Classixx feat. Roosevelt - One More Song

Classixx feat. Roosevelt – Dancehymne mit Funk

Sie hört sich an, wie ein unbeschwerter Sommertag auf dem Rad zum See hinaus fahrend – die neue Single One More Song vom US-Amerikanischen Dance-Duo Classixx. Hinter dem Duo verbergen sich Michael David und Tyler Blake, die von Los Angeles aus seit 2008 als Classixx zusammen Musik machen. Kennen sich beide schon seit ihrer Kindheit, war schnell klar, in welche Richtung es musikalisch gehen sollte. Mit einem Soundmix aus Disco, Funk und House haben sich Classixx innerhalb kürzester Zeit zu renommierten Produzenten gemausert und Remixe für Bands und Acts, wie Major Lazer, Groove Armada, Ladyhawke, Kid Cudi und Friendly Fires gemacht. Auf ihren beiden bisher veröffentlichten Alben Hanging Gardens (2013) und Faraway Reach (2016) versammelten sie Künstler, wie Jeppe von Junior Senior, Passion Pit, How To Dress Well, T-Pain oder Panama. Liegt das letzte Album damit aber bereits vier Jahre zurück, mehren sich die Fanrufe bezüglich eines neuen Albums zunehmends. Mit der, im Herbst letzten Jahres veröffentlichten, Single Love Me No More nährten sie Gerüchte um ein baldiges, drittes Studioalbum. Mit der nun veröffentlichten Single One More Song geben sie uns einmal mehr die Hoffnung, auch bald wieder einen Langspieler in den Händen halten zu können. Dieses Mal mit dabei ist der deutsche Produzent und Soundtüftler Roosevelt, der bereits mit seinen beiden Alben Roosevelt (2016) und Young Romance (2018) für enorm tanzbare Musik sorgte. Dabei hatten Classixx schon eine ganze Weile vor, mit Marius Lauber alias Roosevelt zusammenzuarbeiten – sind sie doch mindestens ebenso lange Fans seiner Musik. So kam es dazu, dass Classixx eine Demoversion des Songs an Roosevelt schickten und dieser seine Lyrics und den Gesang aufnahm. Zurück an das Duo geschickt, bauten Classixx hier einen komplett neuen Song herum. Wie sich das Endergebnis anhört, können wir nun auf One More Song bestaunen. Wartet dieser Song doch mit einem modernen, in Retro gehaltenen Funk-Dancesound auf, der sich hier und da natürlich an die Wegbereiter des modernen Funk-Dance-Sounds – Daft Punk – orientiert, allerdings auch deutlich nach Roosevelts und Classixx‘ Handschrift klingt. One More Song ist eine satte Dance/Funk/Popnummer, die das positive Lebensgefühl hochhält und zum Genießen einlädt. So ist der See auf dem Rad schon längst erreicht und wird der Song auch auf dem Tretboot in der prallen Sonne genoßen. One More Song ist eine Lebensgefühl, welches Classixx und Roosevelt wunderbar eingefangen haben.

Nena - Licht

Nena – Die Neuerfindung perfektioniert

Da steh sie nun, die große Zahl 60. An diesem Dienstag wird eine der erfolgreichsten deutschen Sängerinnen 60 Jahre alt. Mit 99 Luftballons erreichte Nena 1983 international die Chartspitzen und ging die Single knapp 3 Millionen über den Ladentisch. Doch nicht nur mit 99 Luftballons war die Sängerin erfolgreich – so zählte sie in den 80er Jahren weitere Top-5 Hits wie Nur Geträumt, Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann, ? (Fragezeichen) und Leuchtturm zu den ganz großen Hits. Während sich ihr Erfolg in den 90er Jahren abkühlte, gab es ein zunehmendes Interesse anderer Künstler, ihre Songs zu covern. Allen voran machte Jan Delay mit seiner 1999er Version von Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann Schlagzeilen und schaffte es sogar, das Original sowohl von der Chartplatzierung, als auch von den Verkaufszahlen deutlich zu übertreffen. Denn kam das Original 1984 bis auf Platz 3, schaffte es Delay bis auf Platz 2 und verkaufte mehr als 500.000 Singles. Davon beflügelt, arbeitete Nena Anfang der 2000er an einem Best-Of Album der besonderen Art. Hier veröffentlichte sie mit Nena feat. Nena 2002 ihre größten Songs nochmal – allerdings in einem neuen Gewandt und mit musikalischer Unterstützung von Joachim Witt, Kim Wilde oder Udo Lindenberg. Mit über 1,5 Millionen verkauften Alben zählt es zu den meistverkauften Alben der Sängerin und markierte ihre Rückkehr auf die ganz großen Bühnen des Musikbusiness. Seitdem ist sie aus den oberen Rängen der Charts nicht mehr wegzudenken und erreichte 2005 mit Liebe Ist sogar wieder Platz 1 der deutschen Singlecharts. Trotz der mittlerweile 30 Studioalben, 47 Singleveröffentlichungen und 60 Jahren pfeift Nena auf das Alter und veröffentlicht an ihrem runden Geburtstag mit Licht einen neuen Song, über den es momentan noch nicht all zu viel Informationen gibt. Was allerdings sofort auffällt – der große 80er-Jahre Vibe, den Licht versprüht. Gepaart mit modernen Drums und einem großartigen Soundkostüm, tritt Licht ohne Umschweife in die Fußstapfen des momentan äußerst erfolgreichen Songs Blinding Lights von The Weeknd. Warum gerade Blinding Lights?! Beide nutzen die Synthies der 80er Jahre, haben ein sportliches Tempo, beinhalten melancholische Parts und Textzeilen und bauen auf einem Nostalgiegefühl auf, das momentan äußerst gefragt ist. Natürlich unterscheiden sich beide Künstler deutlich voneinander, doch macht Nena mit Licht so ziemlich alles richtig und erfindet sich einmal mehr neu. Ob mit dem Hashtag #gehtumalles womöglich der Albumtitel ihres neuen Studioalbums gemeint sein könnte, oder er sich einfach aus den Textzeilen zu Licht ergibt, kann nur vermutet werden. Licht ist eine der Überraschungen 2020 und lässt uns mit hochgerissenen Armen durch die Zeit der sozialen Distanz tanzen.

MIA. - No Bad Days

MIA. – Es lohnt sich Fan zu sein

In genau einer Woche steht das neue MIA.-Album Limbo – mit den Singles Limbo und KopfÜber – überall in den Regalen. Doch obwohl die Möglichkeit, das Album tatsächlich auch physisch zu erhalten, momentan so gut wie nicht vorhanden ist, gibt es einige Ausnahmen um an die CD zu kommen. Natürlich ist das mittlerweile siebte Studioalbum digital über alle Kanäle zu erhalten – ob als Download, im Stream oder eben doch physisch über die Onlineseiten vom eigenen Shop über Amazon, JPC, Saturn/Media Markt und Ähnlichen – an Möglichkeiten mangelt es nicht. Dass es in diesen Zeiten darauf ankommt unsere Kultur am Leben zu halten – obwohl den Künstlern mit den verschobenen oder abgesagten Konzerten eine enorme Einnahmequelle verloren geht – wird vielen immer bewusster. Und so können wir die Bands unterstützen, indem wir ihre Musik hören, sie kaufen und im Bestfall natürlich selber – durch den Erwerb einer physischen CD – etwas am Ende in den Händen halten. Dass es auf die Verbindung zwischen Künstlern und Fans ankommt, zeigen MIA. nun mit ihrer neuen Singleveröffentlichung No Bad Days. Hier schenken sie nicht nur einem ihrer größten Fans einen Song, sondern zeigen gleichzeitig auch, wie sehr die Fans die Band zu Songs inspirieren können und am Ende sogar als Single veröffentlicht wird. Auf No Bad Days begleiten wir MIA. durch den Tag, an dem die Berlinerin Marie – MIA.-Fan mit Leib und Seele – von der Band überrascht wird und daraus ein Musikvideo dreht. Dabei kommt sowohl die Band, als auch Marie unglaublich sympathisch rüber. Mit gewohntem Pop/Rock, der sogar ein wenig an das Debütalbum Hieb & Stichfest erinnert, singt Mieze eine Hymne auf eine positive Grundeinstellung und dem Willen, sich durch alles durchzuboxen und das Positive zu sehen. Genau dieses Gefühl kennen und lieben wir von der Band und wird auch diese Zeit überwinden. Durch laute Gitarren und präsentem Schlagzeug lassen MIA., so – im Wohnzimmer von Marie – die Katze aus dem Sack. Mit dem neuen Album im Gepäck, geht es dann hoffentlich im Herbst auf Tour. Wir holen uns aber ab kommenden Freitag das Album nach Hause – egal ob auf digitalem Weg oder durch die physische CD. MIA rocken halt.

Jon Bryant - Bad Happens

Jon Bryant – Sanfte Untermalung eines Roadtrips

Mit seiner Single Paradise aus dem Sommer 2018 hatte sich der kanadische Sänger Jon Bryant mit einem fast schon hypnotisierenden Song zurückgemeldet und sein viertes Studioalbum Cult Classic für 2019 angekündigt. Nun, ist Bryant bereits wieder ins Studio zurückgekehrt und zeigt mit seiner neuen Single Bad Happens, wie sanft ein Trennungssong klingen kann. Dabei singt sich Bryant durch all die schlechten Angewohnheiten, die man in einer Beziehung entwickelt. Er selbst übt sich darin, mit der einhergehenden Verbitterung umzugehen. Dass ihm dies scheinbar gut zu gelingen scheint, können wir nun auf Bad Happens hören. Klingt der Song nicht ganz nach einem typischen Break-Up-Song, wird vielmehr klar, dass sich Bryant hier auf eine Art Roadtrip begibt, um aus dem emotionalen Loch rauszukommen. So wird mit Perkussions, Gitarren und einem eingängigen Refrain das Weiterkommen angetrieben, welches Bryant zu diesem entspannten Trennungssong kamen ließ. Mit einer Mini-EP von nur zwei Liedern veröffentlicht Bryant neben Bad Happens auch den Song Headphones und wird Anfang April in Hamburg (07.04.), Berlin (08.04.) und München (09.04.) für Konzerte vorbeikommen.

Vonheim – Wenn ein Sonnensturm aus Musik bestehen würde

Wenn ein Song drei Jahren braucht, um auf einer Platte zu landen, dann zeugt das von einem unablässigen Glauben der Band, an den Song. Im Falle der norwegischen Band Vonheim wurde In The Deep sogar von einer Ballade zu einem epischen, satten Instrumentensturm. Mit seiner unglaublichen Energie und Wucht schmettert uns In The Deep einen wahren Sonnensturm um die Ohren und lässt uns in einer futuristischen Landschaft ohne jegliches Leben zurück. Als musikalischer Ausbruch dient aber nicht nur die Instrumentierung, sondern auch der Gesang des Frontsänger Erlend Vesteraas. Erinnert In The Deep an Songs der frühen Werke von Thirty Seconds To Mars, geht die nun veröffentlichte Single Moving On in die komplett entgegengesetzte Richtung. Mit einem leichten Gitarrenspiel und dem sanft, verträumten Gesang Vesteraas kommen Erinnerungen an Radiohead auf und kann Moving On sogar einen starken Bezug zu Summer Moved On von der ebenfalls aus Norwegen kommenden Band a-ha aufnehmen. Dabei behandeln Vonheim das Ende und daraus resultierend den Neuanfang und sehen Moving On somit als Motivation wieder einen neuen Schritt zu wagen. Am 8. Mai erscheint mit In The Deep das zweite Studioalbum der Norweger und wird natürlich auch diese beiden Songs enthalten.

The Strokes - Bad Decisions

The Strokes – Zweiter Streich mit nostalgischen Gefühlen

Es ist erst wenige Tage her, da hatten The Strokes mit At The Door das erste Mal nach sieben Jahren wieder einen Song veröffentlicht und gleichzeitig für April ein neues Studioalbum angekündigt. Sollte das nicht schon genug zur Freude gewesen sein, dürfen sich die Fans natürlich auch über Livedates der US-Amerikanischen Band freuen. Und haben wir bei der ersten Singleveröffentlichung noch über die Richtung des neuen Albums The New Abnormal gerätselt, wird mit dem neuen Song Bad Decisions einmal mehr der Retro-Sound aus Punk, Indie und Rock klar. Dabei klingen Julian Casablancas und der Rest der Band so nostalgisch, als würde Bad Decisions bereits vor 20 Jahren veröffentlicht worden sein. Geschrieben von Casablancas ist da aber auch eine Melodie im Song wiederzuerkennen, die uns noch viel länger zurückdenken lässt. Denn auf Bad Decisions werden Elemente des 1980er-Billy Idol Songs Dancing With Myself verwendet, weshalb sich in den Credits des neuen Strokes-Songs Idol auch wiederfindet. Bad Decisions ist Indie-Rock in allerbester Manier und lässt uns völlig vergessen, dass die Band sieben lange Jahre nichts mehr veröffentlicht hatte.

San Cisco - Reasons

San Cisco – Zuckersüßes Ende einer Beziehung

San Cisco tauchen immer wieder mal, mit ihren poppig, klebrigen Indiesongs, auf der Tanzfläche einer jeden Indieplaylist auf. Waren sie mit ihrem zweiten Studioalbum Gracetown (2015) und der Single Run auf ihrem Höhepunkt, folgte mit dem dritten Album Water (2017) und der Leadsingle SloMo fast schon ein Angriff auf den Thron der Discopop-Band Scissor Sisters. Nun haben sie mit Flaws endlich wieder neues Material dabei und veröffentlichen am 27. März die EP Flaws. Diese wird die Single Reasons enthalten, welche die Band gerade veröffentlicht hat. Hierbei singen sie über den Moment, als man ausgesprochen hat, dass man Schluss machen wird. Mit einem befreienden You should let it go, let it go… wird dieser Moment auf Reasons fast schon euphorisch zelebriert und gibt den Weg frei, den wunderbar produzierten Indiepop-Song zu genießen. Denn vom Inhalt einmal abgesehen, begeistern San Cisco auf Reasons, wie auch schon auf ihren vorangegangenen Veröffentlichungen mit einem lebendigen Indiepop, der sich leichtfüßig und sorglos präsentiert. Wenige Wochen nach der Veröffentlichung ihrer EP kommen Jordi Davieson, Josh Biondillo und Scarlett Stevens dann wieder nach Europa und spielen im Mai auch zwei Konzert in Deutschland.

The Fratellis - Six Days In June

The Fratellis – Neues Album, neue Single

Man ist fast geneigt, zu sagen, dass die Fratellis endlich zurück sind. Doch trügt der Schein, denn eigentlich war die Band nie wirklich weg. Entgegen der Entwicklung in Deutschland, in dem die Band 2006 nur mit ihrem Debütalbum Costello Music in den Top-50 der Albumcharts landen konnte, haben es Jon, Barry und Mince Fratelli – ob einer dreijährigen Bandpause von 2009 bis 2012 – geschafft, fünf Alben zu veröffentlichen und damit zuletzt mit ihrem 2018er Album In Your Own Sweet Time auch wieder an den Erfolg ihrer ersten beiden Alben anknüpfen können und landeten auf Platz 5 der britischen Albumcharts. Nun haben The Fratellis mit Six Days In June eine erste neue Single veröffentlicht, die zum angekündigten sechsten Studioalbum Half Drunk Under a Full Moon gehört, welches die Band am 8. Mai 2020 veröffentlichen wird. Mit ihrem absoluten Überhit Chelsea Daggers der mittlerweile zum britischen Kulturgut gehört und im Laufe einer Nacht in jedem Pub mindestens einmal gesungen wird, haben sich die Jungs einen Platz an der Sonne des britischen Indies erarbeitet. So konnten sie sich auf den folgenden Alben ausprobieren und mit neuen Sounds arbeiten. Nun zeigen sich The Fratellis auf Six Days In June allerdings wieder in alter Stärke und veröffentlichen eine Single, die mit Trompeten, Gitarren und einem mitreißenden Beat wieder zum mitsingen einlädt. Damit werden The Fratellis hoffentlich auch wieder hierzulande deutlich öfter gespielt und begeistern mit einem bekannten und allseits beliebten Sound ihr Publikum.

The Strokes - At The Door

The Strokes – 7-Jährige Pause episch beendet

Die Nachricht verbreitete sich wie ein Lauffeuer – die US-Amerikanische Band The Strokes hat mit At The Door vorgestern die erste Single nach sieben Jahren ohne neue Musik veröffentlicht. Sorgten die Strokes Anfang der 2000er mit großen Indie-Hits, wie Last NightSomeday oder 12:51 für volle Tanzflächen, werden diese Songs auch heute noch auf jeder Indie-Party gespielt. Während es für die Band in den Jahren nach ihrem großen Erfolg zunehmend schwerer wurde, sich im Indie-Bereich an der Spitze zu halten, schafften es viele Bands – vor allem aus Großbritannien – an die Oberfläche und ganz nach oben. Nun sind seit ihrem letzten Album Comedown Machine (2013) sieben Jahre vergangen, in denen die Band zwar noch Konzerte spielte, aber so gut wie keine neue Musik mehr veröffentlichte. Doch immer wieder streute die Band über die Jahre die Nachricht, dass die Jungs um Julian Casablancas an einem neuen Album arbeiten würden – nur, um es kurze Zeit später wieder zu dementieren. Doch mit der Veröffentlichung vom fast sechs-minütigen Song At The Door betreten die Strokes eine Welt, die sich irgendwo zwischen Retro-Futurismus à la Tron und Science-Fiction-Epos einordnet. Mit starken Synthies, einem gänzlichen Verzicht der Gitarre und deutlichen Referenzen an die Franzosen von Daft Punk ist At The Door nichts geringeres, als ein Epos, das melancholisch und in Slow-Motion an uns vorbeizieht. Dabei sehen wir im Musikvideo Zusammenschnitte aus dem Zeichentrickfilm Watership Down – Unten am Fluss mit seinen verstörenden Bildern. The Strokes haben für den 10. April 2020 endlich ihr sechstes Studioalbum The New Abnormal angekündigt, das von Rick Rubin produziert wurde. Mit At The Door als erste Single dürfen wir also gespannt sein, wie sich das neue Album in voller Länge anhören wird.

Gengahr - Icarus

Gengahr – Der große Wurf

Das britische Quartett Gengahr hat in ihrer bisherigen Bandlaufbahn vorrangig mit Psychedelic Rock begeistert, Obendrein beinhaltete ihre Musik auch immer Indie. Nach den Singles Everything & More und Heavenly Maybe haben die Londoner nun mit Icarus eine weitere Single veröffentlicht und feiern heute zusätzlich die Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums Sanctuary. Was sich in den ersten beiden Singleauskopplungen bereits andeutete, wird mit Icarus nun nochmals bestätigt – der Sound der Band hat sich verändert. Durch Synthies und aufwändige Gesangsebenen ist Icarus nicht mehr nur Indierock sondern hat auch deutlich mehr elektronische Elemente zu bieten. Diese kommen nicht von ungefähr, zeichnet sich doch für die Produktion des gesamten Albums der Bombay Bicycle Club Frontmann Jack Steadman verantwortlich. Darum wundert es auch nicht, dass die vier Jungs von Gengahr letztes Jahr bereits als Support-Act auf den Konzerten von Bombay Bicycle Club spielten. Nun sind sie für vier Termine in Deutschland zurück und können Ende Febraur live in Köln, Berlin, München und Hamburg erlebt werden. Mit so vielen neuen Einflüssen ist das neue Album eine Entdeckung wert und zeigt, dass Gengahr mit der Veränderung ihrer Musik überzeugen können.