Der Song geht unter die Haut. Dabei zeigt die britische Sängerin und Songwriterin Bea Alexandra McArthur Wheeler auf Never Know Love, wie stark ihre Stimme sein kann. Die 22-jährige Sängerin hat in den vergangenen sechs Jahren einige Transformationen durchgemacht.
Startete sie 2016 zunächst als Beebs Music mit Coverversionen, änderte sie in den vergangenen Jahren ihren Namen immer wieder. Mal hieß sie Bea and Her Bizness, dann schließlich Bea and Her Business, ehe sich die Britin letztlich für den kurzen Namen Bea entschied. Unter diesem veröffentlicht sie seit diesem Jahr neue Musik. Kam Ende Februar mit Can’t Help Falling Out Of Love die erste Single heraus, folgt nun mit Never Know Love der zweite neue Song.
Unter ihren verschiedenen Namen erschienen jedoch bereits seit 2023 Songs, die mitunter Millionen von Menschen erreichten. So kommen die beiden Songs Born To Be Alive und Safety Net jeweils auf 40 beziehungsweise 30 Millionen Streams bei Spotify. Generell folgen ihr mittlerweile rund 750.000 monatliche Hörende. Damit hat Bea die besten Voraussetzungen, um in diesem Jahr so richtig durchzustarten.

Vor allem ist es aber ihr aktueller Song Never Know Love, der überzeugt. Mit einer fast schon cineastischen Powerballade, die zwischenzeitlich theatralisch, sensibel und melancholisch klingt, erzeugt Bea ein Gefühl von Verletzlichkeit und emotionaler Offenlegung. Dabei lebt Never Know Love von einem emotionalen Crescendo und setzt Beas Stimme klar in den Mittelpunkt. Hier singt sie über die Angst, womöglich grundsätzlich nicht für die echte Liebe bestimmt zu sein.
Über den Song sagt Beat in einem Post zur Veröffentlichung: Hi, hier ist Bea. Die zweite Single der neuen Ära ist da! Dieser Song heißt Never Know Love. Dieser Song ist im Grunde eine Hommage an gesellschaftlichen Druck, Zurückweisung, den Versuch, als sexy wahrgenommen zu werden, den Verlust der Jungfräulichkeit und viel zu schnell Barrieren zu durchbrechen, die im Grunde markieren, was es heißt, erwachsen zu sein. Er ist für alle, die wirklich geglaubt haben oder immer noch glauben, dass es unmöglich ist bzw. war, von jemand anderem geliebt zu werden.
Musikalisch erinnert Bea damit an Künstlerinnen wie Olivia Rodrigo, Birdy oder Lorde, die mit ihren dramatischen, intimen und Dark-Pop-geprägten Songs große Erfolge feiern. Bea steht damit aktuell zwar noch am Anfang ihrer Karriere, dürfte mit Never Know Love aber ihren Sound und ihren Namen gefunden haben.