Hazey Eyes feat. Panama – EDM = Emotional Dance Music

Auch mit gerade einmal 22 Jahren kann man schon auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Im Falle des US-amerikanischen Künstlers Thomas Michel – alias Hazey Eyes – zeigt sich, wie sich ein Fokus ändern kann. Hat er zu College-Zeiten in einer Metalband gespielt, änderte sich kurz darauf sein musikalisches Genre immer mehr zu EDM. Doch auch hier waren es nicht die großen Sounds von Avicii, Swedish House Mafia oder David Guetta, die Hazey Eyes inspirierten, sondern folgte er seinem inneren Verlangen und produziert seitdem Emotional Dance Music. Mit seiner nun veröffentlichten Single Emotion, die zu der gestern veröffentlichten EP Love Lost gehört, hat Hazey Eyes sich nach Some Reason abermals einen australischen Künstler für die Gesangsparts gesucht und in Panamas weicher Stimme gefunden. Panama ist hierbei einmal mehr so umtriebig, wo schon lange nicht mehr. Hatte er doch in der näheren Vergangenheit mit Petit Biscuit und Satin Jackets bereits zwei erfolgreiche Kollaborationen veröffentlicht. Emotion ist dabei eine warme, verträumte und treibende Housenummer, die der in Philadelphia lebende Produzent mit seiner Genrebeschreibung nicht besser treffen konnte. Emotion ist der Übergang von Winter in den Frühling und passt zu den letzten kalten Tagen genauso gut, wie zu den ersten wärmenden Sonnenstrahlen.

Werbeanzeigen

Satin Jackets feat. Panama – Irgendwo ist immer Sommer

Treffen sich ein deutscher und ein australischer Musiker unter den warmen Sonnenstrahlen Kaliforniens und entdecken die Macht der Musik, kommt mitunter schier wunderbares zu Tage. Für den heutigen Song haben dies der deutsche Tim Bernhardt – alias Satin Jackets – und der Australier Jarrah McCleary – alias Panama – getan. Beide schätzen ihre Arbeiten gegenseitig und fanden die Songs des jeweils Anderen so gut, dass sie für Automatic zusammengekommen sind und einen wunderbar, smoothen Song produziert haben. Zeichnet sich Panama mit Songs wie Jungle und The Highs sowie mit der Zusammenarbeit mit Petite Biscuits für den Track Waterfall bereits für einige bekannte Songs verantwortlich, steht Satin Jackets diesem in nichts nach. Satin Jacktes selbst beschreibt Automatic mit der Möglichkeit, dass von überall auf der Welt in nur wenigen Flugstunden irgendwo die Nacht beginnt und man auf Open-Air Partys oder an einem einsamen Aussichtspunkt die sommerlichen Momente genießen kann, als Inspiration für seinen Song. Mit einem Einschlag zum French-House und Panamas wunderbar entspannter Stimme klingt Automatic nach dem süßlich-sommerluftigen Track, den man sich nicht entziehen kann. Automatic wird daher mit Sicherheit einer der Tracks des diesjährigen Frühlings und Sommers sein. Wir können daher gespannt sein, was Satin Jackets auf seinem, im April erscheinenden Album Solar Nights noch so für uns parat hält.

Panama – Mit The Highs ins Wochenende

Vor zwei Jahren präsentierte ich Euch hier die Single Jungle, des Australiers Jarrah McCleary alias Panama. Wiederum zwei Jahre zuvor, veröffentlichte Panama – damals noch als Duo – die Single Always. So ist es nur konsequent, abermals zwei Jahre später – und damit bereits im Sommer 2017 – wieder neues Material zu veröffentlichen. War die Vorfreude auf ein nahendes Album mit der Veröffentlichung von Jungle 2015 groß, wissen wir heute, dass ein Debütalbum immer noch auf sich warten lässt. So hat Panama nun mit Hope For Something seine dritte EP gleich in zweifacher Ausführung veröffentlicht – einmal die Originale und einmal als Alternate Versions. Darauf enthalten ist die nun ausgekoppelte Single The Highs, auf der Panama erst mit einem ruhigen Klavier beginnt, ehe sich sein hallender Gesang mit einem elektronischen Beat zu einer ekstatischen Hymne aufbaut. Panama ist für seine treibenden Klänge bekannt und zeigt uns mit The Highs, dass es irgendwann auch mal mit einem Album klappen muss. Doch bis dahin sind wir froh über jede Veröffentlichung des Australiers.

Panama – Vom schwimmen durch den Dschungel der Urbanität

Vor knapp zwei Jahren überraschte das australische Musik-Projekt Panama mit seinem epischen Song Always. Nun kommt Jarrah McCleary, der hinter Panama steckt, mit einem neuen Song zurück und möchten damit wohl zeigen, dass mit ihm noch lange zu rechnen ist. Klingt Jungle so wie man sich eine moderne Pop-Nummer vorstellt – hallender Gesang, aufsteigende Bässe und ein seriös, zurückhaltender Gesang ist Panamas Soundidentität. Ab und zu verläuft sich Panama hier und da in seiner Musik, was allerdings eher förderlich ist. Hat McCleary sich damit doch entschieden, einen Weg zu gehen, den nicht viele Musiker für sich entdecken.
Doch auch bei Panama wird es irgendwann Zeit für ein erstes Album um seinen Fans nicht die Lust am Entdecken der Musik zu nehmen. Und so könnte Jungle endlich der Vorbote eines Debütalbums sein – dies bleibt allerdings abzuwarten.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht unter Panama. Lesezeichen für Permalink hinzufügen.