Diplo & Sidepiece - On My Mind

Diplo & Sidepiece – Der Ohrwurm ist sicher!

Mit Remixen für alle großen Namen im Musikbusiness – darunter Madonna, M.I.A., Beyoncé, Justin Bieber, No Doubt, Britney Spears oder Usher – hat sich Thomas Wesley Pentz in den vergangenen 23 Jahren zu einer Musikgröße hochgearbeitet, wie man sie sich nicht mehr aus der Musik wegdenken kann. Dabei bieten auch seine Nebenprojekte, wie Major Lazer (Watch Out For This (Bumaye)(2013), Lean On (2015), Cold Water (2016)), Jack Ü (Where Are Ü Now (2015)) oder Silk City (Electricity (2018)) die größte Hitgarantie. Was Pentz – der einzeln als Diplo auftritt – anfasst, wird zu einem Hit. Als Diplo tritt er dabei zwar immer wieder in Erscheinung, ist durch seine Nebenprojekte allerdings deutlich presenter. So zählen zu Diplos erfolgreichsten Soloveröffentlichungen die Songs Be Right There (2015) und Close To Me (2018). Neben all seinen zehn EPs, sechs Compilations, vier Mixtapes und einem Live Album kam bisher mit Florida 2004 erst ein einziges Album auf dem Markt. Dies wird sich in wenigen Wochen ändern. Denn hier hat Diplo für den 29. Mai sein zweites Studioalbum Diplo presents Thomas Wesley, Chapter 1: Snake Oil angekündigt. Neben den bereits 2019 veröffentlichten Songs So LongHeartlessLonely und dem schrägen Country-Popsong Do Si Do dürfte es mit etwas Glück auch On My Mind auf das Album schaffen. Hier arbeitet der US-Amerikanische Produzent, der aus Tupelo, Mississippi kommt mit dem aus L.A. und Miami kommenden Produzentenduo Sidepiece zusammen, welches wiederum zum Ende des Sommer letzten Jahres mit Wanna See You einen absoluten Clubhit ablieferte. Auf On My Mind treffen die Tech-House Elemente von Sidepiece auf den EDM- und House-Sound Diplos und werden zum krachenden Clubanthem. Mit den wiederkehrenden Textzeilen You stay on my mind, think about you all the time. Got to get to know you well, if you kiss then I won’t tell bohrt sich On My Mind regelrecht in unseren Kopf und lässt dem Ohrwurm keine andere Wahl, als sich bei uns festzusetzen. Darüber hinaus ist On My Mind ein absoluter Clubbanger, der sich bis in die hintersten, dunklen Ecken eines jeden Clubs vorarbeitet und auch den letzten Clubgänger zum tanzen animiert. Diplo steht einmal mehr mit herausragendem Sound im Rampenlicht und sorgt für einen großartigen Partyhit.

Howling - Colure

Howling – Zweites Album von RY X und Frank Wiedemann

Mit dem Debütalbum Sacred Ground hatte das Elektroduo Howling 2015 einen wahren Hype ausgelöst. Grund dieses Hypes war das Zusammenspiel aus drei Komponenten. Zum einen war es Frank Wiedemann, der als eine Hälfte des deutschen House-Duos Âme seit 2001 weit über Deutschland hinaus zur absoluten Nummer für House-Musik wurde. Neben Wiedemann ist aber auch RY X Teil des Projektes Howling. Dieser machte sich seit Anfang der 2010er vor allem mit seiner Musik aus Ambient-Pop, Folk und Singer/Songwriter einen Namen. Mit der EP Berlin (2013) und den beiden Alben Dawn (2016) und Unfurl (2019)erreichte der Australier – der lange Zeit in Berlin lebte und nun in Los Angeles wohnt – immer mehr Fans. 2012 fand schließlich die Telefonnummer von Wiedemann den Weg zum in L.A. wohnenden RY X – der bürgerlich Ry Cuming heißt. Kurze Zeit später tauschten sie bereits Songskizzen aus und fanden die aufkeimende Zusammenarbeit so interessant, dass sie mit Howling einen ersten Track zusammen veröffentlichten. Im folgenden Festivalsommer sorgte Howling dafür, dass die Nachfrage nach dem Act hinter diesem Song immer größer wurde und sich Wiedemann und RY X schließlich nach dem Song benannten. Was folgte, war mit Sacred Ground (2015) ein erstes Album. 2017 veröffentlichte das Duo dann mit Phases einen über acht Minuten langen Song, der als großartiger Stand-Alone Track mit dem Mix aus Ambient-House und Folk einmal mehr die Position des Projektes Howling unterstrich. Mit dem nun veröffentlichten Song Bind läuten Howling das nächste Kapitel des Projektes ein und zeigen wieder, wie unabhängig von Clubs und Radios ein Sound entstehen kann, der nur durch die Idee getrieben ist. Dabei treffen sich die treibenden House-Elemente Wiedemanns mit dem folklastigen Gesang RY X‘. Wie das Berliner Projekt Moderat – das sich ebenfalls im musikalisch Umfeld des Duos aufhält – kommen auch Howling aus dem Kosmos des introvertierten Berliner House-Sounds und begeistern Song um Song mit einer Tiefe, die einen ergreift und zum bewegen animiert. Mit Bind kündigen Howling ihr zweites Album Colure an – das am 24. Juli veröffentlicht und auch den Track Phases enthalten wird.

Two People - A Taste

Two People – Erst ganz klein und plötzlich überwältigend groß

Das hat man davon, wenn man einmal eine Band aus den Augen verliert, die man einst mit den ersten beiden Songs völlig begeistert aufgenommen hat. Das australische Duo Two People war genau so eine Band. Mit den Songs Fading und If We Have Time sorgten die beiden Musiker Phoebe Lou und Joey Clough 2016 für eine großartige Überraschung – hatten sie doch bereits zu Anfang der 2010er mit der hochgelobten Band Snakadaktal Dream Pop gemacht – ging es auch auf ihren ersten beiden Singles als Two People in diese Richtung. Doch dann wurde es still um die Australier. Nun haben sie mit A Taste eine erste neue Single veröffentlicht – denkt man. Im Zuge der Recherche stellt sich jedoch plötzlich heraus, dass tatsächlich Anfang 2019 mit First Body ein Debütalbum erschienen war und seitdem sogar mit Dream Steppin‘ – im November 2019 – eine weitere komplett neue Single veröffentlicht wurde. Jetzt sind sie mit A Taste zurück und deuten zaghaft in Richtung eines zweiten Albums, welches vielleicht später in diesem Jahr erscheinen könnte. Auf A Taste zeigt die Band, dass der langsame Dream Pop aus elektronischem Sound und einem hallend, schweren Gesang zwar noch da ist, allerdings deutlich an Fahrt aufgenommen hat. Hier kommt ein treibender Housebeat zum Vorschein, der Two People nach vorne bringt und Phoebe Lous Stimme so retro klingen lässt, dass man fast denkt Sarah McLachlans Silence wurde modifiziert. Dadurch bekommt A Taste den Touch eines modernen Klassikers und erzeugt eine Art Wiedererkennungsmoment. Two People haben neuen Drive in ihrer Musik gefunden und werfen sich in die Arbeit für ein – hoffentlich bald erscheinendes – zweites Album.

Vonheim – Wenn ein Sonnensturm aus Musik bestehen würde

Wenn ein Song drei Jahren braucht, um auf einer Platte zu landen, dann zeugt das von einem unablässigen Glauben der Band, an den Song. Im Falle der norwegischen Band Vonheim wurde In The Deep sogar von einer Ballade zu einem epischen, satten Instrumentensturm. Mit seiner unglaublichen Energie und Wucht schmettert uns In The Deep einen wahren Sonnensturm um die Ohren und lässt uns in einer futuristischen Landschaft ohne jegliches Leben zurück. Als musikalischer Ausbruch dient aber nicht nur die Instrumentierung, sondern auch der Gesang des Frontsänger Erlend Vesteraas. Erinnert In The Deep an Songs der frühen Werke von Thirty Seconds To Mars, geht die nun veröffentlichte Single Moving On in die komplett entgegengesetzte Richtung. Mit einem leichten Gitarrenspiel und dem sanft, verträumten Gesang Vesteraas kommen Erinnerungen an Radiohead auf und kann Moving On sogar einen starken Bezug zu Summer Moved On von der ebenfalls aus Norwegen kommenden Band a-ha aufnehmen. Dabei behandeln Vonheim das Ende und daraus resultierend den Neuanfang und sehen Moving On somit als Motivation wieder einen neuen Schritt zu wagen. Am 8. Mai erscheint mit In The Deep das zweite Studioalbum der Norweger und wird natürlich auch diese beiden Songs enthalten.

June Cocó - Heavy Heart

June Cocó – Das warme Herz einer Pianistin

Es beginnt mit warmen Tönen eines Pianos, die Töne kommen uns vertraut vor. Sie erinnern an Songs von Agnes Obel, die von so viel Wandlungsfähigkeit geprägt sind, dass man jedes Mal eine neue Gefühlswelt aufkommen spürt. Die Leipziger Sängerin und Pianistin June Cocó schafft dieses Gefühl auf ihrem neuen Song Heavy Heart so spielerisch zu erreichen, dass man sich bereits bei den ersten Tönen geborgen und herzlich empfangen fühlt. Dabei hört man in jeder Sekunde, wie sehr die klassisch ausgebildete Stimme Cocós mit dem Piano harmoniert. Überhaupt ist das Piano Cocós größte Liebe, denn dieses spielt sie seit ihrer Kindheit und gibt dem Instrument auf ihren Songs eine gleichwertige Bedeutung zu ihrer Stimme. Heavy Heart ist dabei das akustische Bild, welches sie daraus formt und lässt uns durch ein Fenster eines Hauses am Meer auf die unzähmbare See gucken. Während im Hintergrund das Holz im Kamin knistert peitscht draussen der Regen an die Scheiben und wird alle paar Sekunden vom nahen Leuchtturm zum funkeln gebracht. Diese Ruhe und Wärme und das bei einem selbst sein stellt den Gegenpol zum Chaos und zügigen Geschehen auf der anderen Seite des Fensters dar. June Cocó veröffentlicht Heavy Heart als Stand-Alone Song, der ihrem vielbeachteten, zweiten Album Fantasies & Fine Lines folgt und auf den kommenden Konzerten in Deutschland, Polen, Tschechien und Großbritannien einen weiteren Beitrag leisten wird, in sich selbst hineinzuhören und zur Ruhe zu kommen.

Låpsley - Womxn

Låpsley – Von der Stille zum Popsong

Sie wirkt, wie ausgetauscht. Hatte Låpsley Ende November letzten Jahres mit ihrer EP These Elements noch die ganz intime und verletzliche Seite gezeigt und ließ uns Teil haben – an den vergangenen drei Jahren, in denen die 23-jährige Sängerin so einige persönliche Höhen und Tiefen durchlaufen hatte – zeigte sie bereits auf ihrer Clubtour Ende Januar, dass sie gestärkt aus dieser Situation herausgegangen ist. Mit ihrer nun veröffentlichten Single Womxn, die Låpsley erstmals auf ihrem Berliner Konzert am 27. Januar spielte, präsentiert sie ihre neugefundenen Weiblichkeit. Dabei beschrieb Låpsley auf dem Konzert ihren Werdegang dorthin als schwer aber ausflussreich. Daraus hervorgegangen ist sie als gewachsene Frau, die mit Niederschlägen gelernt hat umzugehen und eine alte Liebe davongejagt hat. Musikalisch würde man fast behaupten, sie betrete Neuland, wenn da nicht der alles überragende Discohit Operator gewesen wäre. Mit Womxn hat sich Låpsley dennoch für eine unglaublich eingängige und poppige Note entschieden und wirkt losgelöst und glücklich. Mit der Veröffentlichung von Womxn kam schließlich auch die Mitteilung, dass Låpsleys zweites Album Through Water am 20. März erscheinen und zehn Tracks umfassen wird. Womxn ist locker und stimmt uns wunderbar auf den nahenden Frühling ein und mit Låpsleys neuem Album dürfen wir gespannt sein, in welche Richtung das Album gehen wird.

Christine And The Queen - People, I've Been Sad

Christine And The Queens – Musikalisches Ausnahmetalent

Mit ihren bisher veröffentlichten Alben Chaleur humaine/Christine and the Queens (2014) und Chris (2018) hat es die französische Sängerin Christine And The Queen geschafft, den modernen Chanson und cleveren French-Pop in die Welt hinauszustrahlen und damit eine wahre Erfolgsgeschichte geschrieben. Passiert es doch nicht gerade häufig, dass eine französisch-singende Künstlerin in Märkten wie Großbritannien und Irland erfolgreich wird – muss zugegeben werden, dass ihr Debütalbum später sowohl auf Französisch, als auch auf Englisch erschien und das zweite Album bereits von vornherein Bilingual eingesungen wurde. Dieses Rezept des zweisprachigen Gesanges hat sich Letissier mittlerweile zum Wiedererkennungswert gemacht und war damit letztes Jahr sogar auf der Single Gone von Charli XCX zu hören. Nun hat Christine And The Queen mit People, I’ve Been Sad einen neuen Song veröffentlicht und behandelt darin ihre Kindheit und den Wunsch, sich gerne auch mal zurückzuziehen. Mit einem punktierten Gesang und den so akkurat gesungenen Textzeilen, macht Letissier deutlich, worauf sie die Aufmerksamkeit lenken möchte – auf das Gefühl, welches die Sängerin einerseits als starke und schöne Frau darstellt und andererseits verletzlich und zurückgezogen zeigt. Ob People, I’ve Been Sad das erste Anzeichen für eine  EP sein wird oder gar ein neues Album ankündigt, bleibt vorerst offen. Doch die Emotionalität des Songs, kann man eindrucksvoll in Letissiers Gesicht lesen, schaut man sich das passende Musikvideo zum Song an.

People Museum - Whole Heart

People Museum – Hatten etwas Größeres im Kopf

Spannend wird es immer wieder dann, wenn Musiker und Bands sich gründen und im Popbusiness ankommen, die eigentlich aus ganz anderen musikalischen Welten kommen. So geschehen bei dem aus New Orleans kommenden Duo People Museum. Dieses hat sich 2016 gegründet und begeistert mit einem Mix aus Dreampop, Trompeten und schwelgerischem Gesang. Dabei kommt Claire Givens – die Tochter eines Baptisten ist der als Chor- und Opernsänger arbeitet –  aus dem klassischen Gesangsbereich, der eher in Richtung Opernsängerin geht und mit dem sie nach wie vor in Kirchen auftritt. Jeremy Phipps wiederum ist Produzent und Posaunist und kommt aus dem klassischen Jazzbereich, in dem er auch mehrere Bands gründete. beide zusammen vereinen all ihre musikalische Vielfalt zu einem Dreampopsound, der durch Claires Stimme stark vom 80er-Jahre Sound inspiriert ist. Nach ihrem 2018er Debütalbum I Dreamt You In Technicolor haben People Museum nun vor wenigen Wochen die aussagekräftige EP I Made A Madman Out Of Me And You Laughed veröffentlicht, auf der mit Whole Heart eine wunderbare Dreampopnummer ist, die den jazzigen Anteil inklusive Posaunen von Phipps beinhaltet, wie auch den klaren, hohen Gesang Givens. Whole Heart lädt zum Träumen ein und lässt einen in diesen Träumen abheben. So gucken wir mit Spannung dem kommenden, zweiten Album entgegen, für das es allerdings noch keine näheren Informationen gibt.

Mura Masa feat. Georgia - Live Like We're Dancing

Mura Masa feat. Georgia – Zwei britische Durchstarter in einem Song

Georgia Barnes ist gerade eine der angesagtesten Acts der britischen Musikszene. Mit ihrem soeben veröffentlichten, zweiten Album Seeking Thrills vereint die Londoner Musikerin, die nur unter ihrem Vornamen auftritt, euphorischer Dancepop á lá Robyn und bringt die Stimmung einer Partynacht auf den Punkt. Alex Crossan hingegen, steht als Mura Masa auf der Bühne und hat mit seinem Debütalbum Mura Masa (2017) künstlerisch fast alles erreicht, was man schaffen kann, denn mit Mura Masa schaffte es der britische Musiker sogar, zwei Nominierungen für die Grammys einzusacken. Während sich Mura Masa in den letzten Monaten intensiv auf die Fertigstellung seines Folgealbums R.Y.C. konzentrierte, hat er die Londonger Sängerin Georgia kennengelernt. Zusammen haben sie einen Song aufgenommen, den Mura Masa nun, nach der Veröffentlichung des neuen Albums ins Netzt gestellt hat. Hierbei mixt der Musiker und Produzent drei große Elemente zu einer Soundwolke zusammen. Zum einen sind hier Mura Masas typische Sounds, wie Tropical House, Dupstep und Hip-Hop zu hören, hinzu kommt Georgias wunderbar leichte Art zu singen und dem Beat stimmlich völlig zu vertrauen. Darüber hinaus hat Mura Masa am französischen House gefallen gefunden und unterlegt den Song Live Like We’re Dancing mit einer Elektrolinie, die an Daft Punks Hitalbum Discovery (2001) erinnert. Zusammengemischt klingt Live Like We’re Dancing so organisch gewachsen, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dieser Song würde nicht aus einer Hand kommen. Mura Masa zeigt mit seinem neuen Album, wie abwechslungsreich ein Musiker klingen kann und begeistert auch mit dem – oftmals so schwierigen – zweiten Album vollends.

Kytes – Sie lassen deutschen Indie groß klingen

Mit ihrem 2016er Debütalbum Heads and Tales, sowie der 2019er EP Frisbee, haben sich die Münchener Jungs von Kytes in den letzten Jahren eine enorme Fangemeinde erspielt. Ihr direkter, nach vorne gehender Sound begeistert ab der ersten Sekunde und lässt die Kytes zum verlässlichen Anspielhit in jedem Indieclub werden. Nun sind die Kytes mit neuem Material und neuen Tourdaten zurück und stehen kurz vor der Veröffentlichung ihres zweiten Albums Good Luck, das am 28. Februar erscheinen wird. Darauf enthalten ist die erste Singleauskopplung Go Out, die sich so wunderbar leichtfüßig auf der Tanzfläche bewegt, dass man sich bei den ersten 5 Sekunden bereits wieder bestens vorstellen kann, dazu zu tanzen. Dabei rufen die Kytes gerade dieses Gefühl auf, welches die Leichtigkeit der Kindheit beschreibt. Hier wünschen sich die Jungs genau diese Zeit zurück, in der sie einfach nur bis Sonnenuntergang unterwegs waren und von Social-Media noch keine Rede war. Mit der Veröffentlichung von Go Out und dem bevorstehenden Album geht die Band auch wieder auf Tour und versorgt uns in hier mit 13 Liveterminen.