Argyle - Divine (Music Video)

Argyle – Eine starke Stimme sucht ihren Weg

Es ist die zweite EP Playgrounds In Ruins, die von Argyle Singh – einem schottischen Wahlschweizer mit indischen Wurzeln – gerade einem immer größeren Publikum vorgestellt wird. Und ja, ihr habt richtig gehört, wenn ihr nun verschiedene Länder im Kopf habt.

Wurde Argyle in Schottland als Kind eines indischen Vaters geboren, zog es ihn früh auf die Straßen Europas, um seine Musik dort zu präsentieren und aus dieser harten Schule zu lernen. So verließ Argyle mit nur 18 Jahren die schottischen Highlands, um über Amsterdam schließlich in der Schweiz – genauer in Zürich – zu landen.

Von hier aus konzentriert er sich voll auf seine musikalische Laufbahn und arbeitet an seinen Songs. Mit seinem emotionalen Folk-Pop-Mix, der auch Anleihen von Soul aufweist, präsentiert sich Argyle als einer der großen Vertreter für Emotional-Pop. In einer Riege mit Lewis Capaldi, Dermot Kennedy oder Tom Grennan begeistert auch Argyle mit seiner starken, rauen Stimme, die seine emotionalen Texte und Songs noch kraftvoller überträgt.

Kam 2022 mit Waves seine Debüt-EP auf den Markt, konnte der Singer/Songwriter auch als Songwriter für den Song Watergun, der von Remo Forrer beim 2023er ESC präsentiert wurde, erste Erfolge feiern.

Argyle Pic Elea Bank --> instagram.com/eleacreates
Argyle Pic Elea Bank –> instagram.com/eleacreates

Nun hat Argyle mit Playgrounds In Ruins vor knapp einem Jahr seine zweite EP veröffentlicht und darauf fünf starke Popballaden vereint, die sich um Themen wie Religion, Menschlichkeit, Krieg oder die Suche nach Frieden drehen. Vor vier Wochen folgte schließlich eine Deluxe-Version der EP, die mit drei weiteren Songs auf acht anwuchs.

Gleichzeitig war hier der Song Divine enthalten, der mit Argyles charakteristischer, rauer, weicher und gleichzeitig warmer Stimme die emotionale Last des Songs trägt. Textlich erzählt der Song von den letzten Momenten einer Liebe, von Abschied, Akzeptanz und der Bitte um Würde (If we’re breaking / Let it be divine). Die lyrische Bildsprache (We’ve been dancing through the fire on borrowed time […] the stars, they burn the brightest when they die) ist poetisch, fast filmisch, und verleiht der Beziehungstragik eine universelle und zugleich intime Bedeutung.

Damit greift Argyle gleich nach den ganz großen Zielen und könnte es mit solch starken Songs in kürzester Zeit schaffen, auch in Deutschland den großen Durchbruch zu feiern.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..