The Best Of 2020 Vol.: 11

The Best Of 2020 Vol.: 11

01. Sylvan Esso – Ferris Wheel (zum Artikel)

02. Jack Garratt – Better (zum Artikel)

03. Aluna – Body Pump (zum Artikel)

04. Kylie Minogue – Say Something (zum Artikel)

05. Møme & Ricky Ducati – Got It Made (zum Artikel)

06. James Blake – Are You Even Real? (zum Artikel)

07. Washed Out – Time To Walk Away (zum Artikel)

08. Julia Stone – Break (zum Artikel)

09. Michael Kiwanuka – Final Days (Bonobo Remix) (zum Artikel)

10. San Cisco – On The Line (zum Artikel)

11. Maya Jane Coles feat. Claudia Kane – Run To You (zum Artikel)

12. Ela Minus – They Told Us It Was Hard, But They Were Wrong (zum Artikel)

13. Mando Diao – All The People (zum Artikel)

14. Alanis Morissette – Reckoning (zum Artikel)

15. Flecks – Cinematic Heartbreak (zum Artikel)

16. Sarah Walk – Unravel (zum Artikel)

17. Katie Melua – A Love Like That (zum Artikel)

18. Tash Sultana – Greed (zum Artikel)

19. Two Door Cinema Club – Tiptoes (zum Artikel)

20. Cläng – Berlin, Berlin
Alanis Morissette - Reckoning

Alanis Morissette – Den Dämonen entgegentreten

Alanis Morissette hat uns in den vergangenen Monaten bereits mit den drei Singleveröffentlichungen Reasons I DrinkSmiling und Diagnosis einen ersten Vorgeschmack darauf gegeben, wonach sich das neue und mittlerweile neunte Studioalbum Such Pretty Forks In The Road anhören wird. Dabei ist die Sängerin in den vergangenen acht Jahren – seitdem ihr letztes Studioalbum Havoc & Bright Lights 2012 erschienen ist – durch so einige Aufs und Abs gegangen. Angefangen von der Alkoholsucht, welche die Kanadierin auf Reasons I Drink thematisiert, über Smiling in dem sie den Druck – den sie als Mutter in ihrem Alltag verspürt – behandelt, bis hin zu Diagnosis, bei dem sie über die Stigmatisierung von psychischen Krankheiten, wie Depressionen singt, sind alle Songs von einem starken persönlichen Bild Morissettes geprägt. Viele davon speisen sich aus der eigenen Erfahrung der Sängerin.

Alanis Morissette

Alanis Morissette

Während es nach der Albumverschiebung vom 1. Mai auf den 31. Juli nun nur noch zwei Wochen sind, bis wir das neue Album der Sängerin in den Händen halten können, veröffentlicht Morissette mit Reckoning nochmals eine Single, die sich – im Gegensatz zu den vorherigen Singles, die sich trotz der ernsten Themen deutlich freundlicher anhörten –  durch einen dunklen, monumentalen Sound auszeichnet. Hier wird der behutsame Einsatz von Klavier, Schlagzeug und Streichern zum Orchester der Melancholie und lassen Reckoning opulent und dramatisch klingen. Mit insgesamt elf Songs und Titeln, wie Sandbox LovePedestalNemesis oder Ablaze zeichnet Morissette ein immer größeres Bild ihrer kommenden Platte und scheint sich fast schon in einer Art Rundumschlag einer musikalischen Biografie zu befinden. Zuletzt hatte die Pandemie der Sängerin einen Strich durch die Rechnung mit den Konzerten zum 25-jährigen Jubiläum ihres Erfolgsalbums Jagged Little Pill gemacht. Hier hatte die Kanadierin erst Ende Juni eine Special Edition mit den Liveaufnahmen aus dem Londoner O2 Shepherd’s Bush Empire veröffentlicht. Nun können die Fans mit Such Pretty Forks In The Road erstmals seit acht Jahren wieder einen Morissette-Longplayer in den Händen halten und dürfte Reckoning die Freude darauf nochmals gesteigert haben.

The Best Of 2020 Vol.: 04

The Best Of 2020 Vol.: 04

01. Flecks – You Bet I Would (zum Artikel)

02. Provinz – Wenn die Party vorbei ist (zum Artikel)

03. OTR feat. Vancouver Sleep Clinic – Moon (zum Artikel)

04. Christian Löffler – Noah (zum Artikel)

05. Celeste – Stop This Flame (zum Artikel)

06. Róisín Murphy – Murphy’s Law (zum Artikel)

07. Polaroyds – Water Falls (zum Artikel)

08. Sam Smith – To Die For (zum Artikel)

09. Balthazar – Halfway (zum Artikel)

10. Meduza feat. SHELL – Born To Love (zum Artikel)

11. Bloodhype – Violent Heart (zum Artikel)

12. Kalthauser – Erlöse Mich (zum Artikel)

13. Fickle Friends – Eats Me Up (zum Artikel)

14. Garrett Kato feat. Julia Stone – Breathe It In (zum Artikel)

15. Vonheim – Moving On (zum Artikel)

16. LAIKKA – Undertow (zum Artikel)

17. The Strokes – Bad Decisions (zum Artikel)

18. Das Moped – Niemand Sonst (zum Artikel)

19. San Cisco – Reasons (zum Artikel)

20. Alanis Morissette – Smiling (zum Artikel)

21. June Cocó – Heavy Heart (zum Artikel)

22. Jon Bryant – Bad Happens (zum Artikel)
Alanis Morissette - Smiling

Alanis Morissette – Eine Aufarbeitung ihres Lebens

Es dürfte wohl das, mit Abstand, persönlichste Album der kanadischen Sängerin werden. Schreibt Alanis Morissettes schon immer sehr persönliche Texte, schafft die Sängerin auf ihren neuen Songs eine Direktheit, in die Texte zu legen, dass dem Hörer unmissverständlich klar wird, womit Morissette in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatte. Bereits auf der ersten Singleauskopplung Reasons I Drink, des am 1. Mai erscheinenden, neunten, Albums Such Pretty Forks in the Road hatte klar gemacht, dass die Multi-Grammygewinnerin in den letzten Jahren mit so einigen Problemen umzugehen hatte. Sich selbst in Frage stellen und klar machen, was für ein Fußabdruck von ihr übrig bleiben wird, war dann auch der Motivatior, die nun veröffentlichte Single Smiling aufzunehmen. Dabei reflektiert sie ihren Werdegang und all die unperfekten Entscheidungen und Momente, die sie in der Zeit ihres „Erdendaseins“ gemacht und erlebt hat. Dabei folgt der Sound einem bedächtigen Gefühl der wahr gewordenen Selbsteinschätzung, die so nüchtern, wie nachdenklich klingt und gleichzeitig Morissette zu dem Entschluss kommen lässt, mit ihrer Unvollkommenheit zurechtzukommen. Produziert wurde Smiling von Michael Farrell, der vor allem durch die Zusammenarbeit mir Macy Gray und Morrissey bekannt ist. Darüber hinaus ist er als Keyboarder bereits länger schon auf Morissettes Touren vertreten und spielte auf Konzerten von Mariah Carey, Vanessa Carlton und Melissa Etheridge. Smiling verfestigt den Eindruck, den bereits die Leadsingle Reasons I Drink andeutete und lässt auf ein Album hoffen, welches nach acht Jahren der Stille eines ihrer bedeutendsten Werke werden könnte.

The Best Of 2020 Vol. 01

The Best Of 2020 Vol.: 01

01. The Blaze feat. Octavian – Somewhere (zum Artikel)

02. Alanis Morissette – Reason I Drink (zum Artikel)

03. AnnenMayKantereit & Parcels – Can’t Get You Out Of My Head

04. Ásgeir – Youth (zum Artikel)

05. Bear’s Den – Only Son Of The Falling Snow (zum Artikel)

06. Bonaparte – Was Mir Passiert (zum Artikel)

07. Barbatuques – Bajaná (Pablo Fierro Eidt)

08. Christian Löffler – Versailles (Hold) (zum Artikel)

09. Declan J Donovan – Homesick (zum Artikel)

10. Digitalism – Panavision (zum Artikel)

11. Foals – The Runner (Rüfüs Du Sol Remix) (zum Artikel)

12. Icarus feat. Nathan Ball – Meet Me There (zum Artikel)

13. Shallou With Daya – Older (zum Artikel)

14. Noah Gundersen – Lose You (zum Artikel)

15. SYML – Flags (zum Artikel)

16. The Coronas – Haunted (zum Artikel)

17. The Naked And Famous – Bury Us (zum Artikel)

18. Yeah But No – Run Run Run (zum Artikel)

Alanis Morissette – Kompromisslos direkt

Im kommenden Jahr feiert das Album Jagged Little Pill der kanadischen Rockröhre Alanis Morissette sein 25-jähriges Jubiläum. Um dies gebührend zu feiern, hat Morissette für den Sommer 2020 eine Jubiläumstour angekündigt, für die bisher ausschließlich Daten für die USA veröffentlicht wurden. Darüber hinaus wird es Jagged Little Pill auch ans Broadway schaffen und in Form eines Musicals zu sehen sein. Als wäre der Kalender für Morissette somit nicht schon voll genug, hat die 45-jährige Sängerin für den 1. Mai 2020 ihr neuntes Studioalbum Such Pretty Forks In The Road angekündigt und mit Reasons I Drink auch gleich noch eine neue Single veröffentlicht. Morissette hat es damit geschafft dass wir uns plötzlich zurück in den 90er Jahren fühlen. Denn mit ihren direkten Songtexten erreicht sie sowohl damals, wie auch heute ein großes Publikum. Auf Reasons I Drink thematisiert die Kanadierin ihre Probleme mit einer Essstörung,  Alkohol- sowie Medikamentensucht, die vor einiger Zeit ihr Leben bestimmten. Hierbei singt sie aus der Ich-Perspektive (Here are the reasons I eat. Reasons I feel everything so deeply when I’m not medicated.), sowie auch aus der Perspektive anderer (Nothing can give reprieve like they do. Nothing can give a break for this soldier like they do.) und hält so ein Thema hoch, das weit verbreitet in der Gesellschaft ist und doch viel zu selten wirklich besprochen wird. Hinzu kommt, dass Reasons I Drink mit einem messerscharfen Gesang Morissettes glänzt und ihren gewohnt rockigen Sound einmal mehr in Bestform präsentiert. 2020 wird wohl eines der aufregendsten und größten Jahre für die dreifache Mutter und wir alle können einen Teil davon abbekommen.

The Best Of 2015 Vol.: 08

Und schon kommt die nächste Playlist.

The Best Of 2015 Vol. 08

The Best Of 2015 Vol. 08

01. Ben Khan – Youth

02. Postiljonen – Go!

03. Cosby – Yeah

04. Gavin James – 22

05. Birds Of Tokyo – I’d Go With You Anywhere

06. Vanessa Carlton – Blue Pool

07. Philipp Dittberner – Das Ist Dein Leben

08. Rüfüs – Lika An Animal

09. Bleachers – Like A River Runs

10. Le Very – Numbers

11. Young Empires – So Cruel

12. Darkness Falls – Night Games

13. Hot Chip – Started Right

14. David Lemaitre – Megalomania

15. Panteros666 feat. Woodkid – Clear

16. Janet Jackson feat. Missy Elliott – BURNITUP!

17. Naughty Boy feat. Bexoncé & Arrow Benjamin – Runnin‘ (Lose It All)

18. Frittenbude – Die Möglichkeit Eines Lamas

19. Wanda – Bussi Baby

20. Hurts – Lights

21. Robin Schulz feat. Francesco Yates – Sugar

22. Stereophonics – I Wanna Get Lost With You

23. Alanis Morissette – Superstar Wonderful Weirdos

Alanis Morissette – Back to the roots

Mittlerweile ist es 20 Jahre her, dass Jagged A Little Pill veröffentlicht wurde. Dieses so wichtige Album für Alanis Morissette hat ihr international alle Türen geöffnet und ist – mit über 33 Millionen verkauften Alben – eines der meistverkauften Alben einer weiblichen Künstlerin überhaupt. Nun wird zum zwanzigjährigen Jubiläum eine Deluxe-Edition des Albums, mit vier CD’s und bisher unveröffentlichtem Material, rausgebracht. Mit auf dem Album ist der Song Superstar Wonderful Weirdos, der als Demoversion aus genau dieser Zeit stammt, was man dem Song auch anhört.
Hatte sich Morissette in den letzten Jahren mit einer Mischung aus seichtem Pop (Under Rug Swept) bis zu dunklem Elektropop (Flavors Of Entanglement) entwickelt, fand sie 2012 mit Havoc And Bright Lights wieder  zu alter Stärke zurück und lieferte ein Rock/Pop-Album ab, dass sich an ihrem Sound der 90er Jahren orientierte. Superstar Wonderful Weirdos ist roh, akustisch und hat wieder ein – für Morissette – stilprägendes Element dabei – die Mundharmonika. Wer also einmal in alten Zeiten und den Anfängen Morissettes schwelgen möchte, wird sich mit diesem Song bestens bedient fühlen.