Flume – Der globale Sound in Perfektion

Flume feat. KUČKA – Hyperreal

Es braucht einen wallenden Beat, einen Gesangspart – möglichst weiblich und einen guten Rhythmus – und fertig ist der internationale Hit?! Sicherlich – mit dieser Rezeptur gibt es nicht wenige erfolgreiche Künstler, allerdings passt in diese Kerbe ein Künstler wie der Australier Flume bestimmt nicht. Besitzen seine Songs doch eine Tiefe, die durch schwere Bässe und einen tiefen elektronischen Beat erzeugt werden, den man auf den Instant-Hits vergeblich sucht. Mit seinen ersten beiden Alben Flume und Skin hat er in den letzten Jahren so ziemlich alle Kritiker begeistert und für Skin gar eine Grammy-Auszeichnung für das Best Dance/Electronic Album 2017 erhalten. Zusätzlich war die darauf enthaltene Single Never Be Like You (feat. Kai) als Best Dance Recording nominiert. Nun ist Flume mit einem neuen Song zurück und zeigt, wie weit er der elektronischen Musik voraus ist. Mit modernen Elementen, die ihren Weg aus den House-Clubs der Welt schaffen und einer markanten Stimme der australischen Sängerin Laura Jane Lowther alias KUČKA, hebt sich Flume ein weiteres mal von seiner Zunft ab. Hyperreal erinnert dabei ein wenig an Songs vom britischen Duo AlunaGeorge, ist dabei allerdings ausgefeilter und weniger verspielt. Flumes kontinuierlicher Output an Musik und Remixen ist schier unendlich und tut den eigenen Songs hierbei überhaupt keinen Abbruch – was nicht selten bei anderen Künstlern der Fall ist. Damit ist Hyperreal der nächste große Wurf Flumes und wird ab sofort die Clubs weltweit beherrschen – und heute auch unsere Freitag Nacht.

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Flume – Zerbrechlichkeit kann so massiv sein

Flume feat. Kai - Never Be Like You

Flume feat. Kai – Never Be Like You

Er ist bereit! Der australische DJ und Produzent Harley Edward Streten alias Flume hat vor wenigen Tagen eine weitere Single seines, 2016 erscheinenden, zweiten Albums ‚Skin‘ veröffentlicht. Nachdem zwischen der ersten Single ‚Some Minds‚ und dem zweiten Song ‚Never Be Like You‘ knapp neun Monate vergangen sind, dürfte die zweite Auskopplung wohl einen baldigen Albumrelease bedeuten.
‚Never Be Like You‘ ist in einer Nacht in New York entstanden, als er mit der kanadischen Sängerin Kai um die Häuser zog. Ist Kai zwar noch weitestgehend unbekannt, hat sie in den vergangenen Jahren jedoch bereits auf Songs von Jessie J, Diplo, Childish Gambino und Skrillex mitgewirkt. Durch Kai klingt ‚Never Be Like You‘ sensibel und fein, während sich Flume’s Sound schwer und dick anfühlt. Zusammen erzeugen Flume und Kai einen Mix der wie zwei Magneten mit wechselnden Polen wirkt – immer wieder kommt es zu Annäherungen und Abstoßungen. Genau in diesem Aufbau steckt dann auch der Reiz des Songs und bleibt bis zum letzten Ton betörend.

Einmal in die Galaxy und zurück – Some Minds von Flume

Gerade einmal 23 Jahrealt, hat Harley Edward Streten alias Flume es geschafft als DJ weltweit anerkannt zu sein. Dies kommt nicht von ungefähr. Hat er doch mit seinem Sound, der irgendwo zwischen Trip Hop und Deep House steckt, eine Nische gefunden um sowohl in den angesagtesten Clubs der Welt, als auch auf Hausparty’s gespielt zu werden. Dabei fing alles ganz klein an.
Schon früh entdeckte Flume, durch eine, in einer Cornflakes-Packung, beigelegten CD mit der man Musik mischen konnte, seine Liebe zur elektronischen Musik. So waren schnell zwei Tracks produziert und Flume nahm an Musikwettbewerben teil. Es brauchte nicht lange und der Australier wurde entdeckt und unterschrieb mit gerade einmal zwanzig Jahren einen Plattenvertrag.
Nach Songs wie ‚Holding On‘ und ‚Drop The Game‘ und dem Debütalbum ‚Flume‘ stehen nun auch international alle Türen offen.

Mit der nun veröffentlichten Single ‚Some Minds‘ arbeitete Flume mit der Stimme vom schwedischen Musikprojekt Miike Snow, Andrew Wyatt, zusammen. Wyatt selbst ist, neben Miike Snow, auch als Produzent und Songschreiber tätig und produzierte bereits Songs für Bruno Mars, Mark Ronson und Carl Barat.

Diese beiden Masterminds verschmelzen auf ‚Some Minds‘ so gut miteinander, dass der Song eine wahre Explosion darstellt. Fängt ‚Some Minds‘ noch mit einem zurückhaltenden Beat und einem sanften Gesang Wyatts an, steigert sich dieser schnell zur Kopfstimme und lässt Flume’s Beat nach knapp drei Minuten dermaßen aufgehen, dass man sich in einer Zeitkapsel ins Jahr 2100 katapultiert fühlt. Dieser Song macht Spaß auf einer Party oder zu Hause – Hauptsache auf einer guten Anlage.

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