Bloodhype - On & On

Bloodhype – Eine Reminiszenz an die 80er

Vor drei Jahren schrieb ich hier einen Beitrag über eine Band, in dem stand, dass Bloodhype vor zwei Jahren mit ihrem Song Romeos aufhorchen ließen. Heute – fünf Jahre später – stehen sie vor der Veröffentlichung ihres Debütalbums. Damals kam der – an den Stranger Things Soundtrack erinnernde – Beat überaus gut an. Mit ihrer 2020er Single Violent Heart führte es die Berliner Band dann stärker auf die Pfade von Acts wie The Killers. Denn nicht nur durch die Synthies im Mix mit Gitarren und Schlagzeug kam diese Assoziation zu Stande – sondern auch durch die prägnante Stimme von Frontsänger Elmar Weyland, die in ihrer Klangfarbe starke Ähnlichkeiten an die von The Killers-Frontsänger Brandon Flowers hat. Schaut man sich an was die vier Bandmitglieder bereits alles gemacht haben, wundert es nicht, dass sich der Sound so groß anhört. Neben der Funktion als Frontsänger ist Weyland auch als Produzent von Werbesongs und der Produktion von Musik für andere Musizierende tätig. Erik Laser – der Gitarrist der Band – ist ein wahrer Gigant in der deutschen Musikindustrie und war nicht nur als Manager von Jennifer Rostock tätig sondern wurde bei Warner Music auch der erste Chief Digital Officer der deutschen Musikindustrie. Christopher Kohl wiederum ist der Schlagzeuger von Bloodhype und gleichzeitig auch Bandmitglied von Jennifer Rostock.

Bloodhype - Moderns Eyes
Bloodhype – Moderns Eyes

Letzten August hatten sich Bloodhype mit dem Song Glamour zurückgemeldet und nun mit On & On die zweite Single aus ihrem kommenden Debütalbum Modern Eyes veröffentlicht, das am 17. Februar erscheinen wird. Auf On & On holen uns Bloodhype zurück in ein Zeit, die von Sitcoms, Puffärmeln und weiten Hosen geprägt war. Mit einer breiten Synthieline, markanten Gitarrenriffs und einem enorm starken Saxophonspiel kommen wir uns kurzzeitig vor, als würden wir uns in einem Sitcom-Vorspann wiederfinden. So, als wären wir bei Alf, Alle unter einem Dach oder Full House zu Hause. Was bei Bloodhype allerdings nicht rauszuhören ist, ist die Berliner Herkunft – hört sich das Quartett doch unglaublich international – und damit bereit für den ganz großen Durchbruch – an. Mit den ganz großen Rock-Gesten und einem Stadionsound setzen Bloodhype damit ein klares Ausrufezeichen, dass man von ihnen noch so Einiges erwarten kann.

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