Yaeji - For Granted

Yaeji – Startet mit Debütalbum durch

Sie ist eine der heißesten Underground-Acts, den die elektronische Szene aktuell zu bitten hat. Die New Yorkerin Yaeji, die seit 2017 durch kompromisslose Elektrosongs aufgefallen ist, feiert seit Jahren eine rauschende Party in der New Yorker Clubszene. Dabei hat sie ihre eigene Clubreihe geschaffen, mietet Fabriketagen an und feiert mit dem New Yorker Partyvolk die Nächte durch. Diese Partys stellten für Yaeji eine gute Plattform dar, ihre selbstproduzierten Songs auszuprobieren und mit dem Leben der tanzenden zu füllen. Herausgekommen sind Songs, wie Passionfruit, Raingurl oder One More. Die ersten beiden Tracks sind auch auf Yaejis zweite EP EP2 enthalten, welche sich 2017 in Windeseile in alle Playlisten vorarbeitete. Aber auch One More schloß sich an den verspielten Elektro der US-Amerikanerin an. Mit What We Drew 우리가 그려왔던 schloß sich 2020 Yaejis erstes Mixtape an und folgte auf eine Reihe von Kollaborationen mit unter anderen Charli XCX und dem Song February 2017. Aber auch Remixe hatte Yaeji zu dieser Zeit gemacht. Hatte sie hier ebenfalls mit Charli XCX zusammengearbeitet, veröffentlichte sie darüber hinaus auch Remixe von Songs von Robyn und Dua Lipa.

Nach drei Jahren der Stille holt Yaeji nun zum großen Schlag aus und kündigt mit With A Hammer ihr Debütalbum an, das am 7. April erscheinen wird. Darauf enthalten ist auch die Leadsingle For Granted auf der sie fast schon niedlich und unschuldig den Song anstimmt. Dabei brechen sich die teils massiven Bässe immer wieder gegenseitig auf und lassen eine Mischung aus Vibration und Stille entstehen. Schließlich geht For Granted in einem Drum’n’Bass-Beat auf und verläuft sich im Soundgewirre. Yaeji geht hier einen etwas anderen Weg, als noch vor drei Jahren. Ihre Musik klingt nicht mehr so kantig – kann schon fast soulig gesehen werden und treibt sich organisch durch die knapp drei Minuten. Dass der Song organischer klingt, liegt nicht zuletzt auch daran, dass Yaeji hier auch selbst Instrumente eingespielt hat. Yaeji überrascht uns hier mit einer deutlichen Weiterentwicklung, die sich größer anfühlt, als zuletzt und trotzdem immer tanzbar bleibt.

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