LPX – MS von MR machts solo

Hinter der kryptischen Abkürzung LPX und MS MR wird für den ein oder anderen Musikfan schnell die Lösung auf der Hand gelegen haben. Für alle Anderen ist LPX das Alter Ego der amerikanischen Musikerin Lizzy Plapinger, die seit 2011 Teil der – aktuell in einer Pause befindlichen – Band MS MR ist und mit dem Song Hurricane auch in Deutschland einen Hit notieren konnte. Darüber hinaus fungiert sie auch als Mitbegründerin des Plattenlabels Neon Gold Records, welches sie 2008 ins Leben gerufen hat. Nun kommt ein drittes Standbein hinzu, denn macht Plapinger seit 2018 auch vermehrt mit Soloveröffentlichungen unter eben der Abkürzung LPX von sich reden. Mit der nun veröffentlichten Single Give Up The Ghost zeigt sie uns eindrucksvoll, wie der Sound ihrer Band MS MR ohne den deutlichen Anteil an elektronischer Musik klingt und holt gleichzeitig alle Fans von großartigen Indiehymnen ab. Plapinger selbst beschreibt dabei Give Up The Ghost mit den Worten, dass es um die Aktion, Bestätigung und Reflexion des Loslassens und des Vorwärtskommens geht. Denn etwas Frisches beginnt aus einem verbrannten Ende. Dabei steht sie vor der Zielgeraden ihrer zweiten EP Junk of the Heart welche im März erscheinen wird. Hier klingt sie mit den ersten beiden veröffentlichten Songs Might Not Make it Home und Give Up the Ghost wieder deutlich größer und legt damit den kratzigen Rockgörensound der Debüt-EP Bolt in the Blue ab. Mit Give Up The Ghost vereint Lizzy Plapinger/LPX die Musik von MS MR und ihrer eigenen Debüt-LP und formt daraus spannende neue Musik die frisch und nach einem Statement klingt.

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MSMR werden kriminell

Ein wenig mystisch, stark im Gesang und nicht immer von den 80er Jahren musikalisch weit entfernt, präsentieren sich MSMR. Das New Yorker Duo vereint Exzentrik sowie Zurückhaltung in ihrer Musik. Nun sind sie mit ihrem zweiten Album ‚How Does It Feel‘ zurück und veröffentlichen mit ‚Criminals‘ die zweite Single daraus.
Einmal mehr besticht der Sound von ‚Criminals‘ durch Lizzy Plapingers Stimme und Art zu singen. Klingt es doch flehend und sehnsüchtig zugleich. Währenddessen kreiert Max Hershenow einen Klangteppich der seine Wurzeln nicht nur in den 80er Jahren findet, sondern auch eine epische Klangfarbe aufweist. Mit Hall, Schlagzeug und großen Gesten gibt ‚Criminals‘ die Beständigkeit MSMR’s wieder.

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