Es ist die erste Single in diesem Jahr – Dawn/Day – die das Dänische Elektro-Duo ROYA nun herausgebracht hat. Dabei haben sie gerade erst letztes Jahr erlebt, wie schnell es mit einem Hype in den sozialen Medien laufen kann. Denn mit Cruise sollte für Line Gade und Sebastian Igens im Sommer 2024 plötzlich alles ganz schnell gehen. Wurde der Song Anfang Juli 2024 veröffentlicht, verbreitete sich Cruise in einer atemberaubenden Geschwindigkeit und wurde als Untermalung von Urlaubs-Reels und -beiträgen auf TikTok, Instagram oder bei YouTube verwendet. Mit Falling (D’Opera) folgte schließlich im Herbst eine erste Single nach dem Hype, sowie der Support von Elderbrook im November 2024 in Berlin, Riga, Warschau und London. Wer die Chance hatte, ROYA live in Berlin zu sehen, wurde Zeuge einer Performance, die einen regelrecht wegfegte. Denn die Energie, die Gade und Igens auf der Bühne präsentierten war deutlich mehr als man im Vorhinein erwartet hätte. Dankbar, glücklich und unglaublich positiv spielten sie ein um den anderen Song und rissen damit alle im Publikum mit.

Nach einer ruhigeren Phase in den letzten Monaten sind ROYA nun mit der neuen Single Dawn/Day zurück und knüpfen dort an, wo Cruise und Falling (D’Opera) letztes Jahr aufhörten. Dabei konnten die Fans den Entstehungsprozess von Dawn/Day – man möchte fast schon sagen, live – miterleben. Denn auf ihren Social Media Accounts teilten die beiden Dänen Sequenzen vom produzieren des Songs, bei dem Gade sichtlich irritierter war, als Igens. Dieser schaffte es schließlich im Studio, genauso gut, wie auf der Bühne, Gade mit seiner Euphorie anzustecken und sich damit treiben zu lassen. So hat sich dieses treiben lassen vollkommen auf den Song übertragen und setzt in etwa dort an, wo wir alle Ruhe finden. Sei es die Person, die eine Clubnacht durchlebt oder jemand Anderes, der den Tag voller Projekte hat. Am Ende gibt es einen Moment, der wie ein Zurückspulen auf Null funktioniert – der Moment, wenn mit dem Morgengrauen ein neuer Tag beginnt. Hier entsteht oftmals das Gefühl von Ruhe, Leere und Stille. Ein Filter für all das, was uns vorher so viel Energie gekostet hat. ROYA vereinen auf Dawn/Day einen Hauch Orient, einen Hauch Berliner Clubszene, klingen teilweise klassisch nur um dann wieder im satten Popgewandt weiterzuziehen – immer auf der Suche nach neuer Inspiration, neuen Begegnungen und neuen Momenten, um sie mit uns zu teilen. Man möchte ihnen damit fast hinterherrufen – hört niemals auf, so viel Spaß zu haben, denn dadurch haben wir ihn mit ROYA zusammen.