Yeah But No - Run Run Run

Yeah But No – Eintauchen in den dunklen Sound der 80er

Bereits die ersten Sekunden deuten an, Run Run Run ist dunkel. Mit stampfendem Bass, frickeligen Soundspielereien und immer neuen Instrumenten heben sich der Produzent Douglas Greed und der Singer/Songwriter Fabian Kuss auf eine Ebene mit Bands, wie Hurts und klingen hier und da sogar entfernt nach Depeche Mode. Zusammen sind sie Yeah But No und machen damit einen Sound, der irgendwo zwischen Retro-Synthies und modernem House eingeordnet werden kann. Hinzu kommt Kuss‘ klare Stimme, die sich beim elektrostampfenden Beat einreiht und weder untergeht, noch zu sehr in den Vordergrund rückt. Run Run Run spielt dabei mit der Zielgruppe, denn einerseits ist der derbe produzierte Housesound, den Greed hier zusammengesetzt hat, sowas von bereit für den Club und dessen dunkle Ecken – andererseits ist da der wunderbar zugängliche Gesang von Glass, der dem ganzen eine Greifbarkeit verleiht und Run Run Run so auch Radiokompatibel werden lässt. Auf alle Fälle ist dem Duo gelungen, was oft nur sehr schwer zu vereinen ist – den Club ans Tageslicht und gleichzeitig das Radio in den Club zu bringen.

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