel – war es doch gerade Großbritannien, das diesen Sound in den 2000ern geprägt hatte. Nun also München, denn da kommen Kytes her und machen Indie, der nur so vor Spielwut strotzt. ‚On The Run‘ heißt ihre aktuelle Single und ist mit einem eingängigen Refrain, satten Gitarren und der Stimme von Michael Spieler unüberhörbar auf das Ausrasten ausgelegt. Sie selbst beschreiben ihre Musik in Farben und zeigen dies gerade wunderbar in ihrem, in Brighton gedrehten, Musikvideo zu ‚On The Run‘. Sollte dies alles so durchdacht und geplant sein, wie es im Netz zu lesen ist, dann sollte diese Band noch sehr viel mehr planen, denn scheinbar können sie dies unglaublich gut – nimmt man ‚On The Run‘ als Beispiel.