2022 war das Jahr der britischen Sängerin, DJ und Produzentin Eliza Rose. Denn in diesem Jahr schaffte es ihr Song B.O.T.A. (Baddest Of Them All) auf Platz 1 der britischen Singlecharts und war damit erstmals seit 22 Jahren wieder eine weibliche DJ auf der Pole Position. Hatte dies 2000 letztmalig Sonique mit ihrem Überhit It Feels So Good geschafft, war es nun ein deutlich dunklerer Clubsound, der Rose an die Spitze der Charts brachte. Nach einigen Kollaborationen mit Calvin Harris, Confidence Man, The Martinez Brothers und MJ Cole hat Rose nun zusammen mit der gerade zum Star werdenden Produzentin Oppidan den Song Too Slow (All Night) produziert und lässt damit die Clubs erneut beben. Ist der Song in nur einer Nacht und da in nur wenigen Stunden entstanden, hatten sich beide gegenseitig mit ihren Soundskills angesteckt.

Too Slow (All Night) handelt davon, Menschen zu ermutigen zu tanzen, sich zu bewegen, den Groove zu fühlen und loszulassen. Leg deine Hemmungen ab, halte dich nicht für „zu cool“ – genieße einfach den Moment und lass dich gehen. Ich hoffe außerdem, dass der Song bei Bedarf einen ordentlichen Energieschub geben kann. Wir alle haben irgendwann einen Durchhänger, wenn wir schon stundenlang getanzt haben. Es ist ein kleiner Revitalisierer, ein energiegeladener Riddim – eine Ausrede, einen Freund, eine Geliebte oder auch einen Fremden zurück auf die Tanzfläche zu ziehen – so Eliza Rose über den Song. Dabei hören wir im Hintergrund die Bassline von Too Slow (All Night) und möchten förmlich auf die Tanzfläche springen. Für Rose dürfte es ein weiterer Beweis ihres guten Gespürs für klassische und äußerst präsente Clubtracks sein. Oppidan wiederum kann die Kollaboration als einen weiteren Baustein in ihrer Karriere sehen, der sie in den Mainstream spült und somit einem größeren Publikum bekannt macht. Too Slow (all Night) ist eine fette House-Nummer, die den Club zum beben bringt und uns auf die Tanzfläche zieht.