Es ist wohl so gut wie jedem schon passiert, möchte man den nachfolgenden Künstler googeln – Brook Fox. Man schreibt fast automatisch Brook mit einem e am Ende. Und weil der Name Brook so selten ist und der Südwaliser um die Herausforderung seiner Schreibweise weiß, hat er auf sein sozialen Kanälen und bei Spotify einfach in seine Beschreibung Brook Fox without the e geschrieben. Aktuell studiert Fox noch Creative Music Technology in Wales – doch hat er seit knapp fünf Jahren auch aktiv mit dem Musik spielen angefangen. Dabei nennt Fox Künstler, wie Ed Sheeran, Gerry Cinnamon und Sam Fender als Inspiration für seine Musik, aber ist es vor allem der letztgenannte Fender, der Fox besonders beeindruckt haben muss. Denn mit seinem neuen Song Wonderful schlägt der Singer/Songwriter genau in die Kerbe, in der Sam Fender unterwegs ist.

Hier kommt ein infektiöser, schneller Gitarrensound zum Tragen, über den Fox mit seiner energischen Stimme ansingt. Fox selbst sagt über den Song; Wonderful ist jetzt draußen. Es ist definitiv ein Schritt weg von den schlampigen Liebestexten, die ich sonst zu Papier bringe – aber es ist ein Schritt in die Richtung, in die ich gehen möchte. Als Künstler will ich wachsen und meine Grenzen ausloten, und ich habe das Gefühl, dass Wonderful genau das widerspiegelt. Es lässt sich nicht leugnen, dass dieses Lied von Sucht, Drogenmissbrauch und den Auswirkungen handelt, die das auf Freund*innen, Familie und geliebte Menschen hat. Wenn du – oder jemand, den du kennst – kämpfst, dann wisse bitte: Du bist nicht allein, und es gibt Hilfe – so Fox und zeigt, dass auch inhaltlich eine Parallele zu Sam Fender gezogen werden kann. Fox begeistert damit enorm und lässt die Lust auf mehr von diesem Sound aufkommen.