Die Musik kommt nach Hause – Leon Bridge

Vom Tellerwäscher zum Millionär. Auch im Jahr 2015 bleibt dieser amerikanische Mythos Wirklichkeit. Bestes Beispiel hierfür ist der 25 jährige Leon Bridge aus Atlanta, USA. Trat er bereits in kleinen Bars und Clubs in Georgia auf, musste er seinen Lebensunterhalt lange als Tellerwäscher verdienen. Heute kann er sich vor ausverkauften Shows in den ganzen USA nicht mehr retten und verkauft Tickets, wie zum Beispiel für den New Yorker Gig, innerhalb von Minuten. Geprägt von den Familiären Einflüssen seiner Jugend kam er schnell dem Soul und Gospel der 50er und 60er Jahre nahe. Man kann sogar zurück bis in die 1920er Jahre blicken und den Blues als Referenz in Bridge’s Songs erkennen. So ist ‚Coming Home‘, der Titelsong seines gleichnamigen und in drei Wochen erscheinenden Albums,  voll von der Atmosphäre der 20er und 30er Jahre im Süden der Vereinigten Staaten. War die damalige Zeit noch von Sklaverei geprägt, entstand durch den Einfluss von Banjos, Klarinetten, Fideln und akustischen Gitarren eine ganz neue Musikrichtung, die von der afroamerikanischen Bevölkerung zelebriert wurde.
Dieser Musik zollt Bridge Tribut und schafft es, sie in das Jahr 2015 zu transportieren. So nimmt uns ‚Coming Home‘ aus unserem Alltag heraus und gibt einem das Gefühl, dass ein Abend in einem Maisfeld doch auch romantisch sein kann. Am 23. Juni wird das Album ‚Coming Home‘ in den USA veröffentlicht und schon jetzt ist absehbar, dass es einschlagen wird wie eine Bombe.

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