Fun war gestern und bleibt dennoch aktuell – Nate Ruess

Mit der amerikanischen Band Fun, hatte er ein weltweit erfolgreiches Album ‚Some Nights‘ das Hits wie ‚We Are Young‘, ‚Some Nights‘ und ‚Carry On‘ beinhaltete. Seit wenigen Tagen ist bekannt, dass Fun auf unbestimmte Zeit keine Musik mehr veröffentlichen werden, da kommt Nate Ruess, Frontsänger von Fun, bereits mit seiner ersten Solosingle vorbei. ‚Nothing Without Love‘ ist hierbei ein wunderbarer Popsong geworden. Sieht man Ruess anfangs noch im Wasser treibend und leise singend, wird schnell klar, dass dies alles auf ein großes Finale zusteuert. Und so ist ‚Nothing Without Love‘ dann auch eine perfekte Ballade die nicht still sein möchte, sondern laut herausschreit was im Herzen los ist.

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Noch so unbekannt und doch so groß – Malky

Im Umfeld von Xavier Naidoo Produktionen kennengelernt, fanden sich Michael Vajna und Daniel Stoyanov so sympathisch, dass sie beschlossen, gemeinsam Musik zu machen. Nicht nur Naidoo war dafür das Bindeglied, auch die Herkunft der beiden, Vajna aus Ungarn und Stoyanov aus Bulgarien, trug maßgeblich dazu bei. Hatte Stoyanov bereits 2008 ein deutschsprachiges Album veröffentlicht fehlte ihm der Sound, den Vanye ihm geben konnte. So fanden sich beide und machen nunmehr seit 3 Jahren zusammen Musik. Das Debütalbum ‚Soon‘, das im Sommer 2014 erschien, gilt als Kritiker- und Feuilletonliebling. Den kommerziellen Durchbruch haben sie jedoch, bis heute, nicht geschafft. An der Musik kann es nicht liegen, ist sie doch eine soulig, melancholische Mischung aus Pop und sanften elektronischen Elementen. Hierbei ist Stoyanov’s Stimme so stark wie vielseitig und überträgt ein Gefühl das man so nicht oft in Deutschland hört. Parallelen zu der einst völlig unbekannten und zu einem weltweiten Hit gewordene Band Milky Chance sind hier nicht ganz abwegig. Machen sie doch ebenfalls melancholischen Pop der in einem elektronischen Klangbett liegt. Es bleibt zu hoffen, dass 2015 der Durchbruch für Malky bedeutet und sie sich ihrer Linie und ihrem Sound treu bleiben.

Unsere Fans sind ’sensitive people‘

So war das Album ‚Soon‘ eigentlich eher ein Geschenk an sich selbst und erfreute die beiden um so mehr, dass es da draußen auch Menschen gibt, denen diese Musik gefällt. Malky nennen ihre Fans daher auch gern ’sensitive people‘ die ihre Art von melancholischer Musik eher als aufbauende Musik sehen. Diese Art von Musik stimuliert die Seele, so Stoyanov. Der gleichnamige Song ‚Soon‘ ist hierfür ein perfektes Beispiel. Wirkt ‚Soon‘ doch einerseits düster um dann wiederum eine Energie freizusetzen, die den Hörer regelrecht antreibt.

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Sylvan Esso – Konzertkritik

Sylvan Esso

Eine Umgebung, so ungewöhnlich wie das Duo selbst. Letzten Freitag fand das langerwartete Konzert der Elektropop-Band Sylvan Esso aus South Carolina im ehemaligen Schwimmbad des Aufbau Hauses – des heutigen Clubs Prince Charles – statt. hierauf konnte sich auch Amelia Meath, Sängerin des Duos, die Bemerkung, dass es für sie eine Premiere sei in einem Schwimmbad zu singen, nicht verkneifen. Doch alles der Reihe nach. Bereits im Vorfeld war es rund um die Bühne voll geworden. Waren Sylvan Esso doch für 21 Uhr angekündigt, ließen sie die Fans eine knappe Stunde ausharren, bis sie dann aber unter frenetischem Jubel auf die Bühne kamen um umgehend mit ihrem ersten Song ‚Could I Be‘ zu beginnen. Dies war der perfekte Opener um die Fans in Bewegung zu setzen. Der schnelle Beat, der lockere Gesang Meath’s und ihre verspielten Bewegungen führten dazu, dass selbst Neu-Fans sie unweigerlich ins Herz schließen mussten. Dies setzte sich auch bei ‚Dreamy Bruises‘ und ‚Dress‘ fort. So bewegte sich abwechselnd das Publikum mit Meath zu den schweren, sphärisch, clublastigen Songs. Als nächstes folgte ihr wohl bekanntester Song ‚Coffee‘ der auf einem massiven Bassbeat, mit verspielten Xylophonklängen bestücktem Sound basiert und Meath’s Stimme hier deutlich ruhiger präsentiert. Doch diese vermeintliche Ruhe sollte mit ‚Wolf‘, einem Song, wie gemacht zum mitsingen des A–whoo Parts, gebrochen werden. Denn hier blieb wirklich keine Stimme aus dem Publikum stumm.

Sylvan Esso

Fehler steigern die Sympathie

Nach mehrmaligem kurzen Bedanken und anmerken, dass es die beiden wirklich freut wie warm sie vom Berliner Publikum aufgenommen werden, ging es mit den Song ‚Uncatena‘ weiter. Der allerdings bereits nach wenigen Sekunden von Nick Sanborn abgebrochen wurde, da er seinen Einsatz nicht perfekt erwischt hatte. Dies schien für einen Moment die Aufregung Sanborn’s zu steigern, um dann mit einem mal wie weggefegt zu werden. Denn bei Anlauf Nummer zwei stimmte dann auch sein Einsatz, was bei den Fans für frenetische Jubelschreie sorgte.
Schließlich läuteten sie mit ‚Hey Mami‘, ‚H.S.K.T.‘ und dem ältesten Song ihrer Bandgeschichte ‚Play It Right‘ das Ende des Konzertes ein. So beschlossen sie diesen Abend vorerst mit dem etwas schüchternen Hinweis, dass doch hoffentlich alle wissen, dass sie erst ein Album veröffentlicht haben und nunmehr so gut wie alle Songs gespielt hätten.
Doch auch hier sollte noch eine kleine Zugabe in Form eines Covers der New Yorker Band Porches und ihrem Song ‚The Cosmos‘, sowie der fast schon a-capella gesungenden Folkballade ‚Come Down‘ folgen.
So war dieser Abend für die Einen wohl fast schon ein Glücksgriff diese Band einmal live gesehen zu haben und für die Anderen eine sehr angenehme Überraschung und Neuentdeckung.

I Heart Sharks – Konzertkritik

Am Freitag folgte gleich das nächste Konzerthighlight. Denn die Berliner Indierocker I Heart Sharks spielten ein Akustikset im S’Oliver Pop-Up Store. In mitten von Jeans, T-Shirts und Lederjacken wurden Songs aus den beiden bis jetzt veröffentlichten Alben ‚Summer‘ und ‚Anthems“ gespielt. Hier fiel vor allem die starke Stimme von Frontsänger Pierre Bee auf, die den kanpp 35 Quadratmeter großen Raum komplett einnahm. So waren unter anderem ‚To Be Young‘, ‚Karaoke‘, The High Rise‘, ‚Wait‘ und ‚Eleanor‘ vom ersten Album, sowie ‚Animals‘, ‚Wolves‘, ‚Summer‘, ‚Suburbia‘ und ‚Neuzeit‘ vom aktuellen Album zu hören. Wobei die elektronischen Elemente bei diesem Gig jeweils nur auf das Wesentlichste reduziert wurden und sowohl das Keyboard als auch die Gitarren im Vordergrund standen. Dabei schaften es die Jungs, trotz solch intimer Stimmung, das Publikum anzuheizen und in Bewegung zu setzen. Den Einfluss der Stadt Berlin, auf Pierre Bee, merkte man hier ebenso wie den, den Bee wohl selbst auf den Sound der Band hat, der dann doch nicht ganz typisch für deutschen Indie ist.

I Heart Sharks

I Heart Sharks

There should be a Späti around the corner.

Viel Synth, nochmehr Variationen in der Stimme und die kessen Konversationen mit dem Publikum führten schnell zu einer Bindung dessen mit der Band. So wurde auf die Frage, ob jeder sich ein Bier aus dem Kühlschrank genommen hatte, mit der Antwort aus dem Publikum ‚Das Bier ist leer‘ gespielt. Und es folgte von Bee treffend ‚There should be a Späti around the corner‘ und fragte sich selbst noch mal laut denkend, ob er dies gerade wirklich sagte. Auch beim Abschlusssong ‚Neuzeit‘ scherzten sie und bereiteten das Publikum auf einen, auf deutsch gesungenes Song vor – auch wenn es nur bei einer Strophe blieb.
An diesem Abend im S’Oliver Pop-Up Store bewiesen I Heart Sharkes einmal mehr ihre Qualitäten als Band, kannte man sie nicht eh schon von der großen Bühne mit großem Sound, kam an diesem Abend eine nicht ganz so verwunderliche aber dennoch überraschende Erkenntnis dazu. Die, dass I Heart Sharks auch abseits der großen Konzerte in einem kleinen Arrangement perfekt funktionieren.

 

Fickle Friends & Roosevelt – Konzertkritik

Am vergangenen Donnerstag war es wieder soweit. Die Introducing-Konzertreihe des Musikmagazins INTRO fand wieder im Bi Nuu statt.
Dieses mal mit dabei waren der britische Rapper DELS, die, ebenfalls aus Großbritannien kommenden Fickle Friends und der Kölner Roosevelt.

Die Geschichten vom jungen Jay-Z

Dels

Dels

Der Brite DELS alias Kieran Gallear hat alles, was ein moderner Rapper braucht. Den Drang sich mitzuteilen, eine präsente Stimme und, bei Liveauftritten,
einem DJ an den Reglern. Und dann kommt da noch ein, nicht unwesentlicher Part hinzu – der des an den jungen Jay-Z erinnernden. Denn es fällt nicht nur auf, dass er optisch dem US-Rapper ähnelt. Auch seine Stimme klingt der des New Yorkers sehr ähnlich. Als letzte Zutat kommt eine gehörige Portion Energie hinzu, die er in den Gesang packt.
Am Ende sind es Songs wie ‚Shapeshift‘ die, durch die Mischung von elektronischen Elementen und der Art des Rappens, zu überzeugen wissen. So gibt es allerdings auch immer wieder vermeintliche Unstimmigkeiten zwischen Gallear und seinem DJ über Sound-, Licht- und Mixprobleme. Dies kann man wohl als typisches Verhalten eines MC’s betrachten.

DELS – Shapeshift:

Wo der Indie-Pop sein Zuhause hat.

Fickle Friends

Fickle Friends

Der zweite Act des Abends waren alte Bekannte. Ihr Song ‚Swim‘ wurde bereits vor einem Jahr auf meinem Blog vorgestellt. Ebenso, gab es vom letztjährigen Showcase-Festival First We Take Berlin einen kurzen Bericht über sie. Hat man den Vergleich zum September 2014, haben sich die Fünf in ihrer PErformance stark verändert. Sind sie auf der Bühne doch viel lebendiger, lassen das Publikum an ihrem Spaß teilhaben und spielen sich durch ihre acht Songs als würde ihnen jede Textzeile, jedes Saitenzupfen durch den Körper gehen. Mit dabei natürlich ‚Swim‘ aber auch neue Songs wie ‚For You‘ und ‚Play‘. Und so dankt es ihnen das Publikum in dem sie vor der Bühne tanzen und springen. Natürlich dürfte auch ein Smalltalk mit dem Publikum nicht fehlen und so fragten sie sich munter durchs eben Dieses.
Am Ende blieb eine befriedigte Menge übrig, die am Merchandise-Stand noch einmal die Gelegenheit bekam mit der Band ins Gespräch zu kommen.

Fickle Friends – Play:

Roosevelt und die falsche Erwartung

Roosevelt

Roosevelt

Als Hauptact führte schließlich Roosevelt den Abend zu Ende. Sechs Jahre ist es her, dass sich im beschaulichen Viersen, in der Nähe von Mönchengladbach und Köln, die Band Beat! Beat! Beat! gründete und dennoch wirkt Marius Lauber alias Roosevelt noch wie ein Zwanzigjähriger. Doch wird diese Ansicht vollends weggepustet , sobald er an die Regler greift. Erzeugen die Songs doch einen so sphärischen Moment, dass man die Augen schließen mag und wegzufliegen scheint. So überzeugen Songs wie ‚Sea‘, ‚Soleil‘ und ‚Elliot‘ live genauso wie als Studioaufnahme. Was allerdings bei diesem Auftritt auffiel, war die Darbietung der Songs. Wurde im Charlet Berlin letztes Jahr noch ein DJ-Set mit seinen Songs präsentiert, war es im Bi Nuu ein fast schon typisches Konzert mit zwei weiteren Bandmitgliedern am Schlagzeug und der Gitarre. Selbst Lauber griff immer wieder zur Gitarre um seine Songs damit zu unterstützen. So erlebte man dieses Konzert und den Künstler selbst noch einmal von einer ganz neuen Seite. Dies zeigt, wie wichtig es Lauber ist, nicht in eine Schublade als DJ oder Sänger gesteckt zu werden. Mag er doch von jeher das Arbeiten mit verschiedenen Musikstilen. So tanzten am Ende selbst Bandmitglieder der Fickle Friends zu den Songs Laubers.

Roosevelt – Sea:

So werden auch nach diesen Auftritten die Rufe nach einem Debütalbum der Fickle Friends und auch von Roosevelt wieder lauter.

Der ewige Featuring-Act wird erwachsen – MNEK

Wenn man den Namen Uzo Emenike hört, wird wohl kaum einer wirklich mit der Augenbraue zucken. Ist Emenike doch eher unter dem Pseudonym MNEK bekannt und hat auf Housetracks von Rudimental, Gorgon City , Chris Malinchak und Duke Dumont gesungen. All diese Titel waren erfolgreiche Songs in den Charts und auf der Tanzfläche. Doch nun möchte MNEK auch ganz offiziell wissen, wie es um seinen Namen als Solokünstler steht. Blieben sein drei zuvor veröffentlichten Singles eher hinter den Erwartungen, kommt nun mit ‚The Rhythm‘ ein satter House/Soultrack raus, der sich vor seinen Featuring-Acts nicht verstecken braucht. So startet ‚The Rhythm‘ mit nur der souligen Stimme MNEK’s um dann in einen tiefen Housebeat überzugehen. Das überzeugt so sehr, dass schon sehr viel schief gehen müsste, damit dieser Song nicht zu einem Hit werden sollte.

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The Best Of 2015 Vol.: 01

Und natürlich darf auch 2015 nicht die Playlist für gute Musik fehlen!

The Best Of 2015 Vol. 01

The Best Of 2015 Vol. 01

01. Philip George – Wish You Were Mine

02. DJ Fresh feat. Ella Eyre – Gravity

03. AnnenMayKantereit – Oft Gefragt

04. Giorgio Moroder feat. Kylie Minogue – Right Here, Right Now

05. Jack Garratt – The Love You’re Given

06. Roosevelt – Sea

07. Years & Years – King

08. RAZZ – Youth & Enjoyment

09. Shura – Just Once

10. José González – Leaf Off/The Cave

11. Walking On Cars – Catch Me If You Can

12. Purity Ring – Push Pull

13. The Wombats . Greek Tragedy

14. Lane 8 feat. Solomon Grey – Diamonds

15. Satellite Stories – Heartbeat

16. Kodaline – Honest

17. Tom Odell – Real Love

18. Angels & Airwaves – Tunnels

19. Sia – Elastic Heart

20. St. South – Gone Not Gone

21. Will Robert – City Lights

22. Etienne De Crécy feat. Madeline Dollin – You/a>

23. Nathan Ball – Echo
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Soak kommt!

Ihr konntet bereits im Zuge des First We Take Berlin Festivals und der Single B A noBody mehr über die junge Britin Soak erfahren. Ihre außergewöhnliche Stimme und das Gefühl, dass sie übermittelt, sind wahrlich selten für Sängerin dieses Alters. Nun wird Soak auch von den BBC-Radiostationen auf der Insel gefördert und wurde in die heiß begehrte Playliste des BBC One Radios aufgenommen. Dabei ist Sea Creatures anders als es noch B A noBody war – zwar balladesk, doch mit einer Grundstimmung die eher fröhlich klingt. Dies ist besonders deshalb hervorzuheben, da sich Soak doch eher in den zurückhaltend, melancholischen Töne zu Hause fühlt. So ist es auch kein Wunder, dass nun endlich auch ein Termin für die Veröffentlichung ihres Debütalbums feststeht. Der Titel hätte hierbei nicht passender sein können – und wird Before We Forgot How To Dream am 1. Juni veröffentlicht. Doch hier erst einmal das sehr gelungene Sea Creatures.

 

Was für ein Housetrack – Disciples

Den am leichtesten auszusprechenden Namen haben sich die, aus Süd-London kommenden, Jungs von Disciples wohl nicht ausgesucht. Ihre Musik wird es dafür aber um so leichter haben wahrgenommen zu werden. Haben sich Gavin und Duvall bereits auf dem College kennengelernt, kam Luke erst sehr viel später dazu. Doch funktionierte die Zusammenarbeit auf Anhieb so gut, dass sie drauf los produzierten, schrieben und heute bereits einige Auftritte vorweisen können. Ihre Debütsingle ‚They Don’t Know‘ – ist eine sowas von satte Deephouse-Nummer mit einem Gesang der so massiv und tief ist, dass er einem nicht mehr aus den Kopf gehen mag. So macht die erste Single gleich so richtig Spaß.

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Ein Teil von Moloko ist wieder da – Róisín Murphy kommt mit neuer Single zurück

Für die Einen wird Róisín Murphy wohl ein Newcomer sein, für die Anderen ein Teil des einflussreichsten Electroacts der 90er und frühen 2000er. War Murphy doch von 1995 bis 2005 Teil des englisch/irischen Dance-Duos Moloko. Mit Songs wie ‚Sing It Back‘, ‚The Time Is Now‘, ‚Familiar Feeling‘ und ‚Forever More‘ haben sie Klassiker produziert. Doch 2005 kam es dann zur Auflösung der Band. Keine zwei Jahre dauerte es, bis Murphy ihre erste Soloplatte veröffentlichte. War ‚Ruby Blue‘ ein sehr experimentelles Album, dass Murphy die Freiheit gab sich auszuprobiere, blieb der ertwünschte Erfolg allerdings aus. Mit ihrem Nachfolgealbum ‚Overpowered‘ fand sie dann aber zu alter Stärke zurück und beschallte die Tanzflächen mit Song wie ‚Overpowered‘ und ‚You Know Me Better‘. Es folgten Nachrichten über einen Split mit der Plattenfirma EMI und zahllose Ankündigungen und Dementis eines neuen Albums. Doch schlußendlich sollten lange 8 Jahre vergehen, bis die Fans neues Material in den Händen halten würden. Nun wird 2015 wohl das Jahr für Murphy werden. Ist für den 11. Mai das Album ‚Hairless Toys‘ angekündigt worden und spielt sie gleich auf verschiedenen Festivals und gibt Clubkonzerte in ganz Europa. Somit fehlt nur noch eine Single. Diese hört auf den Namen ‚Gone Fishing‘ und ist seit gestern im Internet anzuhören. Eine vorsichtige Einschätzung lässt vermuten, dass es sich hier noch um eine zurückhaltendere Dancenummer handelt. Ist der Beat doch sehr dezent und ihr Gesang so zurückhaltend wie eh und jeh, stimmt die Basis des Songs aber und lässt auf eine Fortsetzung von ‚Overpowered‘ hoffen.

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