Zimmer90 - Drowning

Zimmer90 – Leichtfüßiger Indiepop

Es ist erst ein Jahr her, dass das Stuttgarter Trio Zimmer90 ihren ersten richtigen Song Movin‘ veröffentlicht haben. Genau in einer Zeit, in der es eigentlich fast schon unmöglich war, als Newcomer so richtig loszulegen. Da musste also ein richtiger Hit her, so groß, dass er auch darüber hinweg strahlt, dass die Band während der Hochphase der Pandemie nicht live auftreten konnte. Movin‘ zählt mit seinen eine Million Streams im Indiekosmos mit Sicherheit schon dazu. Dabei bestehen Zimmer90 aus Sänger und Keyboarder Joscha Becker, Schlagzeuger Michael Schoett und Bassist und Keyboarder Finn Gronemeyer. Getroffen haben sie sich schon 2017. Damals waren Michael und Finn bereits auf der selben Schule, Joscha lernten sie durch ihren gemeinsamen Klavierunterricht kennen. Zusammen haben sie seitdem so richtig Gas gegeben und bin in kürzester Zeit nicht nur eine Menge Songs veröffentlicht, sondern im April mit Fall Back auch ihre erste EP.

Zimmer90 Pic: Facebook
Zimmer90 Pic: Facebook

Mit Drowning folgt nun bereits wieder eine komplett neue Single, die sich an dem wunderbar poppigen Indiesound der Vorgängersongs orientiert. Zimmer90 machen dabei einen derart lockeren Indiepop, dass sie mit Sicherheit innerhalb kürzester Zeit auch die Homepartys und Indieclubs erreichen werden. Irgendwo zwischen Cassia, Parcels und Pool sind Zimmer90 verschmitzt, unglaublich eingängig und garantieren uns einen Ohrwurm von ihren Song zu bekommen. Hier kommen wunderbare Synthies und lange Bridges zum Einsatz. Dabei klingen sie nicht nur poppig, sondern pflegen immer auch ein wenig den melancholischen Unterton in ihren Songs. Mit Drowning machen Zimmer90 genau hier weiter und lassen uns das Gefühl einer lässigen Homeparty empfinden, bei der man erst ganz entspannt in den Abend feiert, um letztlich irgendwann nachts auf den Tischen zu tanzen und ganz vielleicht auch noch um die Häuser ziehen wird. Zimmer90 sind daher definitiv eine Band, die auf die Liste der ganz großen Durchstarter für 2022 gehört und dürfte uns in der Folge ganz sicher noch den ein oder anderen Ohrwurm verpassen. Bis dahin spielen wir aber erst einmal Drowning in Endlosschleife.

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