Barry Can't Swim - Woman

Barry Can’t Swim – Sieht sich als Musiker

Vier Jahre ist es her, dass der schottische Produzent Barry Can’t Swim mit Because I Wanted You To Know seine Debütsingle veröffentlichte. Seitdem ist um ihn herum viel passiert. Mit seinen unglaublich energievollen – gerade zu explodierenden – Songs, wusste er nicht nur die Clubs schnell für sich begeistern können, sondern gleich auch die großen Radiostationen. Mit Amor Fati hatte Joshua Mainnie – wie der Schotte bürgerlich heißt – seine erste EP 2021 veröffentlicht. Es sollte ein erstes Ausrufezeichen sein. Denn in Folge kamen Songs, wie Everything Is Going To Be Alright, God Is The Space Between Us, Sonder und Fiorucci Made Me Hardcore raus, die allesamt millionenfach gestreamt wurden. Dabei ist es dem, mittlerweile in London lebenden, Produzenten wichtig, dass seine Songs nicht einfach nur dumpfe Beats zum tanzen haben, sondern immer auch etwas menschliches, organisches besitzen. So hört man auf Barry Can’t Swim Songs oftmals klar Instrumente, wie Gitarren, Klavier oder Schlagzeug heraus. Gleichzeitig nutzt der Produzent Gesangsparts, die mithilfe von Loops und Pitches ganz neu zusammengesetzt werden und die Wärme der Songs unterstreichen. Hier geht es um hedonistische Gefühle, gute Laune haben, den Alltag vergessen, sich die Füße wund tanzen oder für einen Moment in seine eigene Welt zu verschwinden.

Barry Can't Swim Pic: facebook.com/barrycantswim
Barry Can’t Swim Pic: facebook.com/barrycantswim

Nun hat Barry Can’t Swim mit Woman seine neueste Single veröffentlicht und großes angekündigt. Denn auf Woman können wir die Stimme der britischen Sängerin Låpsley hören, die auf Barry Can’t Swims Anfrage innerhalb kürzester Zeit ihren Part zurückschickte und den Produzenten dabei in Staunen über die Lyrics versetzte. Ich habe es verschickt – Låpsley kam sofort mit diesem unwirklichen Gesang zurück. Ich habe es zerhackt, neu arrangiert… und es ist einfach eines dieser Dinge, die an Ort und Stelle gefallen sind, so der Produzent. Gleichzeitig kündigt Barry Can’t Swim mit When Will We Land sein Debütalbum für den 20. Oktober 2023 an und lässt die Herzen aller Fans höher schlagen, die den Mix aus Disco,- Funk-, Soul- und Elektromusik mögen. Über das Album sagt der Schotte; Ich wollte, dass es die Energie elektronischer Musik hat, aber auch mit einem organischen Live-Element. Ich habe das Gefühl, dass ich mehr Musiker bin als alles andere. Ich bin Produzent, aber ich schreibe gerne Musik auf Instrumenten. Du kannst dein Debütalbum nur einmal machen. Also möchte ich alle Elemente der Dinge präsentieren, die ich bis zu diesem Zeitpunkt in der Musik genieße und liebe. Mit Woman hat er dabei einen so wunderbar verträumt, voluminösen Elektrosong geschaffen, der sich wärmend um uns legt, Låpsleys Stimme unaufgeregt in einer Art Wolke um uns herumschweben und zu einer betörend, betäubenden Séance werden lässt. Wer den Produzenten live sehen möchte, hat im November einige Termine in Europa zur Auswahl. Nach Deutschland kommt Barry Can’t Swim dabei allerdings bisher nur für einen Gig in die Berghain Kantine in Berlin. Also nutzt die Gelegenheit!

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