Holy Holy – Eindrücke formen die Stücke

Holy Holy - You Cannot Call For Love Like A Dog

Holy Holy – You Cannot Call For Love Like A Dog

Was mit einer Unterstützung unter Freunden anfing entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einer handfesten Band. Aber der Reihe nach. Kennengelernt durch Volontariate in Südostasien haben Timothy Carroll und Oscar Dawson schnell Freundschaft geschlossen. Diese reichte sogar über Kontinente und Ländergrenzen hinweg. Dies zeigte die Zeit, als Carroll in Stockholm und Dawson in Berlin lebten. Schrieb Carroll zur damaligen Zeit gerade an eigenen Songs, hatte Dawson mit den Dukes Of Windsor, von Berlin aus, eine eigene Band gegründet, die es schaffte in die australischen Charts zu kommen. Denn genau da kommen beide ursprünglich her. Und so reiste Dawson kurzerhand nach Stockholm um Carroll zu unterstützen und herauszufinden, dass sich zwischen Ihnen eine so treibende Energie entwickelt hatte, dass sie kurzerhand beschlossen als Duo unter dem Namen Holy Holy Musik zu machen.
So sind auf dem, im Juli 2015 veröffentlichten, Debütalbum ‚When The Storms Would Come‘ nicht nur große Alternativesongs enthalten, sondern gleichzeitig auch die Eindrücke aus den verschiedensten Ländern und Regionen.
Herausragend ist hierbei der Song ‚You Cannot Call For Love Like A Dog‘. Beschreibt er doch am besten, wie Holy Holy klingen. So ist der, eigentlich als Ballade geschrieben, Song in seiner Wucht kaum zu bremsen. Besticht er doch durch einen fantastischen Bass mit stetigen Aufbau und einem psychedelischen Gesang, bis er zum Ende hin förmlich ausrastet und mit lautem Gitarrensolo alles hinwegfegt. ‚You Cannot Call For Love Like A Dog‘ markiert vielleicht den Aufbruch einer neuen, erwachseneren Alternativ- und Rockwelle, die gerade so sehnlichst erwartet wird.

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