Seit 2010 gehört das nordirische Trio Two Door Cinema Club zu jeder Indiedisko dazu. Mit Überhits wie Something Good Can Work, I Can Talk, Undercover Martyn und Sleep Alone hatten sie unsere Herzen über Jahre hinweg zum schneller rasen gebracht und alle Körperteile zum tanzen animiert. Und plötzlich platzte die Blase des Erfolgs. Mit ihrem dritten Album Gameshow verfehlten die Nordiren den Erfolg des zweiten Albums Beacon deutlich und konnten in der Folge auch keine nennenswerten Chartplatzierungen mehr erreichen. Nun haben sie alles auf eine Karte gesetzt und mit der neuen Single Talk eine 80er-Jahre Partyhymne hervorgezaubert, die irgendwo zwischen Ghostbusters-Beat und typischen TDCC-Euphorie liegt. Dabei scheint sich die Band wieder mehr auf ihre Wurzeln zu konzentrieren – ohne rückwärts zu gehen. So beschreibt Frontsänger Alex Trimble Talk dann auch mit den Worten Es klingt irgendwie nach Two Door Cinema Club – allerdings nicht nach Two Door Cinema Club, wie es sie schon einmal gab – und das ist, was ich liebe an unserer Band und dem musizieren. Wir können immer wieder etwas Neues ausprobieren und klingen doch irgendwie auch immer noch nach Two Door Cinema Club. Damit überraschen uns Two Door Cinema zwar nicht, ist ihre neue Single aber dennoch ein satter Banger und wird seinen Weg ans Publikum ganz sicher finden
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