Justin Timberlake – Irritierender Futurepop

Er ist zurück – Justin Timberlake hat mit seiner, am Freitag veröffentlichten, Single Filthy für ein euphorisches Stirnrunzeln gesorgt. Denn entgegen seiner Ankündigung und des Namens seines fünften Studioalbums Man Of The Woods – bei dem sich die Fans und Kritiker gleichermaßen einen reduzierten und akustisch reduzierten Sound erwartet hatten – ist mit Filthy eine futuresker Song der Popmusik geworden, der mit Elektro-Funk beschrieben werden kann. Hier stolpern wir über brechende Beats, die typisch für Produzentenfreund Timbaland sind und werden immer wieder durch abbrechend klingende Stilwechsel rausgerissen. Dabei wechselt Timberlake zwischen Gesang und Rap und hat immer auch R&B in der Stimme. Timberlake hat so, knapp 4,5 Jahre nach seinem 2013er Doppelreleasejahr mit The 20/20 Experience ein neues Album am Start, das er nicht nur am 2. Februar 2018 veröffentlicht, sondern Filthy gleich auch noch am 4. Februar 2018 in der Halbzeitshow des Super Bowl präsentieren wird – und er somit 14 Jahre nach seinem Skandalauftritt mit Janet Jackson wohl als rehabilitiert bezeichnen werden kann.  Tanzbar trotz der Beatwechsel ist Timberlakes Filthy wahrlich Zukunftsmusik und damit dem Pop unserer Zeit erneut weit voraus.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s