sir Was - No Giving Up

sir Was – Schwedischer Klammertanz

Es ist wie eine Erinnerung in Slow Motion. Eine Art Blase, in der man alles nur gedämpft mitbekommt. Diese Beschreibung trifft es recht passend, hört man sich No Giving Up – die neueste Single des schwedischen Singer/Songwriters sir Was – an. Da tönt ein gleichmäßiger Grundbeat zu hallenden Instrumenten und einem verstohlenen Gesang. Gerade dieser verträumte Gesang war es auch, der Joel Wästberg mit seinem 2017er Debütalbum Digging A Hole aufhorchen ließ. Und so ist der Multiinstrumentalist auf seinem neuen Album Holding On To a Dream in eine Geschichte eingetaucht, die sich aus den Erfahrungen einer vergangenen Beziehung speist. Hier singt der Sänger über Herzschmerz aus einer Beziehung, in der er zwischen Aufgabe und dem schmerzlichen Kämpfen um einen Erhalt der Partnerschaft hin und her gerissen war. No Giving Up ist dabei nur ein Kapitel und können wir die komplette Geschichte ab dem 20. September hören – ist hier doch der Veröffentlichungstermin seines zweiten Albums angesetzt. So treibt es uns langsam auf die Tanzfläche eines Ballsaales und bringt uns dazu, im Klammertanz diesem schwedischen Künstler zu folgen und aus unserer Blase alles in Slow Motion zu betrachten.

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Elderbrook & Rudimental – Tanz dich frei

Beide Acts blicken bereits auf eine ausgiebige Diskografie zurück. Sind Rudimental für ihre Kollaborationen mit Blick auf Diversität, Akzeptanz, Inklusion und Freiheit bekannt und haben in der früheren Vergangenheit mit Acts wie Jess Glynne, Macklemore, Tom Walker und James Arthur zusammengearbeitet, steht das Londoner Kollektiv für tanzbare, elektronische Musik, die auch genreübergreifend funktioniert. Elderbrook – der ebenfalls aus London kommende Singer/Songwriter und Produzent – hat in den vergangenen Jahren vor allem durch seine Zusammenarbeit mit CamelPhat auf Cola von sich hören lassen. Nun haben sich beide Acts für Something About You zusammengetan und einen Song veröffentlicht, der sich sanft aber gleichzeitig euphorisierend anhört. Genau diese Mischung transportiert die Intention hinter dem Song – zeigt das Video doch eine Selbsthilfegruppe von Männern, die sich öffnet und dem vergifteten Maskulinismus – der sich jeder Verletzbarkeit bei Männern verwehrt – zu entziehen versucht. Dabei braust Something About You zwischenzeitlich mit Trompeten auf und bedeutet damit das emotionale Freitanzen der Protagonisten. Einmal mehr haben Elderbrook, sowie Rudimental einen Song veröffentlicht, der radiotauglichen Elektro, clubtaugliche Beats und gesellschaftskritische Themen so wunderbar miteinander verbindet, dass man fast spielerisch an schwere Themen herangeführt wird.

Bobby Love feat. Olive B - Why

Bobby Love – Es schmilzt

…denn der kanadische Produzent Bobby Brown hat mit seiner neuesten Veröffentlichung Why einen so starken Deep-House Song veröffentlicht, dass die heißen Tage nochmal so richtig zuschlagen können. Dabei arbeitete der aus Toronto kommende Produzent abermals mit der Singer/Songwriterin Olive B zuammen, mit der er im Frühjahr dieses Jahres bereits New Love veröffentlichte. Brown ist bei seiner Arbeit wichtig, dass der Sound organisch wächst und das, obwohl das bei elektronischer Musik nicht unbedingt leicht ist. Doch auf Why zeigt er uns eindrucksvoll, wie so eine Mischung klingen kann und lässt uns damit regelrecht wegschmelzen. Stand Why bereits auf Platz 1 der Blogerhitliste von Hype Machine, tritt Brown mittlerweile bei Acts wie Klingande, Wankelmut oder Bakermat als Support auf. Um auf den Headliner-Platz zu kommen, fehlt oft nur ein zündender Klick von einem bekannten Blogger, um den großen Durchbruch zu feiern. Bobby Love hat musikalisch zumindest alles für diesen Moment parat.

Kesmar - Crushing

Kesmar – Das Chamäleon Sydneys

Vielseitigkeit bringt der Beruf des Musikers zwangsläufig mit sich. Ob ganz zu Anfang als mittelloser Musiker, oder mit etwas Erfolg bei der Wahl der Locations, bis hin zum komfortabelsten Moment, dem des Auswählens der Musik. Bei Kesmar – hinter dem sich der australische Musiker und Singer/Songwriter Nathan Hawes verbirgt – war dies vor knapp drei Jahren der Schritt, weg vom Akustikkünstler, hin zu einem disco- und synthieorientierten Sound. Dabei verliebte sich Kesmar in den wunderbaren Klang von Bands und Künstlern wie Metronomy und Roosevelt und arbeitete fortan mit australischen Größen wie Panama zusammen. Auf seiner im April veröffentlichten Debüt-EP Up To You ist dann auch die aktuelle Single Crushing enthalten, die mit einem Retrosound aufwartet, welcher an Künstler wie Parcels und Two Door Cinema Club erinnert. Frisch, spritzig und voller Energie klingt Crushing nach einer vollen Ladung Sommerlaune und lässt uns an warmen Tage angenehm abkühlen und Kesmar zum Begleiter der Stunde werden.

Michael Kiwanuka & Tom Misch - Money

Michael Kiwanuka & Tom Misch – Plötzlich groovy

Michael Kiwanuka ist bisher eher durch seine soulige Stimme bekannt, die sich mal falsettartig hoch, mal dunkel und tief zeigt. Dabei nutzt Kiwanuka die Schreibweise des Indie und Folks und hat auf seinen beiden bisher veröffentlichten Alben stets abgeliefert. Nun hat sich Kiwanuka mit Tom Misch allerdings einen zweiten Singer/Songwriter geschnappt und zusammen den Song Money eingespielt. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen. Denn rausgekommen ist ein Sound, der – geprägt von den 70er und 80er Jahren, in dem Disco eines der populärsten Genres war – Kiwanuka erfrischend selbstironisch zeigt und einen flotten Gute-Laune-Beat besitzt. Misch ist dabei für die Gitarre und den – ebenfalls – falsettartigen Gesang des Refrains zuständig. Beide ergänzen sich hierbei so wunderbar, dass man sich fast schon an dieses Duo gewöhnen könnte. Kam Kiwanukas letztes Album vor fast genau drei Jahren raus, wird mit Money die Gerüchteküche über ein baldiges, neues Album einmal mehr ordentlich angeheizt.

Boulevard Des Airs & Vianney - Allez Reste

Boulevard Des Airs & Vianney – Legen eine Pause ein

Was für eine Manpower – die achtköpfige französische Band Boulevard Des Airs hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich an ihrem Ruhm gearbeitet. In Südfrankreich 2004 gegründet, hatten sie mit ihrem 2015er Album Bruxelles erstmals die Top 10 erreicht. Mit ihrem Album Je me dis que toi aussi, das im Sommer letzten Jahres erschien, schafften sie das 2015er-Album sogar noch zu toppen und landeten auf Platz 4 der französischen und erstmals auch in den in den Top-10 der belgisch-wallonischen Albumcharts. Ein Song daraus verdreht gerade ganz Frankreich den Kopf und dürfte gute Chancen haben, auch in Deutschland ganz groß rauszukommen. Mit Allez Reste vermischen Boulevard Des Aires Folk, Pop und EDM-Beats zu einem sommerlichen Sound, der so charmant und treibend ist, dass wir uns glatt an einem heissen Sommertag im Cabrio durch die Provence fahren sehen. Dabei holen sich Boulevard Des Airs mit Vianney einen der aktuell angesagtesten Singer/Songwriter des Landes mit ins Boot und bespielen den Song mit einem fröhlich, lockeren Musikvideo. Mit dem Songtitel haben die Franzosen dann auch gleich einmal für ein Paradoxon gesorgt, bedeutet Allez Reste doch übersetzt so viel wie, geh dich ausruhen. Doch davon kann im Moment bei Boulevard Des Airs überhaupt keine Rede sein. Allez Reste lehnt sich an Songs von Ofenbach an und bleibt dennoch originell und neu und hat schon jetzt einen enormen Suchtfaktor.

Hayden James & NAATIONS - Nowhere To Go

Hayden James & NAATIONS – Sommersong par excellence

Hayden James hatte sich in den vergangenen zwei Jahren bereits für drei absolute Clubtracks verantwortlich gezeichnet. So wurden die Songs Something About YouJust Friends und Better Together zu absoluten Überfliegern und beherrschten die Clubs weltweit monatelang. Nun hat der Australier endlich mit Between Us sein Debütalbum für den kommenden Freitag angekündigt. Darauf enthalten sind neben den drei Clubhits auch Kollaborationen mit Elderbrook und Panama. Die nun veröffentlichte Single Nowhere To Go hat mit dem Duo NAATIONS die Singer/Songwriterin Nat Dunn, sowie den Produzenten Nicky Routledge dabei und sorgt dafür, dass Nowhere To Go ein weiteres Mal James‘ perfektes Gespür für sommerliche Beats und große elektronische Hooks beweist. Nowhere To Go ist eine satte Sommernummer, die sich im Ohr festsetzt und – wenn überhaupt – erst wieder Ende September aus dem Kopf machen wird.

The Bad Tones - Over Me

The Bad Tones – Musik, die alles vereint

Gleich vorneweg, die aktuelle Single Over Me von dem lettischen Quartett The Bad Tones ist eine Reise in die vergangenen 40 Jahre Musik. Dabei orientiert sich Over Me nicht direkt an einem Genre, sondern greift auf die Einflüsse aus Rock, Soul, Alternative, Blues und Singer/Songwriting zurück und vermischt das ganze zu einem Sound, der sich zwischen in Erinnerung an die ganz großen Songs schwelgen und modernem Rock und Blues befindet. The Bad Tones haben dabei schon eine lebendige Bandgeschichte vorzuweisen. Bereits unter dem Bandnamen The Pink Elephant hatten sie mit Mellowing (2015) und Cassette Concert (2016) Alben veröffentlicht. Nun als The Bad Tones unterwegs, gab es 2018 mit der EP Bad Tunes einen ersten Vorgeschmack. Jedoch soll für die Band aus Riga das Jahr 2019 als Wendepunkt fungieren. Denn am 5. Juli wird mit Is It Good Enough? ihr Debütalbum erscheinen, bei dem sie gleich vorneweg die Erfahrungen verarbeiten, die sie mit The Pink Elephant und The Bad Tones bisher gemacht haben. Over Me ist dabei eine clever arrangierte Soundkulisse, die auf verschiedenen Ebenen arbeitet. Kommen hier tiefe sowie klare Gitarrenriffs zum Einsatz, geht Sänger Edvards Broders so entspannt mit den Lyrics um, um diese schließlich in Synthiearrangements und Saxophonwolken einzubetten. Dadurch erinnern The Bad Tones an so viele Bands in nur einem Song. Hier kommen Assoziationen zu Bombay Bicycle Club, Tame Impala oder Fleet Foxes auf. Mit Over Me haben The Bad Tones den perfekten Song veröffentlicht, um sich als Band bei uns vorzustellen.

Gorgon City feat. Kaskade & Roméo - Go Slow

Gorgon City feat. Kaskade & Roméo – Zwischen Radio und Club

Mit ihren Singles steht das britische Duo Gorgon City immer wieder ganz oben auf dem Treppchen der heißesten Housetracks in den Clubs weltweit. Dabei schaffen es Kye Gibbon und Matt Robson-Scott immer wieder sowohl im Radio, als auch auf den Tanzflächen der Clubs gespielt zu werden. Obendrein gehören sie, wie Disclosure und Rudimental zu den Bands bzw. Produzenten, die kontinuierlich neue Künstler supporten und damit eine Plattform bieten, die unterstützender kaum sein könnte. Auf ihrer brandneuen Single Go Slow haben sie dann auch mit dem Singer/Songwriter Roméo aus Los Angeles einen Künstler dabei, der bereits Songtexte für Rudimental geschrieben hat und seine eigene Musik gerade erst anfängt, zu produzieren. Mit Kaskade wiederum haben sich Gorgon City einen Act geangelt, der sieben mal mehr Fans hat, als das Produzenten-Duo selbst. Interessant hierbei ist, dass Kaskade in den USA als einer der größten Dance-DJs gehandelt wird,  doch auf dem europäischen Markt, bei Radiosendern eher unbekannt ist. Dies wird sich mit Go Slow nun ändern – verbindet der Song doch die sommerliche Weite der US-Amerikanischen Westküstenstaaten mit dem dunklen House-Sound der britischen Insel und wirkt durch Roméos Gesang darüber hinaus melodisch und immer auch poppig. Damit haben Gorgon City einen Song produziert, der auf dem Weg ist, der nächste große Hit des Duos zu werden.

The Slow Show @Silent Green Berlin. www.soundtrack-of-my-life.com

The Slow Show – Konzertkritik

Der Rahmen versprach Großartiges. Hatte sich die britische Band The Slow Show drei Jahre lang aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, kündigten die Manchester um Frontsänger Rob Goodwin mit Sharp Scratch den ersten Vorboten des kommenden Albums an. Dabei war es in der Vergangenheit beunruhigend ruhig um die Band gewesen. Hatten sie mit ihren 2015er und 2016er Alben White Water und Dream Darling doch in kürzester Zeit zwei Alben vorgelegt, die vor allem durch die Baritonstimme des Frontsängers Goodwin, zu absoluten Glückstreffern der britischen Musikszene avancierten. Dabei galt das Glück nicht etwa der Band, dadurch bekannt zu werden, sondern vielmehr uns Hörern, diese Atmosphäre erleben zu dürfen.

Lou Stone @Silent Green Berlin.    www.soundtrack-of-my-life.com

Als Ort für die Vorstellung der neuen Songs wurde die einzigartige Eventlocation Silent Green in Berlin ausgewählt. Hierbei handelt es sich um ein ehemaliges Krematorium, welches vor 110 Jahren im Stadtteil Wedding erbaut wurde und noch bis 2001 als solches genutzt wurde. In der ehemaligen Feierhalle – in der einst die Urnen der Verstorbenen aufgestellt wurden – befindet sich heute das Herzstück des gesamten Areals und finden in der 17 Mieter hohen, achteckigen Halle heute Veranstaltungen, wie Lesungen und Konzerte statt. Dabei steht die, mit einem deckenhohen Bühnenvorhang dekorierte, Erhöhung als Bühne zur Verfügung.

In diesem besonderen Umfeld eröffnete der Londoner Singer/Songwriter Lou Stone den Abend mit einer passenden Mischung aus Folk, Pop und Soul und überzeugte sogleich mit seiner warmen, einfühlsamen Stimme, welche die Aufmerksamkeit des Publikums schnell auf sich zog. Legt die Feierhalle jedes noch so kleine Geräusch an den Tag, war es das Berliner Publikum welches seinen Ruf alle Ehre machte und so still war, dass man die Saiten der Gitarre schwingen hören konnte. Mit seiner EP Fictions und so wunderbar romantischen Stücken wie Don’t UnderstandCarry Me HomeSally oder dem Titelstück Fictions war er der perfekte Opener für The Slow Show und stimmte das Publikum auf einen herzerwärmenden Abend ein.

Schließlich kamen um Punkt 20 Uhr Sänger Rob Goodwin, Keyboarder Frederik ‚t Kindt, Bassist Joel Byrne-McCullough und Schlagzeuger Chris Hough auf die Bühne und starteten in einen Abend, der versprach einmalig zu werden. Mit Songs aus den ersten beiden Alben und einigen Stücken aus dem kommenden – für später in 2019 angekündigtem – dritten Album führte Goodwin das Publikum mit warmen Worten durch den Abend und ließ dabei nur äußerst selten seine Augen von der Menge. Immer wieder streifte der Blick des britischen Sängers durch die Menge, suchte ganz bewusst den Blickkontakt mit Einzelnen und verschaffte seiner Musik damit eine weitaus eindringlichere Wirkung.

Mit Songs wie Dresden, Ordinary LivesFlowers To Burn oder dem alles überragenden Bloodline beflügelte die Band das Publikum immer wieder mit dem Gefühl des kollektiven Schwelgens. Bei Bloodline welches die Band auf eine 7-minütige Version ausdehnte, in der das Publikum einen Teil des Refrains selbst sang und damit in der Halle eine Atmosphäre entstand, die ein überborderndes Wir-Gefühl ausstrahlte, wuchs die Dankbarkeit in Goodwin sichtlich ins unermessliche. Dass die Band glücklich ist, dieses Leben, leben zu dürfen und mit so vielen Menschen Emotionen teilen zu können, zeigt sich in der fast schon schmerzhaft dankbaren Haltung des Sängers. Dabei wirkte er zu keinem Zeitpunkt unauthentisch und zeigte eher bei jedem Song eine fast schon gebrochen, mitfühlende Haltung – als fühle er die Emotionen, die ihm beim Schreiben der Songtexte antrieben, nochmals nach.

Gleichwohl kamen mit – unter anderem – Sharp ScratchSt. Louis und Places You Go auch einige neue Songs vor, die sich wunderbar in die heimelige Stimmung einfügten. Mit ihrem Hang zu ruhig beginnenden Songs, die in einer opulent instrumentierten Version aufgehen, haben The Slow Show den perfekten Soundtrack für die Untermalung von Emotionen geschaffen. Immer wieder kam man sich an diesem Abend vor, als wäre man in einem Spielfilm, bei dem tiefe, emotionale Momente musikalisch untermalt würden, nur, um anschließend in einer ergreifenden Auflösung zu enden.

Zum Ende hin überraschte Goodwin schließlich noch mit einer Rede auf Deutsch, in der er sich für die Geduld des Publikums bedankte und dafür, dass man die Band nicht vergessen habe. Gleichwohl kündigte er für später im Jahr weitere neue Musik an und war dankbar über einen Abend in so einer Location, mit solch einem Publikum und der Tatsache, dass das Publikum der Band die Nervosität, neue Songs zu spielen, mit solche einer Wärme genommen hatte und ihnen so zeigte, die richtige Richtung gegangen zu sein.

The Slow Show @Silent Green Berlin. www.soundtrack-of-my-life.com

The Slow Show kann man nicht vergessen. Nicht die Stimme, nicht den Sound, nicht die Emotionen, die diese Band verkörpert. Und so zeigte sich am Ende auch das Publikum dankbar und war glücklich, diesen Abend miterlebt zu haben.