MØME – Sun is shining

Es klingt wie eine Rückblende in Zeiten, in denen so großartige Songs veröffentlicht wurden, als Funkstar Deluxe‘ mit Sun Is Shining Bob Marley sampelte. Doch der Franzose MØME legt im hier und jetzt auf und mischt mit seinem French-House so wunderbare Beats zusammen, dass man sich an die Tropical-House-Zeit Anfang der 2010er erinnert fühlt. Mit der Zusammenarbeit von Künstlern wie Ricky Ducati, JPL, Merry Jeann und Midnight To Monaco produziert der aus Nizza kommende DJ so entspannte Sounds, dass man sich förmlich an der Cote d’Azur entspannt durch enge Straßen an der Küste fahren sieht und unter jedem Schatten spendenden Baum einmal kühle Luft einatmet. Mit seinem Debütalbum Panorama schaffte es MØME – der im wahren Leben Jérémy Souillart heißt – 2016 direkt in die Top-100 der französischen Charts. Sein Song Aloha – zusammen mit Midnight To Monaco – war sein bisher größter Erfolg und schaffte es bis in die Top-10 der französischen Singlecharts. Seitdem hat MØME mit der Trilogie Møment I, Møment II (beide 2018) und Møment III (2019) drei EP’s veröffentlicht, die allesamt mit großartigen Songs aufwarten. Møment III ist dabei die jüngste Veröffentlichung und beinhaltet mit dem Song Club Sandwich einen wahren House-Hit, der an heiße Sommer, Open-Airs und Sundowner-Bars denken lässt. Hier werden lockere Beats mit stampfenden Synthies gemixt und sorgen für die ultimativen Partynacht. MØME enttäuscht einfach nie und lässt den musikalisches Sommer brodeln.

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MØME – In kleinen Schritten zu grandiosen Beats

Bereits mit den Songs Alive (2016) und When We Ride (2018) bewies der französische Produzent MØME, dass er die ganz großen Beats wie ein Leichtes aus den Ärmeln zaubert. So setzt Jérémy Souillart – der hinter MØME steckt – abermals auf die Unterstützung einer markanten Stimme und hat sie auf Sail Away beim kalifornischen Sänger Ricky Ducati gefunden. Dabei präsentiert sich der Tropical-House Song in einem tosend, stampfenden Sound, der sich thematisch um die dunkle Seite des Alltags dreht. Dabei steht der treibende Sound bewusst im Zwiespalt zu dem Text, der sich um das unterdrücken von Problemen kümmert, welche MØME in unserer heutigen Zeit als eine der größten Herausforderungen empfindet. Sind wir doch so aufgewachsen, dass wir uns nur an den positiven Erlebnissen festhalten und Negativen oftmals keinen Platz geben. Mit dieser Herangehensweise zeigt dann auch das Musikvideo zu Sail Away ganz bewusst, diese Kontraste. Ist Sail Away als Teil der im Dezember veröffentlichten EP Møment II erschienen, fügt MØME seiner Diskografie damit ein weiteres Puzzlestück hinzu, welches ein immer größeres Bild des, aus Nizza kommenden, Produzenten zeichnet.

MØME – Mit neuem Song im Sommer angekommen

Sommerhits konnte MØME aus Frankreich ja schon immer richtig gut produzieren. Allein die 2016er Single Alive zeigte eindrucksvoll, wie toll der Sommervibe musikalisch funktioniert. Unpassend war allerdings die Zeit der Veröffentlichung, war diese doch Mitte November 2016 gewählt, fiel das warme Gefühl auf der Haut dementsprechend aus. Nun ist Souillart – der Kopf hinter MØME – mit seiner neuen Single When We Ride zurück und hat dieses Mal einen deutlich passenderen Zeitpunkt für die Veröffentlichung gewählt. Wenn dieser Sommer eines ganz sicher kann, dann ist es für unfassbar viele schwitzige Momente sorgen, die in Erinnerung bleiben. Für When We Ride hat sich Souillart dann auch Jo Loewenthal von der Australischen Band Tora dazugeholt. Mischt die Band Indie mit Synthies und produziert einen melancholischen Mix, der irgendwo zwischen treiben lassen und träumen umherwandert, hat MØME dafür einen klebrig, stampfenden R&B-Song produziert, der mit einem wirren Elektrobeat aufwartet.  Dabei verlieren sich Souillart und Loewenthal zur Mitte hin in einer Blase aus einem euphorischen Beat. When We Ride ist ein Sommerhit par excellence und bringt uns dazu, Eiswürfel in die Shirts der anderen zu stecken – nur, um das Gefühl von Freude und Wachsein zu genießen.

The Best Of 2017 Vol.: 01

The Best Of 2017 Vol.: 01

The Best Of 2017 Vol.: 01

 
01. Honne – Good Together

02. The Irrepressibles – In This Shirt

03. Nelly Furtado – Pipe Dreams

04. Wilkinson feat. Karen Harding – Sweet Lies

05. Vessels feat. Anna Of The North – Had A Love

06. London Grammar – Rooting For You

07. She & Him – Winter Wonderland

08. Amy MacDonald – Dream On

09. Jon Bellion – All Time Low

10. Alice Merton – No Roots

11. Lea Porcelain – Similar Familiar

12. Kakkmaddafakka – Lilac

13. Møme vs. Midnight To Monaco – Alive

14. Fenech-Soler – Show Me Love

15. Palace – Break The Silence

16. Jonah – Deep Deep Blue

17. Tokio Hotel – Something New

18. Vianney – Je m’en vais

19. Vaults – One Day I’ll Fly Away

Zukunftsmusik 2017

Es sind nur noch wenige Tage des Jahres 2016 übrig. Viele veröffentlichen jetzt ihre Jahresrückblicke. Doch was ist mit einer Vorschau?

Sie sind in den letzten Monaten immer wieder mit Veröffentlichungen aufgefallen, haben allerdings den ganz großen Sprung noch nicht geschafft. Hier findet Ihr die heißesten Anwärter, denen 2017 der ganz große Durchbruch gelingen könnte.

Stimme am Ende des Artikels mit ab! Wer ist Dein Favorit 2017?

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MØME - Alive

MØME – Musik, die zum Tanzen einlädt

In unserem Nachbarland schon der ganz große Act, ist MØME hierzulande noch gänzlich unbekannt. Dabei hat der französische DJ und Produzent mit seinen beiden Songs Aloha und Hold On dafür gesorgt, dass die Franzosen durch den Sommer tanzten. Mit seiner neuen Single Alive ist Jérémy Souillart, wie MØME bürgerlich heißt, gerade wieder auf dem besten Weg in die europäischen Dance-Charts einzusteigen. Erfährt man, dass MØME aus Nizza kommt, könnte man mittlerweile sagen, dass die Stadt im Moment einen richtigen Lauf hat. Kommen doch auch Kungs und Hyphen Hyphen aus der, am Mittelmeer gelegenen, Stadt und sind dazu noch äußerst erfolgreich. Dabei bedient sich MØME bei Alive am Song Suicide des kalifornischen Duo’s Midnight To Monaco. So spielt er immer wieder den Refrain des Songs ein und mischt das ganze unter einen Tropical-House Beat. Mit Alive kann MØME einen ähnlich großen Erfolg einfahren, wie Kungs es dieses Jahr gezeigt hat. Mit Songs wie Alive wird das wohl eher kein Problem sein.